Tag Archives: Erbsen

Gebratener „Eierreis“ mit grünem Gemüse

23 Jun

Hey.

„Egg-fried rice“ ist das neue „oats in a jar“ – eine Welle an Rezepten überrollt gerade so ziemlich jeden veganen Blog im Internet, aber was soll’s. Dieses Rezept ist so gut, das muss einfach festgehalten werden, auch wenn’s nur für mich selbst ist.

 

Gebratener Eierreis

 

Zutaten

2 EL Öl (geschmacksneutral oder Sesam, Erdnuss,…)
2cm Stück Ingwer
2 kleine Zwiebeln
2-4 Zehen Knoblauch
½-1 Block Tofu
1 TL Currypulver
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Hefeflocken
2 große Hände voll Gemüse nach Wahl (zB Brokkoli, Spargel, Erbsen,…)
2 Portionen gekochter, ausgekühlter Naturreis
1 EL Sojasauce
1 TL Reisessig oder Zitronensaft
1 TL Agavensirup
2 Frühlingszwiebeln

 

Zubereitung
Falls beim letzten Abendessen kein gekochter Reis übrig geblieben ist, dann bitte als erstes darum kümmern, schließlich sollte der Reis möglichst kalt sein, dann wird er beim Braten nicht matschig.
In einer sehr heißen, beschichteten Pfanne die in Ringe geschnittene Zwiebel und feingehackten Knoblauch & Ingwer zusammen mit dem abgespülten und gut ausgedrückten Tofu scharf anbraten. Den Tofu dafür am besten zwischen den Fingern zerkrümeln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (also in etwa so wie bei scramlbed tofu/Tofu-Rührei). Mit Currypulver, Gemüsebrühe und Hefeflocken würzen und braten, bis alles schön Farbe genommen hat und knusprig wird. Dann auf einem Teller beiseite stellen.
In der immer noch heißen Pfanne das klein geschnittene Gemüse in 1 EL Öl ebenso scharf anbraten, bis es Farbe genommen hat, aber immer noch knackig ist. Ebenfalls auf einem Teller beiseite stellen.
Letzter Durchgang: den Reis in der Pfanne ohne weitere Zugabe von Öl anbraten, bis er an manchen Stellen knusprig wird. Eventuell kann man auch einfach alles zusammen anbraten, aber mir war das Risiko zu groß, dass irgendwas matschig wird, v.a. der Reis.
Alle Zutaten zurück in die Pfanne, mit Sojasauce, Reisessig/Zitronensaft und Agavensirup abschmecken und mit in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln servieren.

 

Gebratene Nudeln mit Sojaschnetzeln und allem, was der Kühlschrank hergibt.

26 Aug

Nachdem ich seit 5 Jahren Vegetarierin und seit ca. 3 Monaten Veganerin bin, hab ich jetzt erst Sojaschnetzel für mich entdeckt. Ich koche zwar alle paar Monate mal Bolognese oder Chili mit Sojagranulat, aber da ich ein großer Fan von Seitan bin und dieser so vielseitig einsetzbar ist, hab ich nie  einen Grund gehabt, mit Sojaschnetzel zu experimentieren. Fragt mich nicht, wie ich jetzt darauf gekommen bin, aber Sojaschnetzel haben doch ein paar sehr große Vorteile…

TVP (engl.: textured vegetable protein) wird unter großem Druck und bei hohen Temperaturen hergestellt und ist ein Nebenprodukt der Sojaölproduktion. Es enthält daher viel Eiweiß und wenig Fett, hat eine fleischähnliche, faserige Struktur und kaum Eigengeschmack, weshalb es wunderbar als Fleischersatz geeignet ist. Zubereitet wird es normalerweise, indem man es in heißem Wasser (oder Brühe oder Marinade) aufquellen lässt und anschließend würzt, anbrät und wie Fleisch verwendet. Weitere Vorteile sind, dass es in getrocknetem Zustand sehr lange haltbar ist (noch dazu ungekühlt) und es im Gegensatz zu Seitan oder anderen fertig gewürzten Fleischersatzprodukten sehr preiswert ist. Eine 300g-Packung der deutschen Marke Vantastic Foods kostet in div. Onlineshops ca. 2,19 Euro (z.B. hier) und ergibt nach dem Einweichen bis zu 900g Sojafleisch. Klar, es ist ein sehr stark verarbeitetes Produkt und es besteht aus Soja – man sollte es also nicht zur Basis seiner Ernährung machen. Aber man isst es ja auch nicht jeden Tag.

