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Maiscremesuppe mit grüner Currypaste und Kokosmilch

19 Mai

Vor einigen Wochen hab ich, von einer Wurzelbehandlung kommend (mit leerem Magen, noch betäubt und mit dem Wissen, dass ich nicht so bald kauen werde können), im Supermarkt eine Fertigsuppe von Roggenkamp Organics gekauft. Frische Kürbis-Mais-Suppe mit Anapurna-Curry. Die Suppe war zwar sehr gut, aber erstens relativ teuer und zweitens nicht vegan (enthält Sahne, wenn auch nicht viel). Da ich sie aus diesen Gründen nicht wieder kaufen will, habe ich mir die wichtigsten Zutaten gemerkt und die Suppe seitdem einige Male nachgekocht. Warum sie bisher nicht auf dem Blog gelandet ist? Weil kein Foto diesem Geschmackserlebnis gerecht werden kann. Ehrlich, lasst euch nicht von der blassgelben Farbe abschrecken. Ich hab selten so eine würzige Suppe gegessen.

Ohne Kürbis (diese Saison ist erstmal vorbei) wird die Suppe sehr dick und cemig. Man könnte stattdessen vielleicht Karotten o.ä. mitkochen, hab ich allerdings noch nicht probiert. Das würde der Suppe wahrscheinlich auch zu einer kräftigeren Farbe verhelfen ;-)

 

Zutaten

ein paar Tropfen Olivenöl

1 Zehe Knoblauch

1 Dose Mais, abgetropft

1/2 TL grüne Currypaste

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/3 bis 1/2 Dose Kokosmilch

 

Zubereitung

In einem mittleren (beschichteten) Topf das Olivenöl erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe etwas anbraten, sollte aber nicht zu dunkel werden. Dann Mais, Currypaste, Gemüsebrühenpulver und Kokosmilch hinzufügen und mit so viel Wasser aufgießen, dass der Mais gerade bedeckt ist. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, sollte auch der Mais erhitzt sein. In einem Standmixer oder mit einem Stabmixer  zu einer cremigen Suppe pürieren und servieren.

 

Einkauf im Lily Markt.

3 Mrz

Ich habe wieder zugeschlagen.

Diesmal nicht im Veganversand, sondern in einem asiatischen Supermarkt, was sich sehr positiv auf meine Finanzen ausgewirkt hat ;-)

Der Lily Markt befindet sich auf der Rechten Wienzeile im 4. Bezirk und bietet alles, was das exotisch-veranlagte Herz begehrt. Und das auch noch deutlich billiger als der angrenzende Naschmarkt.

Eigentlich hat alles damit angefangen, dass ich in der Mittagspause gerne Maki esse, diese aber in der Regel sehr teuer sind und da hab ich mir überlegt, man könnte das doch auch selber machen. Dazu kommt noch, dass meine 10 Jahre jüngere Schwester zwar noch nicht strafmündig, aber dafür in der Küche schon ein absoluter Vollprofi ist und dass sie perfektes Sushi zubereiten kann, während ich es noch nicht mal versucht habe….. nein, das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Also Zutaten kaufen und mal probieren.

Sushi Grundzutaten: Bambus Matte, Sushi Seasoning mit Reisessig, Sushi Reis und Nori

Dazu (mein abenteuerlichster Einkauf!) Enoki Pilze, auch Samtfußrübling genannt. Hat laut Wikipedia in der japanischen Küche eine besondere Bedeutung, wo er nach dem Shiitake der meistangebaute Speisepilz ist und vor allem in der kalten Jahreszeit auftritt. Ich weiß zwar noch nicht, was ich damit machen werde, aber ich bin auf jeden Fall gespannt.

Green Curry Paste und Sesamöl haben mir in meinem Haushalt schon einige Zeit gefehlt, ebenso Mock Duck aus der Dose, diese tolle vegetarische Ente passt zu jedem asiatischen Gericht.

Könnt ihr glauben, dass diese Packung Sojasprossen (400g) nur 80 Cent gekostet hat? Und das Stück Ingwer 30 Cent.

Für ein schnelles Mittagessen in der Arbeit habe ich noch diese leckere Instantsuppe mit Gemüse und Reisnudeln mitgenommen und das Mango Pulp wird zu einem Mango Lassi verarbeitet, wenn es mal was Scharfes gibt.

Bleiben noch die schöne Holzschüssel und der Seidentofu. Ich wollte schon immer mal ein Schokomousse mit Seidentofu machen und werde natürlich darüber berichten, wenn es soweit ist.

Ich kann den Lily Markt wirklich nur empfehlen – vor allem die Kühlabteilung hat’s mir angetan: viele verschiedene Sorten Tofu (von „silken“ bis „extra firm“, pro Packung ca 1,20 Euro), frischer Pok Choi, Limetten, Zitronengras, verschiedenste Pilze, Ingwer, Algen(salat), usw… auch die meterlangen Regale mit Instantsuppen sind beeindruckend, dazu kommen chinesische Süßigkeiten, Nudeln (Soba!) und Reis, Gewürze und Saucen, Porzellan und Reiskocher. A propos Reiskocher: es gibt dort nicht nur die riesigen Großküchen-Dinger, sondern auch welche für kleinere Haushalte. Sie haben sogar „meinen“ Tristar Reiskocher, den ich nach monatelangem Gebrauch wirklich zu schätzen gelernt habe und mittlerweile so sehr liebe, dass ich ihm wohl mal einen eigenen Blogeintrag widmen muss.

Achja, für den Einkauf oben habe ich 26 Euro bezahlt. Finde ich okay.

Kennt jemand von euch den PROSI Exotic Supermarket in Wien? Von dem habe ich auch nur Gutes gehört und muss unbedingt mal hinfahren.

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