Tag Archives: Sojajoghurt

Wrap mit Huhn, Mango und Currysauce.

20 Jul

Ich liebe Obst in pikanten Gerichten. Vor allem die Mango ist da sehr vielseitig einsetzbar, was sie schon letztes Jahr bewiesen hat, als ich euch Soba Nudeln mit Aubergine und Mango ans Herz gelegt habe.

Wirklich gute Mangos kaufe ich gerne beim Hofer – sie sind reif, saftig, süß und nicht faserig. Diese Woche hab ich mir eine solche gegönnt und folgendes daraus gemacht…

 

Zutaten für 3 Wraps

3 Tortilla Fladen

1 TL Öl

1/2 Packung Hähnchenfilet in Stücken von Vantastic Foods **

1/2 Mango

1 Avocado

2 Tomaten

6 EL Sojajoghurt

1 gehäufter TL Currypulver

1 EL Ahornsirup

1 Zitrone

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup, Zitronensaft, Salz und Pfeffer eine Sauce zusammenrühren und beiseite stellen.

Das vegane Hähnchenfilet in etwas Öl knusprig braten.

Die Tortillas in einer trockenen Pfanne erhitzen, bis sie weich und biegsam werden.

Das Obst und Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Füllen, rollen, genießen.

 

photo 1

 

Als Nachspeise gibt’s die andere Hälfte der Mango.

photo 2

 

** Dieses und andere Produkte von Vantastic Foods gibt es jetzt auch bei Maran Vegan in Wien. Nicht, dass ich so begeistert von dem Laden wäre, aber alle in Wien lebenden Menschen, die Lust haben, das nachzukochen, müssen nicht darauf warten, dass das Paket des Onlineshops ankommt, sondern müssen sich nur Schuhe anziehen und sich auf den Weg in die Stumpergasse machen.

 

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Gebackener Hokkaido mit Zimt, cremigem Mangold und Couscous

1 Sep

Heute gibt’s was richtig Herbstliches: im Ofen gebackene Kürbisspalten, aromatisch gewürzt mit Zimt, Thymian und Chili; ein cremig-zitroniges Mangoldgemüse und Vollkorn Couscous.

Das Rezept ist für 2-3 Portionen.

 

Zutaten für den Kürbis

1/2 Hokkaido Kürbis

1 TL Zimt

1 TL Thymian

Chili nach Geschmack

1 EL Olivenöl

1 TL Ahornsirup

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Mangold

1 TL Olivenöl

1-3 Knoblauchzehen

ca. 600 g frischen Mangold

1 TL Gemüsebrühenpulver

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

2 EL Sojasahne (z.B. von Provamel)

1 kleiner Becher Sojajoghurt (z.B. von Provamel; ca. 125 g)

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Couscous

1 kleine Tasse Vollkorn Couscous (gibt es bei Merkur)

1 kleine Tasse kochendes Wasser

etwas Salz

 

Zubereitung

Da der Kürbis am längsten braucht, zuerst das Backrohr auf 250°C vorheizen. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel entkernen, eine Hälfte in den Kühlschrank (morgen gibt’s Kürbissuppe, nam nam!) und die andere Hälfte in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Diese mit Zimt, Thymian, Chili, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer würzen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis der Kürbis bissfest gegart bzw. am dünneren Ende leicht knusprig ist.

Da die zwei Beilagen jeweils nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, reicht es damit zu beginnen, wenn der Kürbis bereits im Ofen ist.

Eine Tasse Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In einer Schüssel oder einem kleinen Topf den Vollkorn Couscous und etwas Salz mit gleich viel Wasser übergießen, abdecken und 6 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

Für den Mangold den kleingehackten Knoblauch in Olivenöl anbraten. Währenddessen den Mangold waschen, etwas trockenschütteln und die härteren Stiele in dünne Streifen schneiden. Diese etwas andünsten lassen, bevor die in breitere Streifen geschnittenen Mangoldblätter dazukommen. Wenn die beginnen zusammenzufallen, mit Suppenpulver und Zitronenschale würzen, mit etwas Wasser und/oder Sojasahne ablöschen und den Herd abdrehen. Sojajoghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles zusammen anrichten und genießen.