Perfekt geeignet ist es also für jene Tage, an denen der Kühlschrank nicht mehr viel hergibt und man gerne aus ein paar Resten noch etwas Leckeres zubereiten möchte… so geschehen letztes Wochenende und das Ergebnis kann ich durchaus weiterempfehlen :-)

 

 

Zutaten

1 Handvoll Sojaschnetzel (z.B. die von Vantastic Foods)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 TL Sesamöl

100 g gekochte Vollkornnudeln (z.B. Fussili)

1 kleine Handvoll TK-Erbsen

4-5 Cocktailtomaten

Blattspinat

Sojasauce

Reissirup

Limettensaft

 

Zubereitung

Mit dem Wasserkocher ca. 0,5 Liter Wasser kochen, in einer Schüssel mit dem Suppenpulver verrühren, die Sojaschnetzel darin versenken, Deckel drauf und für ca. 10-15 Minuten quellen lassen.

Danach gut ausdrücken und in einer beschichteten Pfanne im Sesamöl bei großer Hitze anbraten, bis sich Röstaromen bilden. Die gekochten Nudeln und Erbsen hinzufügen und erwärmen bzw. mitanbraten. Zum Schluss mit Sojasauce, Reissirup und Limettensaft würzen, die geviertelten Tomaten und den Blattspinat kurz durchschwenken und servieren.

Mahlzeit!

Gebratenes Gemüse in Erdnuss-Sauce mit Hirse und „Veggie Hühnchen süß-sauer“

4 Mrz

Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass das „Veggie Hühnchen süß-sauer“ von Vantastic Foods meiner Meinung nach das beste (bei uns erhältliche) Fakefleisch ist. Es besteht aus Soja- und Weizenfaser und kommt in einer süß-sauer-würzigen Marinade aus Sojasauce, Zucker, Salz, Pflanzenöl, Chili, Zitronensaft und Gewürzen. Zugegebenermaßen ist es mit über 5 Euro pro 250g-Packung nicht ganz billig, aber hie und da kann man sich sowas schon leisten. Wie auch andere Produkte von Vantastic Foods kann man es übrigens problemlos einfrieren – was ich besonders praktisch finde, da ich zwar nicht oft Fleischimitat esse, aber doch ganz gerne eins auf Vorrat daheim habe, falls ich mal Lust drauf habe.

Der zweite Star dieses Gerichts ist die Hirse – die ich zum ersten Mal in meinem Leben im Reiskocher zubereitet habe. Was soll ich sagen: funktioniert einwandfrei. Ich liebe dieses Gerät!

Zutaten:

2 Teile Hirse + 3 Teile Wasser

1/2 Packung Veggie Hühnchen süß-sauer

1 TL Öl (z.B. Sesamöl)

Gemüse nach Wahl (hier: Karotten, Brokkoli, Zucchini, Erbsen, Knoblauch, Chili)

1 EL Erdnussbutter

1 EL Sojasauce

1 EL Ketchup oder Sweet-Chili Sauce

1 EL Zitronensaft oder Essig (z.B. Reis- oder Apfelessig)

Zubereitung:

Zuerst zur Hirse: 2 Teile Hirse mit 3 Teilen Wasser und etwas Salz in den Reiskocher und dann das Knöpfchen drücken. Das war’s. Nach 20 bis 30 Minuten ist die Hirse fertig. Ich persönlich mag sie gerne nicht zu feucht, also nehme ich den Deckel ab und lass sie noch ausdampfen, bis das Gemüse fertig ist.

Alles Gemüse waschen/putzen und kleinschneiden, dann in etwas Öl anbraten. Wenn Die Brokkoli-Röschen zu groß geraten sind, werden sie oft nicht so schnell durch, da gebe ich dann nach dem Anbraten gerne ein paar Spritzer Wasser in die Pfanne und mache für 2 Minuten den Deckel drauf. Das geht ganz flott; das Wasser ist verdampft, der Brokkoli gar und man kann dann ganz normal weiterbraten.

Wenn Hirse und Gemüse fast fertig sind, brate ich in einem kleinen beschichteten Topf das Veggie Hühnchen an – Achtung, durch die süße Marinade brennt es sehr schnell an. Also dran bleiben.

Zu guter Letzt noch die Erdnuss-Sauce: in einer Schüssel Erdnussbutter, Sojasauce, Ketchup oder Sweet-Chili Sauce und Zitronensaft/Essig verrühren.

Alles gemeinsam anrichten :-D

 

Schönen Sonntag, allerseits!

 

 

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