Tag Archives: Vollkorn

Macaroni mit Schinken und Grünkohl

4 Feb

Ein Rezept aus der Kategorie „überzeugt jeden Vegan-Skeptiker“. Ich schwör.

Von meinem Kurztrip nach Berlin war noch eine Packung Tofurky übrig (wann kommt Veganz nochmal nach Wien?) und da bot sich dieses schnelle Abendessen an. Wer keine Berlinreise zu Weihnachten bekommen hat, kann auch jeden anderen veganen Schinken verwenden (z.B. von Vantastic Foods).

Grün- bzw. Schwarzkohl gibt es fallweise bei denn’s oder am Naschmarkt, ansonsten eignet sich auch Mangold.

Wenn jemand von euch eine verlässliche Quelle für dieses in Österreich doch recht unterrepräsentierte Blattgemüse weiß, bitte her damit. Hätte gerne 1x pro Woche 1kg, ohne jeden Tag bei denn’s anzurufen, ob sie denn ausnahmsweise mal welchen haben…

 

Zutaten für 3-4 Portionen

400g Vollkorn Macaroni

1 EL Öl

1 rote Zwiebel

1 chinesischer Knoblauch (oder 3 Knoblauchzehen)

1 Packung Schinken (z.B. Tofurky oven roasted slices)

1 Bund Grünkohl (oder Schwarzkohl oder Mangold)

1 Becher Sauerrahm (z.B. Crèmesse von Joya)

1 Bio Zitrone

1 EL Gemüsebrühenpulver

Salz, Pfeffer, Hefeflocken

 

Macaroni 1

 

Zubereitung

Macaroni in reichlich Salzwasser bissfest kochen, dann abseihen (etwas Kochwasser zurückbehalten).

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Schinken und Grünkohl kleinschneiden.

In einer großen (beschichteten) Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Schinken und Grünkohl (zuerst die dickeren Stiele, später auch die Blätter) scharf anbraten.

Gekochte Macaroni hinzufügen, Sauerrahm unterrühren, mit Zitronensaft & -schale, Salz, Pfeffer und Hefeflocken kräftig würzen und mit etwas Kochwasser bis zur gewünschten Cremigkeit verdünnen.

Yum yum.

 

 

Macaroni 2

 

 

 

Gebackener Hokkaido mit Zimt, cremigem Mangold und Couscous

1 Sep

Heute gibt’s was richtig Herbstliches: im Ofen gebackene Kürbisspalten, aromatisch gewürzt mit Zimt, Thymian und Chili; ein cremig-zitroniges Mangoldgemüse und Vollkorn Couscous.

Das Rezept ist für 2-3 Portionen.

 

Zutaten für den Kürbis

1/2 Hokkaido Kürbis

1 TL Zimt

1 TL Thymian

Chili nach Geschmack

1 EL Olivenöl

1 TL Ahornsirup

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Mangold

1 TL Olivenöl

1-3 Knoblauchzehen

ca. 600 g frischen Mangold

1 TL Gemüsebrühenpulver

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

2 EL Sojasahne (z.B. von Provamel)

1 kleiner Becher Sojajoghurt (z.B. von Provamel; ca. 125 g)

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Couscous

1 kleine Tasse Vollkorn Couscous (gibt es bei Merkur)

1 kleine Tasse kochendes Wasser

etwas Salz

 

Zubereitung

Da der Kürbis am längsten braucht, zuerst das Backrohr auf 250°C vorheizen. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel entkernen, eine Hälfte in den Kühlschrank (morgen gibt’s Kürbissuppe, nam nam!) und die andere Hälfte in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Diese mit Zimt, Thymian, Chili, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer würzen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis der Kürbis bissfest gegart bzw. am dünneren Ende leicht knusprig ist.

Da die zwei Beilagen jeweils nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, reicht es damit zu beginnen, wenn der Kürbis bereits im Ofen ist.

Eine Tasse Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In einer Schüssel oder einem kleinen Topf den Vollkorn Couscous und etwas Salz mit gleich viel Wasser übergießen, abdecken und 6 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

Für den Mangold den kleingehackten Knoblauch in Olivenöl anbraten. Währenddessen den Mangold waschen, etwas trockenschütteln und die härteren Stiele in dünne Streifen schneiden. Diese etwas andünsten lassen, bevor die in breitere Streifen geschnittenen Mangoldblätter dazukommen. Wenn die beginnen zusammenzufallen, mit Suppenpulver und Zitronenschale würzen, mit etwas Wasser und/oder Sojasahne ablöschen und den Herd abdrehen. Sojajoghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles zusammen anrichten und genießen.

