Tag Archives: Erdäpfel

Einfacher Erdäpfelsalat

5 Aug

Dieses Rezept ist eine Hommage an meinen 2008 verstorbenen Großvater, der immer den besten Erdäpfelsalat von allen gemacht hat. Nämlich ohne Suppe, sondern nur mit viel roter Zwiebel, Zitronensaft und Olivenöl.

 

Zutaten

0,5 kg gekochte Erdäpfel (Kartoffeln)

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/3 Bund Petersilie

Saft von 1-2 Zitronen (je nach Geschmack, ich mag mindestens 2!)

1 EL Olivenöl

1 EL Ahornsirup

1 EL Hefeflocken

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die gekochten Erdäpfel (am besten noch heiß, geht aber auch mit kalten) schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, den Knoblauch pressen, die Petersilie fein hacken.

Mit den restlichen Zutaten vermengen und einige Zeit durchziehen lassen.

Passt sicher auch gut zum Grillen.

 

Erdäpfelsalat

 

 

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Rahmfisolen mit Dille und Erdäpfeln.

22 Jul

Das ist so ziemlich das einzige Gericht aus meiner Kindheit, das ich der österreichischen Hausmannskost zuordnen würde.

Hier die veganisierte Version.

 

Zutaten

Heurige Erdäpfel (junge Kartoffeln), je nach Hunger

0,5 kg Fisolen (heißen in Deutschland angeblich Gartenbohnen – noch nie gehört)

3 EL Mehl

2 EL Öl

Fisolen-Kochwasser

2 EL Gemüsebrühe

1 Becher Joya Crèmesse (Alternative zu Sauerrahm/saurer Sahne)

frisch gehackte Dille (ich hoffe, die heißt in Deutschland auch so)

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die Erdäpfel bissfest kochen.

Separat die Fisolen bissfest kochen/blanchieren, anschließend abseihen und das Kochwasser auffangen.

In einem Topf eine Einbrenn (Mehlschwitze) herstellen, indem man Öl erhitzt, Mehl unterrührt, etwas Farbe nehmen lässt und anschließend mit Flüssigkeit (Fisolen-Kochwasser) aufgießt.

Mit Gemüsebrühe würzen und sämig einkochen lassen.

Mit einem Schneebesen den veganen Sauerrahm und die frisch gehackte Dille unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die gekochten Fisolen hinzufügen.

Rahmfisolen mit Erdäpfeln anrichten – wenn diese jung sind, können sie mit der Schale genossen werden.

 

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Puh, zum Glück ist das echt das einzige österreichische Rezept, an dem mir etwas liegt – so viel ist sonst nicht ins Deutsche zu übersetzen :)

 

Erbsenpüree mit glasierten Karotten

3 Apr

Ich melde mich zurück mit einem (wieder) sehr einfachen Rezept, das (wieder) eher winterlich angehaucht ist, was soll ich sagen, das ist eben momentan mein Geschmack. ;-)

In meiner Familie ist Erbsenpüree weitaus populärer als Kartoffelpüree und soweit ich das als Laie sagen kann, ist es wohl auch ernährungsphysiologisch wertvoller, da Erbsen ja zu den Hülsenfrüchten zählen und – ob vegan oder nicht – pflanzliches Eiweiß schadet nie, oder?

 

Zutaten:

1 Zwiebel

1 EL Margarine (z.B. Alsan)

400-500 g Tiefkühl-Erbsen

2 mittelgroße Kartoffeln

Sojamilch oder Sojasahne

Gemüsebrühe in Pulverform (optional)

Salz, Pfeffer

frische Minze

 

5-7 Karotten

1 EL Margarine oder Öl

1 EL Ahorn- oder Agavensirup

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken und in der Margarine kurz anschwitzen, dann die geschälten und in möglichst kleine Würfel geschnittenen Kartoffeln und Tiefkühl-Erbsen zugeben, mit Gemüsebrühe würzen, mit Sojamilch (oder Sojasahne und Wasser) bedecken und köcheln lassen, bis die Kartoffelstücke gar und die Erbsen vollständig erhitzt sind. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren (muss nicht komplett glattpüriert sein), mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch gehackter Minze bestreuen.

Während das Püree zubereitet wird, in einem zweiten Topf geschälte und in Scheiben oder Stifte geschnittene Karotten in einer Mischung aus Margarine und Agavensirup glasieren und, wenn sie noch knackig sind, mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit dem Püree servieren.

 

Schönen Abend!

Ofengemüse mit aufgemotztem Tsatsiki

31 Mrz

Nachdem es wieder kühler geworden ist, war mir einfach danach. Auch wenn das vielleicht eher ein Herbst/Winter Rezept ist.

Ofengemüse. Die Vorteile auf einen Blick: es geht schnell – die Vorbereitungszeit ist sehr kurz und wenn das Gemüse mal im Ofen ist, kann man sich bis zum Essen anderen Dingen widmen. Man kann es so gut wie immer machen, da man die Gemüsesorten nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt wählen kann (dadurch wird es auch nicht langweilig). Und nicht zuletzt: es ist gesund, wärmt und schmeckt toll.

Wie schon erwähnt, was Zutaten und Gewürze betrifft gibt es praktisch keine Grenzen, also ist das ganze hier mehr ein Denkanstoß als ein Rezept ;)

Zutaten für ein Blech:

6-8 kleine Erdäpfel (5-10 Minuten vorgekocht)

1 große Karotte

2 kleine gelbe Paprika

1 Zwiebel

1 Frühlingszwiebel (von weiß bis dunkelgrün – jeder Teil ist willkommen)

1 Handvoll Cocktailtomaten

1 Handvoll braune Champignons

ein paar Oliven

3-6 EL Olivenöl

1 EL Thymian

1 TL Galgant

1 EL Grill-Gewürz (z.B. Frankies Barbecue-Gewürz von Sonnentor)

Salz, Pfeffer und Tabasco/Chilisauce nach Geschmack

Zubereitung:

Die Erdäpfel wie gesagt 5-10 Minuten vorkochen, sonst werden sie später nicht gar.

Währenddessen das Backrohr auf 200°C vorheizen und eine Auflaufform (oder ein Backblech mit höherem Rand) mit Backpapier oder Alufolie auskleiden.

Die vorgekochten Erdäpfel zusammen mit dem restlichen Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit den Gewürzen vermengen. Anschließend für 20-30 Minuten in den Ofen, bis alles gar bzw. leicht gebräunt ist.

Dazu passt gut Kräuterjoghurt, Currysauce oder Tsatsiki. Ich mag gerne eine Art aufgemotztes Tsatsiki

Zutaten:

250 g Sojajoghurt (z.B. 2 kleine Becher von Provamel)

1/2 Gurke

1 Karotte

5 Radieschen

1 kleine Handvoll Rosinen

viel frische Minze

Saft und Schale einer Bio-Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Ahornsirup

Zubereitung:

Gurke, Karotte und Radieschen grob reiben und in ein Sieb geben, das in einer Schüssel steht. Leicht salzen und abtropfen lassen, anschließend das Gemüse mit den Händen auspressen und in eine Schüssel geben. Zusammen mit gehackten Rosinen, frisch gehackter Minze, Saft und Abrieb einer Zitrone, etwas Ahornsirup und Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unbedingt einige Zeit durchziehen lassen (z.B. solange, bis das Ofengemüse fertig ist).

Knoblauch gehört in ein echtes Tsatsiki natürlich unbedingt rein, da ich den aber nicht so gut vertrage, hab ich ihn weggelassen.

Beides zusammen anrichten und Mahlzeit! :)

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