Tag Archives: Sojasauce

Karamellisierte Auberginen

2 Aug

Im NENI am Naschmarkt gibt es ein Gericht, das es mir schon beim ersten Bissen angetan hat: karamellisierte Auberginen auf Basmati Reis.

Das ist meine Freestyle Version davon, die außerdem mit weniger Fett und Zucker auskommt.

 

Zutaten

1 EL Öl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

2 Auberginen (oder 1 Aubergine + anderes Gemüse nach Wahl, bei mir zB Zucchini und Fenchel)

3 EL Rohrzucker oder Ahornsirup

1 EL Gemüsebrühe

1 guter Schuss Sojasauce

1 guter Schuss Reisessig (oder Apfelessig)

ev. frische Kräuter (Koriander, Basilikum,…)

 

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Auberginen und anderes Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Alles zusammen in einer sehr heißen (beschichteten) Pfanne in etwas Öl scharf anbraten, bis das Gemüse etwas Farbe genommen hat.

Zucker/Ahornsirup untermengen und karamellisieren lassen.

Mit Gemüsebrühe würzen, mit Sojasauce und Essig ablöschen und auf mittlerer Hitze sämig einkochen lassen (auf den ersten Blick ist vielleicht zu viel Flüssigkeit in der Pfanne, aber gerade die Auberginen saugen das schnell auf. Wenn man das Gericht also nur mit anderem Gemüse – ohne Auberginen – macht, sollte man weniger Sojasauce/Essig nehmen).

Auf braunem Reis anrichten und mit frischen Kräutern garnieren.

 

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Gebratene Nudeln mit Sojaschnetzeln und allem, was der Kühlschrank hergibt.

26 Aug

Nachdem ich seit 5 Jahren Vegetarierin und seit ca. 3 Monaten Veganerin bin, hab ich jetzt erst Sojaschnetzel für mich entdeckt. Ich koche zwar alle paar Monate mal Bolognese oder Chili mit Sojagranulat, aber da ich ein großer Fan von Seitan bin und dieser so vielseitig einsetzbar ist, hab ich nie  einen Grund gehabt, mit Sojaschnetzel zu experimentieren. Fragt mich nicht, wie ich jetzt darauf gekommen bin, aber Sojaschnetzel haben doch ein paar sehr große Vorteile…

TVP (engl.: textured vegetable protein) wird unter großem Druck und bei hohen Temperaturen hergestellt und ist ein Nebenprodukt der Sojaölproduktion. Es enthält daher viel Eiweiß und wenig Fett, hat eine fleischähnliche, faserige Struktur und kaum Eigengeschmack, weshalb es wunderbar als Fleischersatz geeignet ist. Zubereitet wird es normalerweise, indem man es in heißem Wasser (oder Brühe oder Marinade) aufquellen lässt und anschließend würzt, anbrät und wie Fleisch verwendet. Weitere Vorteile sind, dass es in getrocknetem Zustand sehr lange haltbar ist (noch dazu ungekühlt) und es im Gegensatz zu Seitan oder anderen fertig gewürzten Fleischersatzprodukten sehr preiswert ist. Eine 300g-Packung der deutschen Marke Vantastic Foods kostet in div. Onlineshops ca. 2,19 Euro (z.B. hier) und ergibt nach dem Einweichen bis zu 900g Sojafleisch. Klar, es ist ein sehr stark verarbeitetes Produkt und es besteht aus Soja – man sollte es also nicht zur Basis seiner Ernährung machen. Aber man isst es ja auch nicht jeden Tag.

Perfekt geeignet ist es also für jene Tage, an denen der Kühlschrank nicht mehr viel hergibt und man gerne aus ein paar Resten noch etwas Leckeres zubereiten möchte… so geschehen letztes Wochenende und das Ergebnis kann ich durchaus weiterempfehlen :-)

 

 

Zutaten

1 Handvoll Sojaschnetzel (z.B. die von Vantastic Foods)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 TL Sesamöl

100 g gekochte Vollkornnudeln (z.B. Fussili)

1 kleine Handvoll TK-Erbsen

4-5 Cocktailtomaten

Blattspinat

Sojasauce

Reissirup

Limettensaft

 

Zubereitung

Mit dem Wasserkocher ca. 0,5 Liter Wasser kochen, in einer Schüssel mit dem Suppenpulver verrühren, die Sojaschnetzel darin versenken, Deckel drauf und für ca. 10-15 Minuten quellen lassen.

Danach gut ausdrücken und in einer beschichteten Pfanne im Sesamöl bei großer Hitze anbraten, bis sich Röstaromen bilden. Die gekochten Nudeln und Erbsen hinzufügen und erwärmen bzw. mitanbraten. Zum Schluss mit Sojasauce, Reissirup und Limettensaft würzen, die geviertelten Tomaten und den Blattspinat kurz durchschwenken und servieren.

Mahlzeit!

Baked Tofu. Viel Geschmack, wenig Fett.

10 Jul

Ich hab mir letztens das neue Kochbuch von Isa Chandra Moskowitz gegönnt: Appetite for Reduction – 125 Fast and Filling Low-Fat Vegan Recipes. Es ist wirklich toll und ich habe bisher ca. 20 Eselsohren hineingemacht – eines zu jedem Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss.