 

 

Einen schönen September wünsch ich!

 

Gebratene Nudeln mit Sojaschnetzeln und allem, was der Kühlschrank hergibt.

26 Aug

Nachdem ich seit 5 Jahren Vegetarierin und seit ca. 3 Monaten Veganerin bin, hab ich jetzt erst Sojaschnetzel für mich entdeckt. Ich koche zwar alle paar Monate mal Bolognese oder Chili mit Sojagranulat, aber da ich ein großer Fan von Seitan bin und dieser so vielseitig einsetzbar ist, hab ich nie  einen Grund gehabt, mit Sojaschnetzel zu experimentieren. Fragt mich nicht, wie ich jetzt darauf gekommen bin, aber Sojaschnetzel haben doch ein paar sehr große Vorteile…

TVP (engl.: textured vegetable protein) wird unter großem Druck und bei hohen Temperaturen hergestellt und ist ein Nebenprodukt der Sojaölproduktion. Es enthält daher viel Eiweiß und wenig Fett, hat eine fleischähnliche, faserige Struktur und kaum Eigengeschmack, weshalb es wunderbar als Fleischersatz geeignet ist. Zubereitet wird es normalerweise, indem man es in heißem Wasser (oder Brühe oder Marinade) aufquellen lässt und anschließend würzt, anbrät und wie Fleisch verwendet. Weitere Vorteile sind, dass es in getrocknetem Zustand sehr lange haltbar ist (noch dazu ungekühlt) und es im Gegensatz zu Seitan oder anderen fertig gewürzten Fleischersatzprodukten sehr preiswert ist. Eine 300g-Packung der deutschen Marke Vantastic Foods kostet in div. Onlineshops ca. 2,19 Euro (z.B. hier) und ergibt nach dem Einweichen bis zu 900g Sojafleisch. Klar, es ist ein sehr stark verarbeitetes Produkt und es besteht aus Soja – man sollte es also nicht zur Basis seiner Ernährung machen. Aber man isst es ja auch nicht jeden Tag.

Perfekt geeignet ist es also für jene Tage, an denen der Kühlschrank nicht mehr viel hergibt und man gerne aus ein paar Resten noch etwas Leckeres zubereiten möchte… so geschehen letztes Wochenende und das Ergebnis kann ich durchaus weiterempfehlen :-)

 

 

Zutaten

1 Handvoll Sojaschnetzel (z.B. die von Vantastic Foods)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 TL Sesamöl

100 g gekochte Vollkornnudeln (z.B. Fussili)

1 kleine Handvoll TK-Erbsen

4-5 Cocktailtomaten

Blattspinat

Sojasauce

Reissirup

Limettensaft

 

Zubereitung

Mit dem Wasserkocher ca. 0,5 Liter Wasser kochen, in einer Schüssel mit dem Suppenpulver verrühren, die Sojaschnetzel darin versenken, Deckel drauf und für ca. 10-15 Minuten quellen lassen.

Danach gut ausdrücken und in einer beschichteten Pfanne im Sesamöl bei großer Hitze anbraten, bis sich Röstaromen bilden. Die gekochten Nudeln und Erbsen hinzufügen und erwärmen bzw. mitanbraten. Zum Schluss mit Sojasauce, Reissirup und Limettensaft würzen, die geviertelten Tomaten und den Blattspinat kurz durchschwenken und servieren.

Mahlzeit!

Erdnuss-Orangen-Frühstückskekse

18 Jul

Diese Kekse sind sicher nicht für jeden.

Sie sind nicht sehr süß und beinhalten keine Schokolade – das sind wohl Ausschlussgründe für die meisten Leute. Ich mag sie gerade deswegen und nenne sie Frühstückskekse, da sie – zusammen mit einem heißen Kakao – ein leckeres und gar nicht mal so ungesundes Frühstück abgeben. Wer es süßer und ungesünder mag, kann natürlich trotzdem gehackte Schokolade unter den Teig mischen ;-)

 

Zutaten

1 reife Banane

2 EL Erdnussmus (100% Erdnüsse – ohne Öl oder Zucker)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

Abrieb einer halben unbehandelten Orange

1 EL Leinsamen

1/2 Tasse Dinkelvollkornmehl

1/4 TL Backsoda (Natron)

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken, dann die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mit einem Kochlöffel verrühren und zum Schluss die Haferflocken richtig gut einkneten, damit sie nicht zu trocken bleiben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig esslöffelweise in kleinen Häufchen auf das Blech setzen, etwas flachdrücken und ca. 14 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen und nicht luftdicht verpacken – es sei denn, man will weiche Kekse haben, dann nur zu.

