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Grüne Bananenmilch mit Superfoods.

4 Aug

Manchmal hab ich in der Früh Lust auf comfort food. Meistens eher im Winter, aber auch bei der derzeitigen Hitzewelle kann es schon mal vorkommen. Eine guter Kompromiss ist für mich zum Beispiel Chiapudding mit Schoko und Banane, aber auch dieser grüne Smoothie ist nicht zu verachten – voll gepackt mit lauter guten Dingen, aber geschmacklich eher wie cremige Bananemilch mit Zimt (wen die hellgrüne Farbe stört, der muss einfach die Augen zumachen beim Trinken, der Babyspinat ist nämlich relativ geschmacksneutral).

 

Zutaten

1 reife Banane (frisch oder gefroren)

1 Tasse Milch (z.B. Reis-Mandelmilch von Joya)

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha (z.B. Premium Bio Matcha Tee von imogti.com)

1 Msp Maca (optional, z.B. Bio-Maca Pulver von lifefood.de)

1 Msp Zimt

 

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem cremigen Smoothie mixen.

 

Grüner Matcha Smoothie

 

 

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Schokolader Chiapudding mit Banane.

27 Jul

Zur Zeit habe ich zwei Lieblingsfrühstücke. Das eine, Smoothie mit Heidelbeeren und Basilikum, hab ich euch gestern vorgestellt. Das andere ist dieser unglaublich gute Chiapudding mit Kakao und Banane – nur gesunde Zutaten und trotzdem ein absolutes comfort food, da er cremig, schokoladig und bananig ist. Ich bin eigentlich überhaupt keine Freundin von gelartigen/schleimigen Speisen, aber lasst euch davon nicht abschrecken, mich erinnert dieses Rezept eher an einen bestimmten Grießpudding aus dem Kühlregal, den ich früher gern gegessen habe.

So sehr wie Chiasamen momentan gehyped werden, muss ich euch wohl nicht mehr allzu viel über deren positive Eigenschaften erzählen. Deshalb nur ganz kurz: die kleinen Samen aus Südamerika können ein Vielfaches ihres Volumens an Flüssigkeit aufnehmen und das ergibt dann eine gelartige Masse, die aufgrund der vielen Ballaststoffe lange satt hält und verdauungsfördernd wirkt. Außerdem sind sie ein guter Lieferant für Omega-3 Fettsäuren (besonders wichtig für Veganer), Proteine, Vitamine (u.a. Vitamin A, Niacin, Tiamin, Riboflavin), Mineralien (u.a. Kalzium, Phosphor, Kalium, Zink) und Antioxidantien.

Ich bereite den Pudding immer schon am Abend zu und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Die Banane aber eher so frisch wie möglich hinzufügen.

Der Pudding kann übrigens auch rohköstlich zubereitet werden, in dem man selbstgemachte Mandelmilch und rohes Kakaopulver verwendet.

 

Zutaten

1 Tasse Mandelmilch

1 EL Kakaopulver

4 TL Chiasamen

1 Banane

 

Zubereitung

Milch und Kakaopulver gut verrühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Die Chiasamen unterrühren und ca. 1/2 Stunde quellen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich auch hier keine Klümpchen bilden.

Kurz vor dem Servieren die Banane schälen und in Scheiben schneiden oder klein hacken und unterheben.

 

Chiapudding

 

 

Erdnuss-Orangen-Frühstückskekse

18 Jul

Diese Kekse sind sicher nicht für jeden.

Sie sind nicht sehr süß und beinhalten keine Schokolade – das sind wohl Ausschlussgründe für die meisten Leute. Ich mag sie gerade deswegen und nenne sie Frühstückskekse, da sie – zusammen mit einem heißen Kakao – ein leckeres und gar nicht mal so ungesundes Frühstück abgeben. Wer es süßer und ungesünder mag, kann natürlich trotzdem gehackte Schokolade unter den Teig mischen ;-)

 

Zutaten

1 reife Banane

2 EL Erdnussmus (100% Erdnüsse – ohne Öl oder Zucker)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

Abrieb einer halben unbehandelten Orange

1 EL Leinsamen

1/2 Tasse Dinkelvollkornmehl

1/4 TL Backsoda (Natron)

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken, dann die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mit einem Kochlöffel verrühren und zum Schluss die Haferflocken richtig gut einkneten, damit sie nicht zu trocken bleiben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig esslöffelweise in kleinen Häufchen auf das Blech setzen, etwas flachdrücken und ca. 14 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen und nicht luftdicht verpacken – es sei denn, man will weiche Kekse haben, dann nur zu.

Ergibt bei mir 13 Kekse.

 

 

 

Polenta mit Nektarinen und Brombeeren

9 Jun

Ein sehr leckeres Frühstück für die kühleren Tage – so wie heute.

 

Zutaten

1 Espressotasse Polenta

4 Espressotassen Hafermilch

1 Nektarine

1 Handvoll Brombeeren

Zimt und Mandelsplitter (optional)

 

Zubereitung

Hafermilch erhitzen, Polenta einrühren und auf schwacher Hitze solange köcheln lassen, bis die Polenta weich und cremig ist. Die Hafermilch, die ich verwende (Alnatura von dm), ist auch ohne Zuckerzusatz sehr süß, deswegen brauche ich kein weiteres Süßungsmittel. Wenn ihr eine andere Milch verwendet oder überhaupt nur Wasser (auch das wird genau so cremig!), dann müsst ihr eventuell mit etwas Reissirup nachhelfen.

