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Pasta mit gebratenem Radicchio

1 Mrz

Ich hoffe, ihr habt auch strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, da wo ihr gerade seid, und könnt deswegen auch etwas Bitteres vertragen – und zwar in Form von langsam gebratenem Radicchio, der in einer zitronigen Sahnesauce hervorragend zu Nudeln passt.

 

Zutaten für 2 Portionen

250g Pasta (hier: glutenfreie Spaghetti aus Mais)

1 EL Olivenöl

2 Radicchi di triveso (das sind diese hier)

1 chinesischer Knoblauch (oder mehrere Zehen, je nach Geschmack)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 unbehandelte Zitrone

½ Packung Sojasahne

1 Handvoll Babyspinat (optional, hauptsächlich für’s Auge)

Salz, Pfeffer, Hefeflocken

 

Pasta mit Radicchio 1

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen – ich hab heute zum ersten Mal in meinem Leben glutenfreie Spaghetti gekocht und mein Tipp hierzu ist auf jeden Fall ein großer Topf bzw. viel Kochwasser, da im Vergleich zu anderen Nudeln extrem viel Stärke im Kochwasser landet.

Den Knoblauch fein hacken, den Radicchio vom Stielansatz befreien und die einzelnen länglichen Blätter auseinanderpflücken.

In einer großen beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen und den Radicchio auf mittlerer Hitze (bei mir: Stufe 5 von 9) unter Zugabe von etwas Salz ganz langsam anbraten, sodass sich Röstaromen bilden und er etwas karamellisiert. Gegen Ende den Knoblauch hinzufügen und mitbraten.

Mit Zitronensaft, Sojasahne und etwas Nudelwasser ablöschen, mit Suppenbrühe, Salz, Pfeffer und Hefeflocken würzen. Den Spinat (falls gewünscht) und die Nudeln unterheben und sofort servieren.

 

Pasta mit Radicchio 2

 

 

Schönes Wochenende! <3

 

 

Macaroni mit Schinken und Grünkohl

4 Feb

Ein Rezept aus der Kategorie „überzeugt jeden Vegan-Skeptiker“. Ich schwör.

Von meinem Kurztrip nach Berlin war noch eine Packung Tofurky übrig (wann kommt Veganz nochmal nach Wien?) und da bot sich dieses schnelle Abendessen an. Wer keine Berlinreise zu Weihnachten bekommen hat, kann auch jeden anderen veganen Schinken verwenden (z.B. von Vantastic Foods).

Grün- bzw. Schwarzkohl gibt es fallweise bei denn’s oder am Naschmarkt, ansonsten eignet sich auch Mangold.

Wenn jemand von euch eine verlässliche Quelle für dieses in Österreich doch recht unterrepräsentierte Blattgemüse weiß, bitte her damit. Hätte gerne 1x pro Woche 1kg, ohne jeden Tag bei denn’s anzurufen, ob sie denn ausnahmsweise mal welchen haben…

 

Zutaten für 3-4 Portionen

400g Vollkorn Macaroni

1 EL Öl

1 rote Zwiebel

1 chinesischer Knoblauch (oder 3 Knoblauchzehen)

1 Packung Schinken (z.B. Tofurky oven roasted slices)

1 Bund Grünkohl (oder Schwarzkohl oder Mangold)

1 Becher Sauerrahm (z.B. Crèmesse von Joya)

1 Bio Zitrone

1 EL Gemüsebrühenpulver

Salz, Pfeffer, Hefeflocken

 

Macaroni 1

 

Zubereitung

Macaroni in reichlich Salzwasser bissfest kochen, dann abseihen (etwas Kochwasser zurückbehalten).

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Schinken und Grünkohl kleinschneiden.

In einer großen (beschichteten) Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Schinken und Grünkohl (zuerst die dickeren Stiele, später auch die Blätter) scharf anbraten.

Gekochte Macaroni hinzufügen, Sauerrahm unterrühren, mit Zitronensaft & -schale, Salz, Pfeffer und Hefeflocken kräftig würzen und mit etwas Kochwasser bis zur gewünschten Cremigkeit verdünnen.

Yum yum.

 

 

Macaroni 2

 

 

 

Herbst am Teller.

20 Okt

 

Zweierlei Kürbis im Ofen gebacken mit Piment und Thymian, cremiges Kartoffel-Knoblauch-Püree mit Röstzwiebeln und einem herbstlichen Salat aus Radicchio, Feldsalat, Trauben und einem Balsamico-Leinöl Dressing.