Da Google schon die Drecksarbeit für mich übernommen hat (= das Rezept für jeden zugänglich zu machen – und zwar hier), wasche ich mein Gewissen rein und mache hier nur mehr die Übersetzung:

 

Zutaten

1 Block Tofu (so fest wie möglich – ich liebe den von Spar Veggie aus dem Kühlregal)

3/4 Tasse Gemüsebrühe

3 EL Balsamico Essig

2 EL Tamari oder Sojasauce

1 TL getrockneter Thymian

3 Zehen Knoblauch, gepresst

1 EL Reissirup (optional)

Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack

 

Zubereitung

In einer Plastikbox alle Zutaten für die Marinade vermengen. Den Tofu abspülen und auspressen bzw. mit Küchenrolle trocken tupfen, anschließend in Würfel, Scheiben oder Dreiecke schneiden.

Den Tofu in der Marinade versenken und ab damit in den Kühlschrank: für mindestens eine Stunde, am besten über Nacht. Wenn der Tofu nicht komplett in der Marinade schwimmt, gelegentlich wenden.

Das Backrohr auf 200°C vorheizen und den Tofu auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit je 1/2 TL Marinade übergießen. 20 Minuten backen, dann wenden und wieder mit Marinade übergießen. Nach insgesamt 30-40 Minuten sollte der Tofu fertig sein. Fertig heißt: an manchen Stellen knusprig, an anderen von klebrig-süß-pikanter Marinade überzogen.

Der baked tofu eignet sich für asiatische Gerichte, Gemüsepfannen, Wraps, Salate,… aber auch in einem Sandwich würde er eine gute Figur machen.

Alternativ kann man die Marinade auch für Tempeh verwenden. Da ich den sogar lieber mag als Tofu, muss ich das unbedingt probieren.

 

 

Ich habe dazu Hirse gekocht (1 Teil Hirse + 2 Teile Wasser in den Reiskocher, Knöpfchen drücken und 20 Minuten warten) und eine schnelle Gemüsepfanne, die ich mit der restlichen Tofumarinade gewürzt hab.

 

 

Gebratenes Gemüse in Erdnuss-Sauce mit Hirse und „Veggie Hühnchen süß-sauer“

4 Mrz

Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass das „Veggie Hühnchen süß-sauer“ von Vantastic Foods meiner Meinung nach das beste (bei uns erhältliche) Fakefleisch ist. Es besteht aus Soja- und Weizenfaser und kommt in einer süß-sauer-würzigen Marinade aus Sojasauce, Zucker, Salz, Pflanzenöl, Chili, Zitronensaft und Gewürzen. Zugegebenermaßen ist es mit über 5 Euro pro 250g-Packung nicht ganz billig, aber hie und da kann man sich sowas schon leisten. Wie auch andere Produkte von Vantastic Foods kann man es übrigens problemlos einfrieren – was ich besonders praktisch finde, da ich zwar nicht oft Fleischimitat esse, aber doch ganz gerne eins auf Vorrat daheim habe, falls ich mal Lust drauf habe.

Der zweite Star dieses Gerichts ist die Hirse – die ich zum ersten Mal in meinem Leben im Reiskocher zubereitet habe. Was soll ich sagen: funktioniert einwandfrei. Ich liebe dieses Gerät!

Zutaten:

2 Teile Hirse + 3 Teile Wasser

1/2 Packung Veggie Hühnchen süß-sauer

1 TL Öl (z.B. Sesamöl)

Gemüse nach Wahl (hier: Karotten, Brokkoli, Zucchini, Erbsen, Knoblauch, Chili)

1 EL Erdnussbutter

1 EL Sojasauce

1 EL Ketchup oder Sweet-Chili Sauce

1 EL Zitronensaft oder Essig (z.B. Reis- oder Apfelessig)

Zubereitung:

Zuerst zur Hirse: 2 Teile Hirse mit 3 Teilen Wasser und etwas Salz in den Reiskocher und dann das Knöpfchen drücken. Das war’s. Nach 20 bis 30 Minuten ist die Hirse fertig. Ich persönlich mag sie gerne nicht zu feucht, also nehme ich den Deckel ab und lass sie noch ausdampfen, bis das Gemüse fertig ist.

Alles Gemüse waschen/putzen und kleinschneiden, dann in etwas Öl anbraten. Wenn Die Brokkoli-Röschen zu groß geraten sind, werden sie oft nicht so schnell durch, da gebe ich dann nach dem Anbraten gerne ein paar Spritzer Wasser in die Pfanne und mache für 2 Minuten den Deckel drauf. Das geht ganz flott; das Wasser ist verdampft, der Brokkoli gar und man kann dann ganz normal weiterbraten.

Wenn Hirse und Gemüse fast fertig sind, brate ich in einem kleinen beschichteten Topf das Veggie Hühnchen an – Achtung, durch die süße Marinade brennt es sehr schnell an. Also dran bleiben.

