Tag Archives: Champignons

Spaghetti mit Champignon-Spinat-Sahnesauce

29 Jun

Normalerweise esse ich Spinat ja nicht, ich trinke ihn. In Form eines grünen Smoothies. Da man aber eine 500g-Packung nicht so schnell aufbrauchen kann, gab es heute ausnahmsweise mal gekochten Spinat. Hab ganz vergessen, wie toll das schmeckt, mhh.

 

Zutaten für zwei Personen

150-200 g Vollkorn Spaghetti

1-2 Knoblauchzehen

1 Handvoll Champignons

300 g Blattspinat (frisch)

1 TL Gemüsenbrühenpulver

1 Schuss Sojasahne

1 kleiner Becher Sojajoghurt (125 g)

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer beschichteten Pfanne den gehackten Knoblauch und die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Champignons in etwas Wasser andünsten. Den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen, mit Gemüsebrühenpulver und Sojasahne etwas köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit Sojajoghurt, Saft und Abrieb einer Zitrone, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce zusammen mit den Nudeln anrichten und – je nach Geschmack – mit Hefeflocken oder Mandelparmesan bestreuen.

 

 

 

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Tofu Scramble mit Pilzen, Zucchini und Tomaten

3 Jun

Ich hab heute zum ersten Mal in meinem Leben Tofu Scramble gemacht bzw. gegessen. Bin ziemlich begeistert.

Obwohl ich Eierspeise (=Rührei) nie so besonders gerne gegessen hab, finde ich Tofu Scramble toll. Das soll aber jetzt nicht die abschrecken, die den Geschmack von Eiern mögen – ich finde, die Tofuvariante kommt dem geschmacklich sehr nahe. (Ich hab auch Spaghetti Bolognese nie gerne gegessen, Sojabolognese allerdings schon, auch wenn es fast gleich schmeckt. Keine Ahnung warum.)

Was ich auch noch toll daran finde: es ist schnell zubereitet, man hat meistens alle Zutaten zu Hause und es ist ein leckeres Frühstück mit viel Gemüse und hochwertigem Eiweiß, dafür wenig Fett (man kann das Gemüse auch in Wasser dünsten, wenn man gar kein Öl verwenden will).

Okay, kommen wir zur Sache.

 

Zutaten für 1 große Portion

1 TL Olivenöl

5 Champignons

1/2 Zucchini

1 Tomate

1-2 Zehen Knoblauch

1/2 Packung Tofu (ca. 120g; möglichst fest)

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/2 TL Currypulver

Pfeffer

1 EL Hefeflocken

1 EL Schnittlauch

 

Zubereitung

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen, das geschnittene Gemüse und den gehackten Knoblauch zugeben und scharf anbraten. Sobald sich Röstaromen gebildet haben, den ausgedrückten Tofu mit den Händen über das Gemüse bröseln und solange mitbraten, bis der Tofu an manchen Stellen dunkler und knusprig wird. Dann mit Gemüsebrühenpulver, Currypulver und Pfeffer würzen und solange am Herd lassen, bis aus dem Gemüse genügend Wasser ausgetreten ist, um dem Ganzen die gewünschte Konsistenz zu geben (wer keine Champignons und Tomaten nimmt, muss an dieser Stelle eventuell 2 EL Wasser hinzufügen). Am Schluss mit Hefeflocken und Schnittlauch abrunden und servieren. Dazu passt Vollkorntoast.

 

 

Schönen Sonntag! :-)

Ofengemüse mit aufgemotztem Tsatsiki

31 Mrz

Nachdem es wieder kühler geworden ist, war mir einfach danach. Auch wenn das vielleicht eher ein Herbst/Winter Rezept ist.

Ofengemüse. Die Vorteile auf einen Blick: es geht schnell – die Vorbereitungszeit ist sehr kurz und wenn das Gemüse mal im Ofen ist, kann man sich bis zum Essen anderen Dingen widmen. Man kann es so gut wie immer machen, da man die Gemüsesorten nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt wählen kann (dadurch wird es auch nicht langweilig). Und nicht zuletzt: es ist gesund, wärmt und schmeckt toll.