Ergibt bei mir 13 Kekse.

 

 

 

Spaghetti mit Champignon-Spinat-Sahnesauce

29 Jun

Normalerweise esse ich Spinat ja nicht, ich trinke ihn. In Form eines grünen Smoothies. Da man aber eine 500g-Packung nicht so schnell aufbrauchen kann, gab es heute ausnahmsweise mal gekochten Spinat. Hab ganz vergessen, wie toll das schmeckt, mhh.

 

Zutaten für zwei Personen

150-200 g Vollkorn Spaghetti

1-2 Knoblauchzehen

1 Handvoll Champignons

300 g Blattspinat (frisch)

1 TL Gemüsenbrühenpulver

1 Schuss Sojasahne

1 kleiner Becher Sojajoghurt (125 g)

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer beschichteten Pfanne den gehackten Knoblauch und die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Champignons in etwas Wasser andünsten. Den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen, mit Gemüsebrühenpulver und Sojasahne etwas köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit Sojajoghurt, Saft und Abrieb einer Zitrone, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce zusammen mit den Nudeln anrichten und – je nach Geschmack – mit Hefeflocken oder Mandelparmesan bestreuen.

 

 

 

Fabelhafte Brownies (obwohl vollwertig, zuckerfrei und fettarm)

6 Jun

Frage: Was ist besser als Brownies?

Antwort: Vegane, zuckerfreie, vollwertige, fettarme Brownies, denen man ihre gesunden Eigenschaften nicht ansieht oder anschmeckt.

 

Zutaten

2 Bananen

7 Datteln

2 EL Leinsamen

2 EL Reissirup (alternativ: Agavensirup)

1 EL Kokosöl (alternativ: geschmacksneutrales Öl)

1/4 Tasse Wasser

1/2 Tasse Vollkornmehl

1/4 Tasse Kakaopulver

1/2 TL Natron (Speisesoda)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Die Bananen mit Datteln, Leinsamen, Reissirup, Kokosöl und Wasser pürieren. (Das funktioniert einwandfrei im Vitamix und sollte auch mit anderen Standmixern, Küchenmaschinen oder Stabmixern zu schaffen sein. Im schlimmsten Fall die Datteln vorher im Wasser einweichen.)

Das Bananenpüree in eine Rührschüssel umfüllen und zuerst mit Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann die Haferflocken einkneten, bis ein klebriger, eher fester Teig entsteht.

An dieser Stelle könnte man noch gehackte Nüsse oder gehackte Schokolade unter den Teig rühren. Zuckerfreie Schokolade (gesüßt mit Xylitol) gibt es zum Beispiel von der britischen Marke Plamil, erhältlich u.a. beim Veganversand Lebensweise.

Die Masse ca. 1,5 cm hoch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Der Teig zerrinnt nicht und geht nicht stark auf, deshalb ist keine Kuchenform notwendig.

Bei 180°C auf mittlerer Schiene 17-20 min backen und danach vollständig abkühlen lassen.

Am ersten Tag schmecken sie wie Kuchen, richtig „chewy“ (wie Brownies sein sollten) sind sie erst am nächsten Tag ;-)

 

 

Nachtrag vom 16.06.2012

Nachdem ich die Brownies jetzt schon mehrmals gemacht hab (unter anderem für die Veganmania in Wien, wo sie innerhalb kürzester Zeit weg waren), kann ich sagen: bei einer Backzeit von 17 Minuten sind die Brownies wunderbar weich und saftig, wer also den „chewy“ Effekt will, sollte sie auf keinen Fall länger backen. Wer mehr auf Sandkuchen steht, kann die Backzeit auf bis zu 20 Minuten erhöhen. Desweiteren lässt sich das Rezept wunderbar vervielfachen, ich hab zB die dreifache Menge gemacht für ein ganzes Backblech.

Die viel wichtigere Neuigkeit ist aber: ich empfehle eine kleingehackte Tafel Schokolade unter den Teig zu mischen. Himmlisch schmeckt es mit der zuckerfreien Kaffeeschokolade Plamil Coffee ohne Zucker. Oh mein Gott!!! Erinnert mich an die Espresso Brownies von Starbucks, die ich früher gern gegessen habe.

 

Tofu Scramble mit Pilzen, Zucchini und Tomaten

3 Jun

Ich hab heute zum ersten Mal in meinem Leben Tofu Scramble gemacht bzw. gegessen. Bin ziemlich begeistert.