Zu guter Letzt noch die Erdnuss-Sauce: in einer Schüssel Erdnussbutter, Sojasauce, Ketchup oder Sweet-Chili Sauce und Zitronensaft/Essig verrühren.

Alles gemeinsam anrichten :-D

 

Schönen Sonntag, allerseits!

 

 

Veganversand Lieferung // Vitamin D

27 Feb

Yay! Heute war es endlich so weit und die lang ersehnte Lieferung vom Veganversand ist angekommen.

Und zwar von links hinten bis rechts vorne:

  • Provamel Sojamilch, gleich ein Vorrat für mehrere Wochen – bestellt ganz einfach deshalb, weil ich nicht gerne schwer trage :-D
  • Paradiso-Konfekt, bestehend aus Kokos, Kokosbutter und Agavensirup: kenne ich noch nicht und bin schon sehr gespannt darauf.
  • Deo von lavera: Bio-Vanille & Bio-Kokos. Ich liebe das Duschgel dieser Produktlinie und überhaupt alles mit Kokosduft oder -geschmack, deswegen musste ich das ausprobieren.
  • Kokosöl von Aman Prana, duftet himmlisch und findet sowohl in der Küche (hoch erhitzbar), als auch im Badezimmer (feuchtigkeitsspendend und somit gut für die Haut) Anwendung.
  • Chocoreale Haselnusscreme – endlich ein veganer Schokoaufstrich, der nicht nur nach Fett und Zucker schmeckt. Wirklich sehr aromatisch und mit einer deutlichen Haselnussnote.
  • Milde Shoyu Sojasauce von lima: für Freunde der asiatischen Küche wohl die günstigste Bio-Sojasauce, zumindest wenn man gleich die Literflasche nimmt. Wird heute Abend gleich ausprobiert.
  • Veggie Hühnchen von Vantastic Foods: für mich der ultimative Fleischersatz! Festes „Huhn“ in einer süß-sauer-würzigen Marinade, macht sich in jedem asiatischen Gericht gut. Oder wie wärs mit Wraps? Wie man sieht, überzeugt dieses Produkt auch echte Carnivoren: meine Katze Devi findet den Geruch offenbar sehr ansprechend!
  • Dunkle Nougat Schokolade von Vivani: endlich eine vegane Nougatschokolade! Noch nie gehabt, bin schon sehr gespannt drauf.
  • 3 Rohkostriegel für die Arbeit oder für unterwegs: lifebar Cherry, lifebar Chocolate und Raw-Bite Spicy Lime. Die ersten zwei kenn ich schon, die sind sehr lecker. Und da ich alles mit Zitrusfrüchten mag, wird Spicy Lime wohl auch gut sein :-)
  • ganz rechts außen haben wir noch ein Täfelchen „No Added Sugar Mint Chocolate“ von Plamil – als Süßstoff wird hier Xylitol (Birkensüß) eingesetzt. Auch noch nie probiert – ich werde berichten.

Bleiben noch zwei über:

Booja Booja Fresh Raspberry Truffles – eine Offenbarung! Die besten Trüffel, die ich je gegessen habe!

Die sind übrigens roh, biologisch, zuckerfrei, glutenfrei, sojafrei, vegan und handgemacht. Eine Packung mit 2 Stück kostet 2,09 Euro – finde ich absolut okay für ein Produkt dieser Qualität.

Und das zweite, worauf ich näher eingehen will, ist:

Vitashine Vitamin D3 Spray

Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D wurden erst im Jänner von 5 µg auf 20 µg pro Tag erhöht. Zwar kann es der Körper mithilfe von UVB-Strahlung selbst bilden, allerdings reicht die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden von Oktober bis April nicht aus. Lebensmittel scheiden als Vitamin D Quelle auch aus, da es hier hauptsächlich in fettem Seefisch enthalten ist. Und da Fische Freunde sind und kein Futter, teste ich jetzt mal diesen Vitamin D3 Spray von Vitashine, der von der Vegan Society als veganes Supplement registriert ist und von dem ich bisher nur gutes gehört habe, obwohl ich sonst eigentlich kein Freund von Nahrungsergänzungsmitteln bin, aber zumindest im Winter leuchtet es ein.

Ein Sprühstoß enthält 5 µg Vitamin D, empfohlen wird 1-5 x Sprühen pro Tag. Entweder direkt auf die Zunge oder auf das fertige Essen. Ich habe den Spray schon getestet und er ist ziemlich geschmacksneutral, glaube also nicht, dass es schwer wird, die empfohlene Menge einzuhalten.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Zwei Artikel zum Thema:

Vitamin D, warum das sowohl kein Thema für Veganer ist, als auch besonders für Veganer

Der Veganversand meines Vertrauens ist übrigens Veganversand Lebensweise. Der liebe Herr Singer liefert in Wien frei Haus und das nach vorheriger Terminvereinbarung. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will weder schwere Pakete von der Post abholen, noch mich mit einem privaten Zustelldienst herumärgern müssen… und schon gar nicht will ich, dass die bereits bezahlten Produkte vor meiner Tür im Stiegenhaus auf mich warten. Somit ist das für mich die ideale Lösung.

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