Wie schon erwähnt, was Zutaten und Gewürze betrifft gibt es praktisch keine Grenzen, also ist das ganze hier mehr ein Denkanstoß als ein Rezept ;)

Zutaten für ein Blech:

6-8 kleine Erdäpfel (5-10 Minuten vorgekocht)

1 große Karotte

2 kleine gelbe Paprika

1 Zwiebel

1 Frühlingszwiebel (von weiß bis dunkelgrün – jeder Teil ist willkommen)

1 Handvoll Cocktailtomaten

1 Handvoll braune Champignons

ein paar Oliven

3-6 EL Olivenöl

1 EL Thymian

1 TL Galgant

1 EL Grill-Gewürz (z.B. Frankies Barbecue-Gewürz von Sonnentor)

Salz, Pfeffer und Tabasco/Chilisauce nach Geschmack

Zubereitung:

Die Erdäpfel wie gesagt 5-10 Minuten vorkochen, sonst werden sie später nicht gar.

Währenddessen das Backrohr auf 200°C vorheizen und eine Auflaufform (oder ein Backblech mit höherem Rand) mit Backpapier oder Alufolie auskleiden.

Die vorgekochten Erdäpfel zusammen mit dem restlichen Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit den Gewürzen vermengen. Anschließend für 20-30 Minuten in den Ofen, bis alles gar bzw. leicht gebräunt ist.

Dazu passt gut Kräuterjoghurt, Currysauce oder Tsatsiki. Ich mag gerne eine Art aufgemotztes Tsatsiki

Zutaten:

250 g Sojajoghurt (z.B. 2 kleine Becher von Provamel)

1/2 Gurke

1 Karotte

5 Radieschen

1 kleine Handvoll Rosinen

viel frische Minze

Saft und Schale einer Bio-Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Ahornsirup

Zubereitung:

Gurke, Karotte und Radieschen grob reiben und in ein Sieb geben, das in einer Schüssel steht. Leicht salzen und abtropfen lassen, anschließend das Gemüse mit den Händen auspressen und in eine Schüssel geben. Zusammen mit gehackten Rosinen, frisch gehackter Minze, Saft und Abrieb einer Zitrone, etwas Ahornsirup und Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unbedingt einige Zeit durchziehen lassen (z.B. solange, bis das Ofengemüse fertig ist).

Knoblauch gehört in ein echtes Tsatsiki natürlich unbedingt rein, da ich den aber nicht so gut vertrage, hab ich ihn weggelassen.

Beides zusammen anrichten und Mahlzeit! :)

Pasta mit Gemüse in Zitronen-Sahne-Sauce

2 Mrz

Hier bin ich wieder! Nach einer sehr stressigen Woche melde ich mich mit diesem Rezept zurück – ich mag einfache Rezepte, für die man höchstens zwei Herdplatten anmachen und höchstens zwei Töpfe abwaschen muss (ich habe keinen Geschirrspüler) und ich stehe an Arbeitstagen auch meistens nicht gerne länger als 20 Minuten in der Küche. Natürlich soll es trotzdem gut schmecken und gesund sein. Falls ihr ähnliche Ansprüche an ein Abendessen habt, könnte euch dieses hier gefallen.

Ich gebe zu, auch ich hab schon mal einen schöneren Teller Nudeln gesehen :oops:, aber das liegt erstens daran, dass Hafersahne nicht so eine hohe „Deckkraft“ hat wie Sojasahne und zweitens daran, dass Tiefkühlkräuter zwar unheimlich praktisch, aber im aufgetauten Zustand nicht so ansehenlich sind… wie auch immer, ich verspreche es schmeckt fantastisch! ;-)

(Merke: für Fotos Tiefkühlkräuter weglassen und Sojasahne verwenden – die schmeckt zwar nicht so gut wie Hafersahne, sieht aber irgendwie „sahniger“ aus.)

Zutaten:

Gemüse nach Geschmack (bei mir: Zwiebel, Karotten, Zucchini, Champignons)

Gemüsebrühe (Pulver oder Würfel)

Saft und Schale einer unbehandelte Zitrone

Hafer- oder Sojasahne

Salz, Pfeffer

und natürlich Nudeln (ich mag Vollkorn-Spiralen)

Zubereitung:

Das Gemüse in einer Pfanne anbraten, mit Gemüsebrühe, Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen, mit pflanzlicher Sahne und Zitronensaft ablöschen und ein wenig köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar, aber noch bissfest ist, die al dente gekochten Nudeln untermengen und servieren.