Obwohl ich Eierspeise (=Rührei) nie so besonders gerne gegessen hab, finde ich Tofu Scramble toll. Das soll aber jetzt nicht die abschrecken, die den Geschmack von Eiern mögen – ich finde, die Tofuvariante kommt dem geschmacklich sehr nahe. (Ich hab auch Spaghetti Bolognese nie gerne gegessen, Sojabolognese allerdings schon, auch wenn es fast gleich schmeckt. Keine Ahnung warum.)

Was ich auch noch toll daran finde: es ist schnell zubereitet, man hat meistens alle Zutaten zu Hause und es ist ein leckeres Frühstück mit viel Gemüse und hochwertigem Eiweiß, dafür wenig Fett (man kann das Gemüse auch in Wasser dünsten, wenn man gar kein Öl verwenden will).

Okay, kommen wir zur Sache.

 

Zutaten für 1 große Portion

1 TL Olivenöl

5 Champignons

1/2 Zucchini

1 Tomate

1-2 Zehen Knoblauch

1/2 Packung Tofu (ca. 120g; möglichst fest)

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/2 TL Currypulver

Pfeffer

1 EL Hefeflocken

1 EL Schnittlauch

 

Zubereitung

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen, das geschnittene Gemüse und den gehackten Knoblauch zugeben und scharf anbraten. Sobald sich Röstaromen gebildet haben, den ausgedrückten Tofu mit den Händen über das Gemüse bröseln und solange mitbraten, bis der Tofu an manchen Stellen dunkler und knusprig wird. Dann mit Gemüsebrühenpulver, Currypulver und Pfeffer würzen und solange am Herd lassen, bis aus dem Gemüse genügend Wasser ausgetreten ist, um dem Ganzen die gewünschte Konsistenz zu geben (wer keine Champignons und Tomaten nimmt, muss an dieser Stelle eventuell 2 EL Wasser hinzufügen). Am Schluss mit Hefeflocken und Schnittlauch abrunden und servieren. Dazu passt Vollkorntoast.

 

 

Schönen Sonntag! :-)

Vollkorn-Pancakes mit Apfelmus und Zimt

7 Mai

Das ist momentan mein liebstes Rezept für Pancakes: es geht superschnell, ist nicht so ungesund wie die meisten anderen und gelingt wirklich immer. Wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet, braucht man nicht mal extra Öl zum backen :)

Traditionell isst man Pancakes ja mit Margarine und Ahornsirup – eine gesündere und wirklich leckere Alternative ist Apfelmus mit Zimt. Aber natürlich sind einem hier keine Grenzen gesetzt…

 

 

Zutaten

1 Tasse Vollkornmehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Sojamilch

1 EL Öl (ich mag gerne Kokosöl)

1 EL Agavensirup

 

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, dann mit einem Schneebesen die Sojamilch, das Öl und den Agavensirup unterrühren. Das geht wirklich einwandfrei und es gibt (zumindest bei mir) nie Klümpchen, obwohl ich das Mehl nicht siebe und keinen Handmixer verwende.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufstellen (bei mir Stufe 8 von 12) und mindestens zwei Minuten lang heiß werden lassen. Dann pro Pancake ca 2 EL Teig – ohne weitere Zugabe von Fett – in die heiße Pfanne gießen und auf keinen Fall schwenken, sonst werden es Palatschinken ;-) Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden und der Rand schon halbwegs trocken ist, kann der Pancake gewendet und auf der anderen Seite fertig gebacken werden.

Wenn man größere Mengen macht, empfiehlt es sich, die fertigen Pancakes auf einem feuerfesten Teller im Backofen zu stapeln (auf niedrigster Stufe), dann bleiben sie schön heiß und flaumig.

Die Pancakes mit Apfelmus und Zimt anrichten und genießen ;)

 

Dieses Basisrezept eignet sich auch für alle möglichen Abwandlungen… zum Beispiel schneide ich gerne eine reife Banane in kleine Würfel und mische sie unter den Teig. Oder ich rühre noch 1-2 EL Kakaopulver darunter. Oder 1 TL Zimt.

Pasta mit Gemüse in Zitronen-Sahne-Sauce

2 Mrz

Hier bin ich wieder! Nach einer sehr stressigen Woche melde ich mich mit diesem Rezept zurück – ich mag einfache Rezepte, für die man höchstens zwei Herdplatten anmachen und höchstens zwei Töpfe abwaschen muss (ich habe keinen Geschirrspüler) und ich stehe an Arbeitstagen auch meistens nicht gerne länger als 20 Minuten in der Küche. Natürlich soll es trotzdem gut schmecken und gesund sein. Falls ihr ähnliche Ansprüche an ein Abendessen habt, könnte euch dieses hier gefallen.

