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Tabouleh (arabischer Bulgursalat)

4 Mai

Tabouleh ist ein erfrischender Salat, der ursprünglich aus der libanesischen Küche kommt, aber im ganzen arabischen Raum sehr beliebt ist (und bei mir in Wien Favoriten). Er kann als Vorspeise, Beilage oder Hauptspeise gegessen werden und würde meiner Meinung nach auch jede Grillparty bereichern.

 

Tabouleh

 

Zutaten für 3-4 Portionen

1 Tasse grober Bulgur (ca. 250g)

1 Gurke

2-3 Tomaten oder zwei Hände voll Cocktailtomaten

1-2 Frühlingszwiebeln

1 großer Bund Petersilie

3 Zitronen

3 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Den Bulgur in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. 30 Minuten ziehen lassen, dann abgießen und gut ausdrücken.

Das Gemüse klein schneiden und die Petersilie fein hacken, alle Zutaten vermengen und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken.

 

Kleiner Witz zum heutigen Datum: May the 4th be with you! (ich hab Star Wars nie gesehen, find’s aber trotzdem lustig)

 

Herbst am Teller.

20 Okt

 

Zweierlei Kürbis im Ofen gebacken mit Piment und Thymian, cremiges Kartoffel-Knoblauch-Püree mit Röstzwiebeln und einem herbstlichen Salat aus Radicchio, Feldsalat, Trauben und einem Balsamico-Leinöl Dressing.

 

Kürbis mit Kartoffelpü

 

Ofenkürbis

2 kleine Kürbisse (zB ein Hokkaido und ein Butternut)

1 TL Piment (und/oder Zimt, Muskat, Kardamom,…)

1 TL Thymian

1 TL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Kartoffelpüree

1kg Kartoffeln

5 Knoblauchzehen

1 EL Gemüsebrühenpulver

1-2 EL Hefeflocken

Muskat, Salz, Pfeffer

Sojasahne und vegane Butter nach Geschmack

 

Röstzwiebel

1 große Zwiebel

1 EL Olivenöl oder vegane Butter

Salz

 

Herbstlicher Salat

1 Handvoll Vogerlsalat (Feldsalat)

1 kleiner Radicchio

ein paar Trauben

2 EL guten Balsamico

1 EL Ahornsirup (oder Agavensirup)

1 TL Leinöl

Salz, Pfeffer

 

Zuerst den Ofen auf 250°C vorheizen und die Minikürbisse halbieren, die Kerne entfernen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit Piment (oder anderen Gewürzen), Thymian, Salz und Pfeffer bestreuten, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backrohr ca. 20-30min backen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden (das reduziert die Garzeit). Die Kartoffeln und die grob gehackten Knoblauchzehen in einem großen Topf mit etwas Wasser und Gemüsebrühenpulver köcheln lassen, bis sie wirklich sehr weich sind und fast zerfallen. Dazwischen immer wieder umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Wenn alles gar ist, mit Hefeflocken, ordentlich frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, mit Sojasahne und/oder veganer Butter verfeinern und mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen.

Okay, jetzt ist Zeitmanagement gefragt: während die Kürbisse im Ofen sind und die Kartoffeln vor sich hin köcheln, kann man schon mal die Zwiebel in feine Ringe schneiden und sie (am besten in einer beschichteten Pfanne) in etwas Olivenöl/veganer Butter unter der Zugabe von ordentlich Salz karamellisieren lassen. Das funktioniert am besten bei mittlerer Hitze und kann etwas dauern… es lohnt sich aber, das langsamer zu machen, sonst verbrennen sie nur.

Zu guter Letzt noch den Salat putzen/waschen, kleinschneiden und beiseite stellen. Die Vinaigrette aus Balsamico Essig, Leinöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer anrühren und noch nicht mit dem Salat vermengen.

Wenn der Kürbis innen weich und das Kartoffelpüree fertig ist, alles auf einem Teller anrichten, zuletzt den Salat mit dem Dressing beträufeln und servieren.