 

Kürbis mit Kartoffelpü

 

Ofenkürbis

2 kleine Kürbisse (zB ein Hokkaido und ein Butternut)

1 TL Piment (und/oder Zimt, Muskat, Kardamom,…)

1 TL Thymian

1 TL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Kartoffelpüree

1kg Kartoffeln

5 Knoblauchzehen

1 EL Gemüsebrühenpulver

1-2 EL Hefeflocken

Muskat, Salz, Pfeffer

Sojasahne und vegane Butter nach Geschmack

 

Röstzwiebel

1 große Zwiebel

1 EL Olivenöl oder vegane Butter

Salz

 

Herbstlicher Salat

1 Handvoll Vogerlsalat (Feldsalat)

1 kleiner Radicchio

ein paar Trauben

2 EL guten Balsamico

1 EL Ahornsirup (oder Agavensirup)

1 TL Leinöl

Salz, Pfeffer

 

Zuerst den Ofen auf 250°C vorheizen und die Minikürbisse halbieren, die Kerne entfernen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit Piment (oder anderen Gewürzen), Thymian, Salz und Pfeffer bestreuten, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backrohr ca. 20-30min backen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden (das reduziert die Garzeit). Die Kartoffeln und die grob gehackten Knoblauchzehen in einem großen Topf mit etwas Wasser und Gemüsebrühenpulver köcheln lassen, bis sie wirklich sehr weich sind und fast zerfallen. Dazwischen immer wieder umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Wenn alles gar ist, mit Hefeflocken, ordentlich frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, mit Sojasahne und/oder veganer Butter verfeinern und mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen.

Okay, jetzt ist Zeitmanagement gefragt: während die Kürbisse im Ofen sind und die Kartoffeln vor sich hin köcheln, kann man schon mal die Zwiebel in feine Ringe schneiden und sie (am besten in einer beschichteten Pfanne) in etwas Olivenöl/veganer Butter unter der Zugabe von ordentlich Salz karamellisieren lassen. Das funktioniert am besten bei mittlerer Hitze und kann etwas dauern… es lohnt sich aber, das langsamer zu machen, sonst verbrennen sie nur.

Zu guter Letzt noch den Salat putzen/waschen, kleinschneiden und beiseite stellen. Die Vinaigrette aus Balsamico Essig, Leinöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer anrühren und noch nicht mit dem Salat vermengen.

Wenn der Kürbis innen weich und das Kartoffelpüree fertig ist, alles auf einem Teller anrichten, zuletzt den Salat mit dem Dressing beträufeln und servieren.

 

 

Einfacher Erdäpfelsalat

5 Aug

Dieses Rezept ist eine Hommage an meinen 2008 verstorbenen Großvater, der immer den besten Erdäpfelsalat von allen gemacht hat. Nämlich ohne Suppe, sondern nur mit viel roter Zwiebel, Zitronensaft und Olivenöl.

 

Zutaten

0,5 kg gekochte Erdäpfel (Kartoffeln)

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/3 Bund Petersilie

Saft von 1-2 Zitronen (je nach Geschmack, ich mag mindestens 2!)

1 EL Olivenöl

1 EL Ahornsirup

1 EL Hefeflocken

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die gekochten Erdäpfel (am besten noch heiß, geht aber auch mit kalten) schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, den Knoblauch pressen, die Petersilie fein hacken.

Mit den restlichen Zutaten vermengen und einige Zeit durchziehen lassen.

Passt sicher auch gut zum Grillen.

 

Erdäpfelsalat

 

 

Karamellisierte Auberginen

2 Aug

Im NENI am Naschmarkt gibt es ein Gericht, das es mir schon beim ersten Bissen angetan hat: karamellisierte Auberginen auf Basmati Reis.

Das ist meine Freestyle Version davon, die außerdem mit weniger Fett und Zucker auskommt.

 

Zutaten

1 EL Öl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

2 Auberginen (oder 1 Aubergine + anderes Gemüse nach Wahl, bei mir zB Zucchini und Fenchel)

3 EL Rohrzucker oder Ahornsirup

1 EL Gemüsebrühe

1 guter Schuss Sojasauce

1 guter Schuss Reisessig (oder Apfelessig)

ev. frische Kräuter (Koriander, Basilikum,…)

 

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Auberginen und anderes Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Alles zusammen in einer sehr heißen (beschichteten) Pfanne in etwas Öl scharf anbraten, bis das Gemüse etwas Farbe genommen hat.

Zucker/Ahornsirup untermengen und karamellisieren lassen.