Ich gebe zu, auch ich hab schon mal einen schöneren Teller Nudeln gesehen :oops:, aber das liegt erstens daran, dass Hafersahne nicht so eine hohe „Deckkraft“ hat wie Sojasahne und zweitens daran, dass Tiefkühlkräuter zwar unheimlich praktisch, aber im aufgetauten Zustand nicht so ansehenlich sind… wie auch immer, ich verspreche es schmeckt fantastisch! ;-)

(Merke: für Fotos Tiefkühlkräuter weglassen und Sojasahne verwenden – die schmeckt zwar nicht so gut wie Hafersahne, sieht aber irgendwie „sahniger“ aus.)

Zutaten:

Gemüse nach Geschmack (bei mir: Zwiebel, Karotten, Zucchini, Champignons)

Gemüsebrühe (Pulver oder Würfel)

Saft und Schale einer unbehandelte Zitrone

Hafer- oder Sojasahne

Salz, Pfeffer

und natürlich Nudeln (ich mag Vollkorn-Spiralen)

Zubereitung:

Das Gemüse in einer Pfanne anbraten, mit Gemüsebrühe, Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen, mit pflanzlicher Sahne und Zitronensaft ablöschen und ein wenig köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar, aber noch bissfest ist, die al dente gekochten Nudeln untermengen und servieren.

Dazu gibt es bei mir einen schnellen Salat mit gemischten Blattsalaten, einer Avocado und einem Dressing bestehend aus Haselnussöl, Granatapfelsirup, Balsamico, Salz und Pfeffer. Der Granatapfelsirup gibt dem Dressing diese tolle rosa Farbe :cool:

Bon appétit!

 

 

Pikanter Couscous Salat mit Karotten, Rosinen und Chili

20 Feb

Ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich diesen Salat einordnen soll – für mich passt er zu gegrillten Zucchini und Sojawürstchen an einem heißen Sommertag genau so gut wie zu einer heißen Kürbissuppe an einem gemütlichen Winterabend.

Deswegen nenn ich ihn ganz einfach „Allrounder“ und versuche erst gar nicht, ihn in eine Schublade zu stecken.

Zutaten:

Vollkorn Couscous

Karotten, Rucola, Cashews, Rosinen

Saft und Abrieb je einer unbehandelten Zitrone und Orange

Haselnussöl, Chilis, Salz, Pfeffer und sonstige Gewürze nach Geschmack

Zubereitung:

Vollkorn Couscous nach Packungsanweisung kochen. Bei mir: 1 Teil Couscous in einen Topf geben, mit 2 Teilen kochendem Wasser übergießen und 6 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern und auskühlen lassen.

Karotten ev. schälen und anschließend reiben. Rucola, Cashews und Rosinen grob hacken.

Von den Zitrusfrüchten zuerst die Schale abreiben, dann den Saft auspressen.

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und mit Haselnussöl, fein gehackten Chilis, Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt noch besser, wenn der Salat ein paar Stunden Zeit hat, durchzuziehen.

TA-DAH! ;-)

Da ich erst vor Kurzem entdeckt habe, dass Vollkorn Couscous überhaupt existiert, hier auch noch ein kleiner Hinweis für alle Österreicher – bei Merkur gibt es diesen hier für wenig Geld:

Und jetzt: sofort nachkochen oder für die nächste Grillparty irgendwo abspeichern!

Vollkorn-Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

18 Feb

Nach der Suppe kommt gleich noch ein „geklautes“ Rezept – wunderbare Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

Rezept findet ihr auf diesem Blog. Da der Teig schon sehr fest war, habe ich nur eine Tasse Haferflocken genommen und sie sind genau richtig geworden: chewy, wie ich es mag :-)

Und überhaupt ist es schon sehr besonders, dass die so gut geworden sind, weil im Backen bin ich eigentlich eine totale Niete. Es ist nicht nur einmal passiert, dass das Ergebnis auf direktem Wege in den Mistkübel gewandert ist… aber diesmal, ja diesmal bin ich wirklich zufrieden. Und wir haben was für den Fernsehabend :-)

Mhh, die werde ich morgen gleich nochmal machen, um sie am Montag in die Arbeit mitzunehmen.

Schönen Abend, allerseits!

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