 

 

Einen schönen September wünsch ich!

 

Spaghetti mit Champignon-Spinat-Sahnesauce

29 Jun

Normalerweise esse ich Spinat ja nicht, ich trinke ihn. In Form eines grünen Smoothies. Da man aber eine 500g-Packung nicht so schnell aufbrauchen kann, gab es heute ausnahmsweise mal gekochten Spinat. Hab ganz vergessen, wie toll das schmeckt, mhh.

 

Zutaten für zwei Personen

150-200 g Vollkorn Spaghetti

1-2 Knoblauchzehen

1 Handvoll Champignons

300 g Blattspinat (frisch)

1 TL Gemüsenbrühenpulver

1 Schuss Sojasahne

1 kleiner Becher Sojajoghurt (125 g)

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer beschichteten Pfanne den gehackten Knoblauch und die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Champignons in etwas Wasser andünsten. Den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen, mit Gemüsebrühenpulver und Sojasahne etwas köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit Sojajoghurt, Saft und Abrieb einer Zitrone, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce zusammen mit den Nudeln anrichten und – je nach Geschmack – mit Hefeflocken oder Mandelparmesan bestreuen.

 

 

 

Glasierter Tempeh aus dem Ofen

19 Mai

Nachdem ich diese Woche zweimal am Abend Wraps mit Gemüse und gebratenem Tempeh gegessen habe, wollte ich heute unbedingt den restlichen Tempeh aufbrauchen. Da ist mir wieder eingefallen, dass es in einem meiner Lieblingskochbücher – Veganomicon von Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero – ein ganz tolles Rezept für „Hot-sauce glazed Tempeh“ gibt. Mehr Würze als mit dieser Marinade kann man in Tempeh wohl kaum hineinbringen ;-) Leider ist die Marinade so flüssig, dass es eine Ewigkeit braucht, bis das Wasser im Ofen soweit verdampft ist, dass man den glasierten Tempeh genießen kann. Deswegen (und weil ich so wenig Tempeh hatte, dass ich noch Champignons dazugenommen habe) gibt es hier eine etwas abgewandelte Version davon..

 

Zutaten

1 Packung Tempeh (oder: weniger Tempeh und dafür Gemüse wie Champignons, Spargel,…)

1 Schuss Weißwein

1 EL scharfe Chilisauce (nicht diese klebrige Sweet-Chili Sauce, sondern so eine, auf deren Flaschenrückseite ein Totenkopf prangt)

2 EL Olivenöl

2 EL Sojasauce

2 EL Zitronensaft

2 Knoblauchzehen, gepresst

1 TL Rohrzucker oder Agavensirup

1 TL Kumin (Kreuzkümmel)

1/2 TL getrockneten Oregano oder Thymian

 

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Alle Zutaten für die Marinade vermengen. Den Tempeh in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden und in einer feuerfesten Form nebeneinander auflegen, mit der Marinade übergießen und ab damit in den Ofen. Wenn die Marinade in den Tempeh eingezogen bzw. verdampft ist und nur mehr ein sirupartig eingekochter Rest übrig bleibt, ist er fertig. Man kann den Tempeh dazwischen auch mal wenden, ist aber nicht unbedingt notwendig. Im Originalrezept wird auch empfohlen, den Tempeh vor dem Backen zuerst 10 Minuten in Wasser zu kochen, um ihm etwaige Bitterstoffe zu entziehen… ich hab beides probiert und schmecke keinen Unterschied, deswegen spare ich mir das. (Wer statt dem Tempeh überhaupt nur Pilze oder anderes Gemüse zubereiten will, lässt den Weißwein am besten ganz weg oder verrührt zuerst alle anderen Zutaten und nimmt anschließend nur so viel Weißwein, dass eine gut zu verarbeitende Paste entsteht.)