Mit Gemüsebrühe würzen, mit Sojasauce und Essig ablöschen und auf mittlerer Hitze sämig einkochen lassen (auf den ersten Blick ist vielleicht zu viel Flüssigkeit in der Pfanne, aber gerade die Auberginen saugen das schnell auf. Wenn man das Gericht also nur mit anderem Gemüse – ohne Auberginen – macht, sollte man weniger Sojasauce/Essig nehmen).

Auf braunem Reis anrichten und mit frischen Kräutern garnieren.

 

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Dolma – gefüllte Weinblätter

14 Jul

Am heutigen Sonntag habe ich arabische Hausfrau gespielt. Dabei rausgekommen sind unglaublich gute selbstgemachte Dolma.

Wieso sollte man etwas selbermachen, was es auch fertig in der Dose gibt? Aus den gleichen Gründen, warum man so ziemlich alles lieber selbermachen sollte, was es in Dosen zu kaufen gibt: es ist billiger, frischer, man weiß was drin ist und es schmeckt um Welten besser. Außerdem ist es weniger Aufwand als man vielleicht denken würde und das Einrollen hat sogar etwas meditatives an sich – also perfekt für Sonntagnachmittag :)

Das Rezept unten ist die Basisversion – da ich zu wenig Tomaten hatte, hab ich die halbe Menge gemacht wie beschrieben und die andere halbe Menge mit ganz fein gehackten Auberginen anstelle der Tomaten. Beides schmeckt sehr gut. Es gibt ja auch Rezepte, wo die Weinblätter mit Reis und Faschiertem gefüllt werden – das nächste Mal versuche ich das mit Sojagranulat :)

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Zutaten

1 Packung Weinblätter (gibt’s im türkischen Supermarkt, z.B. von der Marke Sera um ca. 6 Euro)

2 Tassen Basmati Reis

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

8 Tomaten

2 Zitronen

2 TL Dolma Gewürz

Salz, Pfeffer

frische Kräuter nach Geschmack (z.B. Petersilie)

2 EL Olivenöl

3 EL Tomatenmark

Zubereitung

Den Reis gründlich waschen.

Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten so fein wie möglich hacken, mit Reis und Zitronensaft vermischen und mit den Gewürzen abschmecken (verträgt einiges an Salz!).

Die Masse mit der Hand ordentlich durchkneten, damit sich die Aromen verbinden.

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Die Packung mit den Weinblättern öffnen…

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…und eins davon mit dem Stiel nach unten auf ein Küchenbrett legen. Je nach Größe des Weinblattes 1 TL bis 1 EL der Fülle auf das untere Ende des Blattes legen.

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Zuerst werden die Seiten eingeschlagen, dann das Blatt von unten nach oben vorsichtig eingerollt.

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In einem großen Topf 1 EL Olivenöl am Boden und an den Rändern verteilen, damit nichts kleben bleibt.

Anschließend die fertig gewickelten Dolma so eng wie möglich schichten, damit sie sich nicht wieder ausrollen.

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Mit der obigen Mengenangabe gehen sich in meinem großen Topf genau 3 Schichten aus.

Wir man sehen kann, ist der Topf nach oben hin nicht mal halb voll, aber mehr solltet ihr wirklich nicht reinpacken, da die Dinger in der Flüssigkeit so stark aufgehen, dass der Topf eine halbe Stunde später randvoll sein wird :)

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In einer Tasse das Tomatenmark mit warmem Wasser und dem restlichen EL Olivenöl ordentlich verrühren, bis möglichst keine Klümpchen mehr zu sehen sind (so wie bei mir :D) und über die Weinblätter leeren. Dann den Topf mit so viel Wasser auffüllen, bis alle Dolma bedeckt sind.

Bei mittlerer Hitze (bei mir Stufe 7 von 12) vor sich hin köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt bzw. verdampft und der Reis gar ist.

Am besten alle 10 Minuten nachsehen, damit nichts anbrennt. Gegebenenfalls Flüssigkeit nachgießen.

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Bei mir hat das ca. 40-50 Minuten gedauert… und fertig sind die selbstgemachten Dolma.

Dazu schmecken Fladenbrot, Hummus, Oliven, frisches Gemüse und was euch sonst noch so alles aus diesem Themenkreis einfällt. Oder einfach mit den Fingern direkt aus dem Topf :)

Achja, noch besser sind sie angeblich am nächsten Tag, das kann ich aber noch nicht bestätigen. Wäre aber nicht mal notwendig, da sie jetzt schon wirklich fantastisch schmecken.

