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Rohe Pastasauce aus Tomaten und Cashews

5 Jun

In letzter Zeit bin ich ziemlich fasziniert von rohen Pastasaucen. Für den nächsten Schritt – rohe Gemüsenudeln – hab ich mir auch schon einen Spiralschneider bestellt, der kommt allerdings erst nächste Woche an. Einstweilen passt die Sauce auch gut zu gekochten Vollkornnudeln :-)

 

Zutaten für zwei Portionen

3 Tomaten

3 Datteln

3 Stück(=Hälften) getrocknete Tomaten, eingeweicht

1/2 Tasse Cashews

1 Stange Stangensellerie (optional)

1 Zehe Knoblauch

Pfeffer

frisches Basilikum

 

Zubereitung

Alle Zutaten (außer die letzten zwei) in den Vitamix werfen, 20 Sekunden auf höchster Stufe mixen und mit Pfeffer abschmecken. Salz war bei mir nicht mehr nötig, da die getrockneten Tomaten gesalzen waren und auch der Sellerie leicht salzig schmeckt – sonst eventuell noch salzen.

Zusammen mit frischem Basilikum anrichten und genießen ;-)

Matcha Smoothie

20 Mai

Guten Morgen!

Heute gibts mal eine andere Art von Green Smoothie. Und zwar mit Matcha.

Matcha ist zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, der ursprünglich in japanischen Teezeremonien verwendet wird/wurde. Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Grüntee ist ganz klar, dass bei Matcha nicht nur die wasserlöslichen Stoffe getrunken werden, sondern das gesamte Teeblatt, wodurch man alle guten Inhaltsstoffe nutzen kann. Die da wären zum Beispiel Mineralien wie Flour und Kalzium, Vitamin C (so viel wie Zitronen), Chlorophyll und eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Darüber weiß die Webseite http://www.matcha-grüntee.de (seit wann gibt es eigentlich Umlaute in einer URL?) mehr zu sagen:

Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert.

Quelle: www.matcha-grüntee.de/inhaltsstoffe/index.html

 

Ich finde, Matcha hat die Bezeichnung „Superfood“ durchaus verdient. Und damit die Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, sollten geöffnete Packungen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

Matcha bekommt man in Asialäden, Teehäusern und Biomärkten. Ich verwende momentan ein Produkt der Marke ARCHE Naturküche und zwar dieses hier. Gibt es in Wien beim Basic Biomarkt (Schönbrunner Straße), eine Dose mit 30 g kostet knappe 16 Euro. Von der Biomarke AIYA gibt es viele verschiedene Sorten von Matcha for Cooking über Ceremonial Matcha bis hin zur Super Premium Luxus-Klasse. Mehr Infos zu den einzelnen Sorten findet ihr hier, erstehen kann man den in Wien bei dem Teehaus Cha No Ma im 4. Bezirk oder – lt. Aiya Webseite – auch bei Tee Gschwendner. Sobald ich wieder so viel Geld habe, dass ich für ein paar Gramm eines bestimmten Pulvers Unmengen an Geld ausgeben kann, werde ich mir mal eine vernünftige Sorte von Aiya gönnen ;-)

So. Jetzt zu meinem Frühstück.

 

Zutaten

2 reife Bananen

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha

Hafermilch

Wasser

 

Zubereitung

Die geschälten Bananen, den Spinat und das Matchapulver im Mixer eures Vertrauens platzieren, mit Hafermilch und Wasser aufgießen, mixen, fertig. Wenn man so viel Flüssigkeit nimmt, dass die anderen Zutaten gerade bedeckt sind, ergibt das bei mir einen Liter (eher dünnflüssigen) Frühstückssmoothie.