Dazu gabs bei mir Quinoa – ein nährstoffreiches Pseudogetreide aus Südamerika – das man, wie ich heute herausgefunden habe – ganz wunderbar im Reiskocher zubereiten kann. Dafür die gewünschte Menge Quinoa in ein feinmaschiges Sieb geben und gründlich unter fließendem, möglichst heißem Wasser spülen, um die bitteren Saponine der Samenschalen zu entfernen. Anschließend mit der 1,5 fachen Menge Wasser in den Reiskocher geben und das Knöpfchen drücken. Ich würde den Reiskocher dabei allerdings nicht mehr als halbvoll machen, da es beim Kochen ziemlich schäumt und blubbert.

Der Salat ist im Grunde nichts allzu außergewöhnliches, ich kann an dieser Stelle aber empfehlen, mal ein Dressing aus Orangensaft, Balsamico und Haselnussöl zu probieren. Passt besonders gut zu Blattsalaten.

Die Joghurtsauce besteht aus Sojajoghurt, einer Messerspitze Dijonsenf, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer, frischer Petersilie und Olivenöl.

 

Ofengemüse mit aufgemotztem Tsatsiki

31 Mrz

Nachdem es wieder kühler geworden ist, war mir einfach danach. Auch wenn das vielleicht eher ein Herbst/Winter Rezept ist.

Ofengemüse. Die Vorteile auf einen Blick: es geht schnell – die Vorbereitungszeit ist sehr kurz und wenn das Gemüse mal im Ofen ist, kann man sich bis zum Essen anderen Dingen widmen. Man kann es so gut wie immer machen, da man die Gemüsesorten nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt wählen kann (dadurch wird es auch nicht langweilig). Und nicht zuletzt: es ist gesund, wärmt und schmeckt toll.

Wie schon erwähnt, was Zutaten und Gewürze betrifft gibt es praktisch keine Grenzen, also ist das ganze hier mehr ein Denkanstoß als ein Rezept ;)

Zutaten für ein Blech:

6-8 kleine Erdäpfel (5-10 Minuten vorgekocht)

1 große Karotte

2 kleine gelbe Paprika

1 Zwiebel

1 Frühlingszwiebel (von weiß bis dunkelgrün – jeder Teil ist willkommen)

1 Handvoll Cocktailtomaten

1 Handvoll braune Champignons

ein paar Oliven

3-6 EL Olivenöl

1 EL Thymian

1 TL Galgant

1 EL Grill-Gewürz (z.B. Frankies Barbecue-Gewürz von Sonnentor)

Salz, Pfeffer und Tabasco/Chilisauce nach Geschmack

Zubereitung:

Die Erdäpfel wie gesagt 5-10 Minuten vorkochen, sonst werden sie später nicht gar.

Währenddessen das Backrohr auf 200°C vorheizen und eine Auflaufform (oder ein Backblech mit höherem Rand) mit Backpapier oder Alufolie auskleiden.

Die vorgekochten Erdäpfel zusammen mit dem restlichen Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit den Gewürzen vermengen. Anschließend für 20-30 Minuten in den Ofen, bis alles gar bzw. leicht gebräunt ist.

Dazu passt gut Kräuterjoghurt, Currysauce oder Tsatsiki. Ich mag gerne eine Art aufgemotztes Tsatsiki

Zutaten:

250 g Sojajoghurt (z.B. 2 kleine Becher von Provamel)

1/2 Gurke

1 Karotte

5 Radieschen

1 kleine Handvoll Rosinen

viel frische Minze

Saft und Schale einer Bio-Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Ahornsirup

Zubereitung:

Gurke, Karotte und Radieschen grob reiben und in ein Sieb geben, das in einer Schüssel steht. Leicht salzen und abtropfen lassen, anschließend das Gemüse mit den Händen auspressen und in eine Schüssel geben. Zusammen mit gehackten Rosinen, frisch gehackter Minze, Saft und Abrieb einer Zitrone, etwas Ahornsirup und Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unbedingt einige Zeit durchziehen lassen (z.B. solange, bis das Ofengemüse fertig ist).

Knoblauch gehört in ein echtes Tsatsiki natürlich unbedingt rein, da ich den aber nicht so gut vertrage, hab ich ihn weggelassen.

Beides zusammen anrichten und Mahlzeit! :)

Was ist vielseitig, schnell, lecker und gesund? Wraps!