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Schönen Abend allerseits! :D

wife her

Gebackener Hokkaido mit Zimt, cremigem Mangold und Couscous

1 Sep

Heute gibt’s was richtig Herbstliches: im Ofen gebackene Kürbisspalten, aromatisch gewürzt mit Zimt, Thymian und Chili; ein cremig-zitroniges Mangoldgemüse und Vollkorn Couscous.

Das Rezept ist für 2-3 Portionen.

 

Zutaten für den Kürbis

1/2 Hokkaido Kürbis

1 TL Zimt

1 TL Thymian

Chili nach Geschmack

1 EL Olivenöl

1 TL Ahornsirup

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Mangold

1 TL Olivenöl

1-3 Knoblauchzehen

ca. 600 g frischen Mangold

1 TL Gemüsebrühenpulver

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

2 EL Sojasahne (z.B. von Provamel)

1 kleiner Becher Sojajoghurt (z.B. von Provamel; ca. 125 g)

Salz, Pfeffer

 

Zutaten für den Couscous

1 kleine Tasse Vollkorn Couscous (gibt es bei Merkur)

1 kleine Tasse kochendes Wasser

etwas Salz

 

Zubereitung

Da der Kürbis am längsten braucht, zuerst das Backrohr auf 250°C vorheizen. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel entkernen, eine Hälfte in den Kühlschrank (morgen gibt’s Kürbissuppe, nam nam!) und die andere Hälfte in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Diese mit Zimt, Thymian, Chili, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer würzen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis der Kürbis bissfest gegart bzw. am dünneren Ende leicht knusprig ist.

Da die zwei Beilagen jeweils nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, reicht es damit zu beginnen, wenn der Kürbis bereits im Ofen ist.

Eine Tasse Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In einer Schüssel oder einem kleinen Topf den Vollkorn Couscous und etwas Salz mit gleich viel Wasser übergießen, abdecken und 6 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

Für den Mangold den kleingehackten Knoblauch in Olivenöl anbraten. Währenddessen den Mangold waschen, etwas trockenschütteln und die härteren Stiele in dünne Streifen schneiden. Diese etwas andünsten lassen, bevor die in breitere Streifen geschnittenen Mangoldblätter dazukommen. Wenn die beginnen zusammenzufallen, mit Suppenpulver und Zitronenschale würzen, mit etwas Wasser und/oder Sojasahne ablöschen und den Herd abdrehen. Sojajoghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles zusammen anrichten und genießen.

 

 

Einen schönen September wünsch ich!

 

Eierschwammerl Sauce

16 Jul

Ich liebe Eierschwammerl (=Pfifferlinge) und finde, dass sie mit möglichst wenigen Zutaten und bei möglichst kurzer Garzeit am besten zur Geltung kommen. Besser als Nudeln würden natürlich Semmelknödel passen, aber das ist mir zu aufwendig (obwohl die vegan ganz super gelingen – vielleicht mach ich das mal für Gäste).

 

Zutaten

150 g Vollkorn Fussili (oder andere Pasta)

1 rote Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

330 g Eierschwammerl

60 ml Sojasahne

frische Petersilie

1 EL Gemüsesuppenpulver

Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Sobald die Nudeln im Wasser sind, mit der Sauce beginnen.

Dafür eine beschichtete Pfanne vorheizen. Zwiebel und Knoblauch hacken und in etwas Öl oder Wasser andünsten. Eierschwammerl hinzufügen, mit Suppenpulver, Salz und Pfeffer würzen, mit mehr Wasser und/oder Sojasahne ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Die gekochten Nudeln mit der Sauce vermengen und mit frisch gehackter Petersilie und fein geriebener Zitronenschale servieren.

 

Sommerlicher Kichererbsensalat

11 Jul

Ich hasse Geschirrabwaschen so sehr, dass ich oft deshalb Salate mache. Das ist also einer der wenigen Fälle, wo Faulheit zu etwas Gutem führt ;-) Und wenn man einen Salat um Hülsenfrüchte, Mais, Nudeln, Reis, Hirse, Couscous oder Quinoa erweitert, hat man eine komplette Mahlzeit ohne den Herd aufzudrehen oder viele verschiedene Schüsseln und Töpfe abspülen zu müssen. Dass im rohen Gemüse alle Nährstoffe optimal erhalten bleiben, ist da für mich nur mehr Nebensache.

 

Zutaten

1 Handvoll Kichererbsen (aus der Dose oder frisch gekocht)

1 Tomate

1/2 Paprika

10 cm Gurke

1 Handvoll gemischte Blattsalate

Basilikum

1 EL gehackte Rosinen

 

Zutaten für das Dressing

1 EL Balsamico Essig

1/2 Zitrone (Saft und Abrieb)

1 TL Olivenöl

1 Knoblauchzehe, gepresst

1 Msp Dijonsenf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Zutaten für das Dressing vermengen, Gemüse schneiden, beides in eine Schüssel tun und genießen.