 

 

Sommerlicher Kichererbsensalat

11 Jul

Ich hasse Geschirrabwaschen so sehr, dass ich oft deshalb Salate mache. Das ist also einer der wenigen Fälle, wo Faulheit zu etwas Gutem führt ;-) Und wenn man einen Salat um Hülsenfrüchte, Mais, Nudeln, Reis, Hirse, Couscous oder Quinoa erweitert, hat man eine komplette Mahlzeit ohne den Herd aufzudrehen oder viele verschiedene Schüsseln und Töpfe abspülen zu müssen. Dass im rohen Gemüse alle Nährstoffe optimal erhalten bleiben, ist da für mich nur mehr Nebensache.

 

Zutaten

1 Handvoll Kichererbsen (aus der Dose oder frisch gekocht)

1 Tomate

1/2 Paprika

10 cm Gurke

1 Handvoll gemischte Blattsalate

Basilikum

1 EL gehackte Rosinen

 

Zutaten für das Dressing

1 EL Balsamico Essig

1/2 Zitrone (Saft und Abrieb)

1 TL Olivenöl

1 Knoblauchzehe, gepresst

1 Msp Dijonsenf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Zutaten für das Dressing vermengen, Gemüse schneiden, beides in eine Schüssel tun und genießen.

 

 

Was ist vielseitig, schnell, lecker und gesund? Wraps!

27 Feb

Wenn ich keine Lust zu Kochen habe oder es aus anderen Gründen mal schnell gehen muss, mache ich gerne Wraps.

Besonders praktisch finde ich dabei auch, dass man als Fixbestandteil eigentlich nur die Tortilla Fladen braucht. Eine 4-er Packung Wholewheat Tortilla Wraps gibt es zum Beispiel bei Zielpunkt um (ich glaube) 2 Euro, die Packung ist verschlossen sehr lange haltbar und so habe ich immer welche daheim. Alles andere variiert nach Geschmack, Laune und Kühlschrankinhalt ;-)

Als Sauce mag ich gerne Hummus, diverse Linsen- und Bohnenaufstriche, Aufstriche auf Tofubasis, veganen Streichkäse, Joghurtsaucen und alles, was mir sonst noch einfällt. Wem das immer noch zu lange dauert, dem kann ich auch eine dünne (wirklich sehr dünne) Schicht Erdnussbutter empfehlen.

Auch das Gemüse variiert sehr stark, von der Ich-war-gerade-einkaufen-Luxusklasse (gemischte Blattsalate, Tomaten, Avocado, Gurken, gebratene Champignons) bis zur Außer-Karotten-und-Artischocken-aus-dem-Glas-ist-nichts-daheim-Variante (geriebene Karotten und Artischocken aus dem Glas, wie gesagt) war hier schon alles dabei.

Als besonderes Extra mag ich gerne gebratenen Tofu, Seitan, vegane Ente oder Lemon Chicken (erhältlich im Veganversand oder in Wien bei Formosa Food) und gegrilltes Gemüse wie Spargel, Pilze oder marinierte Zucchini.

Hier mal eine besonders leckere Variante von letzter Woche:

Champignons und Zucchini habe ich kurz angebraten, das restliche Gemüse nur in mundgerechte Stücke geschnitten bzw. die Karotten gerieben. Das Zusammenfalten kann ich euch leider nicht zeigen, da diese Torilla Fladen zu klein sind (die aus der Tex-Mex Abteilung beim Billa), die vom Zielpunkt sind größer und da klappt das einwandfrei. Wer noch nie Wraps gefaltet hat, findet eine Anleitung auf fast jeder Packung oder auch über die Suchmaschine seines Vertrauens.

Die Joghurtsauce geht auch sehr schnell und besteht nur aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup und Salz.

Die rötlich-braune Sauce obendrüber ist übrigens Granatapfelsirup – eine köstliche, süß-saure Würzsauce, die man in türkischen Supermärkten findet. Ich hab allerdings in Österreich noch keinen Granatapfelsirup ohne Zucker bzw. E-Nummern entdeckt, deswegen hab ich mir 3 Flaschen aus der Türkei mitgenommen – da ist wirklich nur Granatapfelkonzentrat drin.