27 Feb

Wenn ich keine Lust zu Kochen habe oder es aus anderen Gründen mal schnell gehen muss, mache ich gerne Wraps.

Besonders praktisch finde ich dabei auch, dass man als Fixbestandteil eigentlich nur die Tortilla Fladen braucht. Eine 4-er Packung Wholewheat Tortilla Wraps gibt es zum Beispiel bei Zielpunkt um (ich glaube) 2 Euro, die Packung ist verschlossen sehr lange haltbar und so habe ich immer welche daheim. Alles andere variiert nach Geschmack, Laune und Kühlschrankinhalt ;-)

Als Sauce mag ich gerne Hummus, diverse Linsen- und Bohnenaufstriche, Aufstriche auf Tofubasis, veganen Streichkäse, Joghurtsaucen und alles, was mir sonst noch einfällt. Wem das immer noch zu lange dauert, dem kann ich auch eine dünne (wirklich sehr dünne) Schicht Erdnussbutter empfehlen.

Auch das Gemüse variiert sehr stark, von der Ich-war-gerade-einkaufen-Luxusklasse (gemischte Blattsalate, Tomaten, Avocado, Gurken, gebratene Champignons) bis zur Außer-Karotten-und-Artischocken-aus-dem-Glas-ist-nichts-daheim-Variante (geriebene Karotten und Artischocken aus dem Glas, wie gesagt) war hier schon alles dabei.

Als besonderes Extra mag ich gerne gebratenen Tofu, Seitan, vegane Ente oder Lemon Chicken (erhältlich im Veganversand oder in Wien bei Formosa Food) und gegrilltes Gemüse wie Spargel, Pilze oder marinierte Zucchini.

Hier mal eine besonders leckere Variante von letzter Woche:

Champignons und Zucchini habe ich kurz angebraten, das restliche Gemüse nur in mundgerechte Stücke geschnitten bzw. die Karotten gerieben. Das Zusammenfalten kann ich euch leider nicht zeigen, da diese Torilla Fladen zu klein sind (die aus der Tex-Mex Abteilung beim Billa), die vom Zielpunkt sind größer und da klappt das einwandfrei. Wer noch nie Wraps gefaltet hat, findet eine Anleitung auf fast jeder Packung oder auch über die Suchmaschine seines Vertrauens.

Die Joghurtsauce geht auch sehr schnell und besteht nur aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup und Salz.

Die rötlich-braune Sauce obendrüber ist übrigens Granatapfelsirup – eine köstliche, süß-saure Würzsauce, die man in türkischen Supermärkten findet. Ich hab allerdings in Österreich noch keinen Granatapfelsirup ohne Zucker bzw. E-Nummern entdeckt, deswegen hab ich mir 3 Flaschen aus der Türkei mitgenommen – da ist wirklich nur Granatapfelkonzentrat drin.

Auch Hummus ist schnell gemacht:

1 Dose Kichererbsen, 1 gehäufter EL Tahin, 1 EL Olivenöl (kann mit heißem Wasser ersetzt werden), Knoblauch und Zitronensaft nach Geschmack, Cumin, Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver.

Alle Zutaten in den Standmixer (im Bild der Alleskönner Vitamix)…

… und fertig ist der selbstgemachte Hummus.

Mit Olivenöl und Paprikapulver garnieren. Sollte im Kühlschrank einige Tage haltbar sein.

Wer keine Lust auf Selbermachen hat, wird in Wien am Naschmarkt fündig: bei Dr. Falafel gibt es ausgezeichneten Hummus in vielen verschiedenen Sorten, z.B. mit roten Rüben in knallpink. Sowohl Falafel, als auch Hummus sind lt. Produktanfrage vegan.

Auch bei Merkur oder Spar gibt es mittlerweile Hummus zu kaufen, jeweils in der vegetarisch/veganen Ecke. Der von Merkur ist gut, schmeckt aber sehr stark nach Knoblauch, der von Spar ist sehr gut (danke, Kim!), aber auch sehr ölig.

Mahlzeit! :-)

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