 

 

 

Maiscremesuppe mit grüner Currypaste und Kokosmilch

19 Mai

Vor einigen Wochen hab ich, von einer Wurzelbehandlung kommend (mit leerem Magen, noch betäubt und mit dem Wissen, dass ich nicht so bald kauen werde können), im Supermarkt eine Fertigsuppe von Roggenkamp Organics gekauft. Frische Kürbis-Mais-Suppe mit Anapurna-Curry. Die Suppe war zwar sehr gut, aber erstens relativ teuer und zweitens nicht vegan (enthält Sahne, wenn auch nicht viel). Da ich sie aus diesen Gründen nicht wieder kaufen will, habe ich mir die wichtigsten Zutaten gemerkt und die Suppe seitdem einige Male nachgekocht. Warum sie bisher nicht auf dem Blog gelandet ist? Weil kein Foto diesem Geschmackserlebnis gerecht werden kann. Ehrlich, lasst euch nicht von der blassgelben Farbe abschrecken. Ich hab selten so eine würzige Suppe gegessen.

Ohne Kürbis (diese Saison ist erstmal vorbei) wird die Suppe sehr dick und cemig. Man könnte stattdessen vielleicht Karotten o.ä. mitkochen, hab ich allerdings noch nicht probiert. Das würde der Suppe wahrscheinlich auch zu einer kräftigeren Farbe verhelfen ;-)

 

Zutaten

ein paar Tropfen Olivenöl

1 Zehe Knoblauch

1 Dose Mais, abgetropft

1/2 TL grüne Currypaste

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/3 bis 1/2 Dose Kokosmilch

 

Zubereitung

In einem mittleren (beschichteten) Topf das Olivenöl erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe etwas anbraten, sollte aber nicht zu dunkel werden. Dann Mais, Currypaste, Gemüsebrühenpulver und Kokosmilch hinzufügen und mit so viel Wasser aufgießen, dass der Mais gerade bedeckt ist. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, sollte auch der Mais erhitzt sein. In einem Standmixer oder mit einem Stabmixer  zu einer cremigen Suppe pürieren und servieren.

 

Vollkorn-Pancakes mit Apfelmus und Zimt

7 Mai

Das ist momentan mein liebstes Rezept für Pancakes: es geht superschnell, ist nicht so ungesund wie die meisten anderen und gelingt wirklich immer. Wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet, braucht man nicht mal extra Öl zum backen :)

Traditionell isst man Pancakes ja mit Margarine und Ahornsirup – eine gesündere und wirklich leckere Alternative ist Apfelmus mit Zimt. Aber natürlich sind einem hier keine Grenzen gesetzt…

 

 

Zutaten

1 Tasse Vollkornmehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Sojamilch

1 EL Öl (ich mag gerne Kokosöl)

1 EL Agavensirup

 

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, dann mit einem Schneebesen die Sojamilch, das Öl und den Agavensirup unterrühren. Das geht wirklich einwandfrei und es gibt (zumindest bei mir) nie Klümpchen, obwohl ich das Mehl nicht siebe und keinen Handmixer verwende.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufstellen (bei mir Stufe 8 von 12) und mindestens zwei Minuten lang heiß werden lassen. Dann pro Pancake ca 2 EL Teig – ohne weitere Zugabe von Fett – in die heiße Pfanne gießen und auf keinen Fall schwenken, sonst werden es Palatschinken ;-) Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden und der Rand schon halbwegs trocken ist, kann der Pancake gewendet und auf der anderen Seite fertig gebacken werden.

Wenn man größere Mengen macht, empfiehlt es sich, die fertigen Pancakes auf einem feuerfesten Teller im Backofen zu stapeln (auf niedrigster Stufe), dann bleiben sie schön heiß und flaumig.

Die Pancakes mit Apfelmus und Zimt anrichten und genießen ;)

 

Dieses Basisrezept eignet sich auch für alle möglichen Abwandlungen… zum Beispiel schneide ich gerne eine reife Banane in kleine Würfel und mische sie unter den Teig. Oder ich rühre noch 1-2 EL Kakaopulver darunter. Oder 1 TL Zimt.

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