Auch Hummus ist schnell gemacht:

1 Dose Kichererbsen, 1 gehäufter EL Tahin, 1 EL Olivenöl (kann mit heißem Wasser ersetzt werden), Knoblauch und Zitronensaft nach Geschmack, Cumin, Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver.

Alle Zutaten in den Standmixer (im Bild der Alleskönner Vitamix)…

… und fertig ist der selbstgemachte Hummus.

Mit Olivenöl und Paprikapulver garnieren. Sollte im Kühlschrank einige Tage haltbar sein.

Wer keine Lust auf Selbermachen hat, wird in Wien am Naschmarkt fündig: bei Dr. Falafel gibt es ausgezeichneten Hummus in vielen verschiedenen Sorten, z.B. mit roten Rüben in knallpink. Sowohl Falafel, als auch Hummus sind lt. Produktanfrage vegan.

Auch bei Merkur oder Spar gibt es mittlerweile Hummus zu kaufen, jeweils in der vegetarisch/veganen Ecke. Der von Merkur ist gut, schmeckt aber sehr stark nach Knoblauch, der von Spar ist sehr gut (danke, Kim!), aber auch sehr ölig.

Mahlzeit! :-)

Ich tu mal so, als wär Frühling: warmer Spargelsalat.

24 Feb

Nachdem es in Wien in den letzten 2 Wochen um ca. 25 Grad wärmer geworden ist (von -13°C auf +11°C) und meine innere Jahreszeitenuhr durch einen Sonne-und-Meer-Urlaub sowieso total durcheinander ist, bin ich jetzt irgendwie schon auf Frühling eingestellt.

Das heutige Wetter – sonnig und windig – trägt auch dazu bei, denn irgendwie erinnert mich die Kombination Sonne + Wind immer an Frühling im Hundertmorgenwald: bei Winnie Pooh ist es auch sonnig und windig, wenn Frühling ist, aber gut, ich schweife ab.

Frühling.

Frühling heißt für mich: blühende Bäume. Erdbeeren. Spargel. Tulpen. Spargel. Spargel…

Und so ist es passiert, dass ich etwas getan habe, was ich sonst nicht tue: ich habe ausländischen Spargel gekauft.

Warum tu ich das sonst nicht? Weil Gemüse aus Spanien eigentlich nur Nachteile hat. Es ist überdurchschnittlich mit Pestiziden belastet, es überschwemmt unseren Markt und macht es dadurch den einheimischen Bauern nicht gerade leicht und, das ist der wichtigste Grund, kein Gemüse aus Spanien zu kaufen: die Arbeitsbedingungen dort sind gleichzusetzen mit moderner Sklaverei.

Falls du dich noch nicht mit dem Thema Ernährung & Globalisierung auseinandergesetzt hast und dir danach ist, dies mit dem Ansehen einer wirklich guten Dokumentation zu ändern, dann kann ich dir nur diese hier empfehlen: We Feed the World.

So, nachdem ich jetzt Wasser gepredigt und, erm.. Spargel gekauft habe, will ich euch auch nicht vorenthalten, wie ich den normalerweise esse (den österreichischen, normalerweise): kurz angebraten, in einer Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft und sonst nicht viel.

Grünen Spargel in etwas Olivenöl kurz anbraten – Röstaromen sind erwünscht, er sollte aber noch knackig sein.

Den noch warmen Spargel mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ev. frischen Kräutern anrichten. In Ermangelung an frischen Kräutern habe ich noch Zitronenschale drübergerieben und da ich nichts dazu gegessen habe (Baguette würde sich anbieten), habe ich den Salat auf einem Bett von Rucola serviert.

Achja, weißen Spargel würde ich dafür nicht nehmen, da der doch etwas holzig sein kann und meistens geschält werden muss. Außerdem schmeckt der grüne besser und enthält mehr Nährstoffe :-)

Et voilà…

PS: 200 hits, yay :-D

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