 

 

Spaghetti mit Champignon-Spinat-Sahnesauce

29 Jun

Normalerweise esse ich Spinat ja nicht, ich trinke ihn. In Form eines grünen Smoothies. Da man aber eine 500g-Packung nicht so schnell aufbrauchen kann, gab es heute ausnahmsweise mal gekochten Spinat. Hab ganz vergessen, wie toll das schmeckt, mhh.

 

Zutaten für zwei Personen

150-200 g Vollkorn Spaghetti

1-2 Knoblauchzehen

1 Handvoll Champignons

300 g Blattspinat (frisch)

1 TL Gemüsenbrühenpulver

1 Schuss Sojasahne

1 kleiner Becher Sojajoghurt (125 g)

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer beschichteten Pfanne den gehackten Knoblauch und die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Champignons in etwas Wasser andünsten. Den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen, mit Gemüsebrühenpulver und Sojasahne etwas köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit Sojajoghurt, Saft und Abrieb einer Zitrone, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce zusammen mit den Nudeln anrichten und – je nach Geschmack – mit Hefeflocken oder Mandelparmesan bestreuen.

 

 

 

Rohe Pastasauce aus Tomaten und Cashews

5 Jun

In letzter Zeit bin ich ziemlich fasziniert von rohen Pastasaucen. Für den nächsten Schritt – rohe Gemüsenudeln – hab ich mir auch schon einen Spiralschneider bestellt, der kommt allerdings erst nächste Woche an. Einstweilen passt die Sauce auch gut zu gekochten Vollkornnudeln :-)

 

Zutaten für zwei Portionen

3 Tomaten

3 Datteln

3 Stück(=Hälften) getrocknete Tomaten, eingeweicht

1/2 Tasse Cashews

1 Stange Stangensellerie (optional)

1 Zehe Knoblauch

Pfeffer

frisches Basilikum

 

Zubereitung

Alle Zutaten (außer die letzten zwei) in den Vitamix werfen, 20 Sekunden auf höchster Stufe mixen und mit Pfeffer abschmecken. Salz war bei mir nicht mehr nötig, da die getrockneten Tomaten gesalzen waren und auch der Sellerie leicht salzig schmeckt – sonst eventuell noch salzen.

Zusammen mit frischem Basilikum anrichten und genießen ;-)

Maiscremesuppe mit grüner Currypaste und Kokosmilch

19 Mai

Vor einigen Wochen hab ich, von einer Wurzelbehandlung kommend (mit leerem Magen, noch betäubt und mit dem Wissen, dass ich nicht so bald kauen werde können), im Supermarkt eine Fertigsuppe von Roggenkamp Organics gekauft. Frische Kürbis-Mais-Suppe mit Anapurna-Curry. Die Suppe war zwar sehr gut, aber erstens relativ teuer und zweitens nicht vegan (enthält Sahne, wenn auch nicht viel). Da ich sie aus diesen Gründen nicht wieder kaufen will, habe ich mir die wichtigsten Zutaten gemerkt und die Suppe seitdem einige Male nachgekocht. Warum sie bisher nicht auf dem Blog gelandet ist? Weil kein Foto diesem Geschmackserlebnis gerecht werden kann. Ehrlich, lasst euch nicht von der blassgelben Farbe abschrecken. Ich hab selten so eine würzige Suppe gegessen.

Ohne Kürbis (diese Saison ist erstmal vorbei) wird die Suppe sehr dick und cemig. Man könnte stattdessen vielleicht Karotten o.ä. mitkochen, hab ich allerdings noch nicht probiert. Das würde der Suppe wahrscheinlich auch zu einer kräftigeren Farbe verhelfen ;-)

 

Zutaten

ein paar Tropfen Olivenöl

1 Zehe Knoblauch

1 Dose Mais, abgetropft

1/2 TL grüne Currypaste

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/3 bis 1/2 Dose Kokosmilch

 

Zubereitung

In einem mittleren (beschichteten) Topf das Olivenöl erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe etwas anbraten, sollte aber nicht zu dunkel werden. Dann Mais, Currypaste, Gemüsebrühenpulver und Kokosmilch hinzufügen und mit so viel Wasser aufgießen, dass der Mais gerade bedeckt ist. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, sollte auch der Mais erhitzt sein. In einem Standmixer oder mit einem Stabmixer  zu einer cremigen Suppe pürieren und servieren.

 

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