Dazu gibt es bei mir einen schnellen Salat mit gemischten Blattsalaten, einer Avocado und einem Dressing bestehend aus Haselnussöl, Granatapfelsirup, Balsamico, Salz und Pfeffer. Der Granatapfelsirup gibt dem Dressing diese tolle rosa Farbe :cool:

Bon appétit!

 

 

Was ist vielseitig, schnell, lecker und gesund? Wraps!

27 Feb

Wenn ich keine Lust zu Kochen habe oder es aus anderen Gründen mal schnell gehen muss, mache ich gerne Wraps.

Besonders praktisch finde ich dabei auch, dass man als Fixbestandteil eigentlich nur die Tortilla Fladen braucht. Eine 4-er Packung Wholewheat Tortilla Wraps gibt es zum Beispiel bei Zielpunkt um (ich glaube) 2 Euro, die Packung ist verschlossen sehr lange haltbar und so habe ich immer welche daheim. Alles andere variiert nach Geschmack, Laune und Kühlschrankinhalt ;-)

Als Sauce mag ich gerne Hummus, diverse Linsen- und Bohnenaufstriche, Aufstriche auf Tofubasis, veganen Streichkäse, Joghurtsaucen und alles, was mir sonst noch einfällt. Wem das immer noch zu lange dauert, dem kann ich auch eine dünne (wirklich sehr dünne) Schicht Erdnussbutter empfehlen.

Auch das Gemüse variiert sehr stark, von der Ich-war-gerade-einkaufen-Luxusklasse (gemischte Blattsalate, Tomaten, Avocado, Gurken, gebratene Champignons) bis zur Außer-Karotten-und-Artischocken-aus-dem-Glas-ist-nichts-daheim-Variante (geriebene Karotten und Artischocken aus dem Glas, wie gesagt) war hier schon alles dabei.

Als besonderes Extra mag ich gerne gebratenen Tofu, Seitan, vegane Ente oder Lemon Chicken (erhältlich im Veganversand oder in Wien bei Formosa Food) und gegrilltes Gemüse wie Spargel, Pilze oder marinierte Zucchini.

Hier mal eine besonders leckere Variante von letzter Woche:

Champignons und Zucchini habe ich kurz angebraten, das restliche Gemüse nur in mundgerechte Stücke geschnitten bzw. die Karotten gerieben. Das Zusammenfalten kann ich euch leider nicht zeigen, da diese Torilla Fladen zu klein sind (die aus der Tex-Mex Abteilung beim Billa), die vom Zielpunkt sind größer und da klappt das einwandfrei. Wer noch nie Wraps gefaltet hat, findet eine Anleitung auf fast jeder Packung oder auch über die Suchmaschine seines Vertrauens.

Die Joghurtsauce geht auch sehr schnell und besteht nur aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup und Salz.

Die rötlich-braune Sauce obendrüber ist übrigens Granatapfelsirup – eine köstliche, süß-saure Würzsauce, die man in türkischen Supermärkten findet. Ich hab allerdings in Österreich noch keinen Granatapfelsirup ohne Zucker bzw. E-Nummern entdeckt, deswegen hab ich mir 3 Flaschen aus der Türkei mitgenommen – da ist wirklich nur Granatapfelkonzentrat drin.

Auch Hummus ist schnell gemacht:

1 Dose Kichererbsen, 1 gehäufter EL Tahin, 1 EL Olivenöl (kann mit heißem Wasser ersetzt werden), Knoblauch und Zitronensaft nach Geschmack, Cumin, Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver.

Alle Zutaten in den Standmixer (im Bild der Alleskönner Vitamix)…

… und fertig ist der selbstgemachte Hummus.

Mit Olivenöl und Paprikapulver garnieren. Sollte im Kühlschrank einige Tage haltbar sein.

Wer keine Lust auf Selbermachen hat, wird in Wien am Naschmarkt fündig: bei Dr. Falafel gibt es ausgezeichneten Hummus in vielen verschiedenen Sorten, z.B. mit roten Rüben in knallpink. Sowohl Falafel, als auch Hummus sind lt. Produktanfrage vegan.

Auch bei Merkur oder Spar gibt es mittlerweile Hummus zu kaufen, jeweils in der vegetarisch/veganen Ecke. Der von Merkur ist gut, schmeckt aber sehr stark nach Knoblauch, der von Spar ist sehr gut (danke, Kim!), aber auch sehr ölig.

Mahlzeit! :-)

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