Die Polenta mit dem Obst in eine Schüssel schichten und mit Zimt und Mandelsplittern bestreuen.

 

 

 

Tofu Scramble mit Pilzen, Zucchini und Tomaten

3 Jun

Ich hab heute zum ersten Mal in meinem Leben Tofu Scramble gemacht bzw. gegessen. Bin ziemlich begeistert.

Obwohl ich Eierspeise (=Rührei) nie so besonders gerne gegessen hab, finde ich Tofu Scramble toll. Das soll aber jetzt nicht die abschrecken, die den Geschmack von Eiern mögen – ich finde, die Tofuvariante kommt dem geschmacklich sehr nahe. (Ich hab auch Spaghetti Bolognese nie gerne gegessen, Sojabolognese allerdings schon, auch wenn es fast gleich schmeckt. Keine Ahnung warum.)

Was ich auch noch toll daran finde: es ist schnell zubereitet, man hat meistens alle Zutaten zu Hause und es ist ein leckeres Frühstück mit viel Gemüse und hochwertigem Eiweiß, dafür wenig Fett (man kann das Gemüse auch in Wasser dünsten, wenn man gar kein Öl verwenden will).

Okay, kommen wir zur Sache.

 

Zutaten für 1 große Portion

1 TL Olivenöl

5 Champignons

1/2 Zucchini

1 Tomate

1-2 Zehen Knoblauch

1/2 Packung Tofu (ca. 120g; möglichst fest)

1 TL Gemüsebrühenpulver

1/2 TL Currypulver

Pfeffer

1 EL Hefeflocken

1 EL Schnittlauch

 

Zubereitung

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen, das geschnittene Gemüse und den gehackten Knoblauch zugeben und scharf anbraten. Sobald sich Röstaromen gebildet haben, den ausgedrückten Tofu mit den Händen über das Gemüse bröseln und solange mitbraten, bis der Tofu an manchen Stellen dunkler und knusprig wird. Dann mit Gemüsebrühenpulver, Currypulver und Pfeffer würzen und solange am Herd lassen, bis aus dem Gemüse genügend Wasser ausgetreten ist, um dem Ganzen die gewünschte Konsistenz zu geben (wer keine Champignons und Tomaten nimmt, muss an dieser Stelle eventuell 2 EL Wasser hinzufügen). Am Schluss mit Hefeflocken und Schnittlauch abrunden und servieren. Dazu passt Vollkorntoast.

 

 

Schönen Sonntag! :-)

Matcha Smoothie

20 Mai

Guten Morgen!

Heute gibts mal eine andere Art von Green Smoothie. Und zwar mit Matcha.

Matcha ist zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, der ursprünglich in japanischen Teezeremonien verwendet wird/wurde. Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Grüntee ist ganz klar, dass bei Matcha nicht nur die wasserlöslichen Stoffe getrunken werden, sondern das gesamte Teeblatt, wodurch man alle guten Inhaltsstoffe nutzen kann. Die da wären zum Beispiel Mineralien wie Flour und Kalzium, Vitamin C (so viel wie Zitronen), Chlorophyll und eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Darüber weiß die Webseite http://www.matcha-grüntee.de (seit wann gibt es eigentlich Umlaute in einer URL?) mehr zu sagen:

Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert.

Quelle: www.matcha-grüntee.de/inhaltsstoffe/index.html

 

Ich finde, Matcha hat die Bezeichnung „Superfood“ durchaus verdient. Und damit die Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, sollten geöffnete Packungen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

Matcha bekommt man in Asialäden, Teehäusern und Biomärkten. Ich verwende momentan ein Produkt der Marke ARCHE Naturküche und zwar dieses hier. Gibt es in Wien beim Basic Biomarkt (Schönbrunner Straße), eine Dose mit 30 g kostet knappe 16 Euro. Von der Biomarke AIYA gibt es viele verschiedene Sorten von Matcha for Cooking über Ceremonial Matcha bis hin zur Super Premium Luxus-Klasse. Mehr Infos zu den einzelnen Sorten findet ihr hier, erstehen kann man den in Wien bei dem Teehaus Cha No Ma im 4. Bezirk oder – lt. Aiya Webseite – auch bei Tee Gschwendner. Sobald ich wieder so viel Geld habe, dass ich für ein paar Gramm eines bestimmten Pulvers Unmengen an Geld ausgeben kann, werde ich mir mal eine vernünftige Sorte von Aiya gönnen ;-)

So. Jetzt zu meinem Frühstück.

 

Zutaten

2 reife Bananen

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha

Hafermilch

Wasser

 

Zubereitung

Die geschälten Bananen, den Spinat und das Matchapulver im Mixer eures Vertrauens platzieren, mit Hafermilch und Wasser aufgießen, mixen, fertig. Wenn man so viel Flüssigkeit nimmt, dass die anderen Zutaten gerade bedeckt sind, ergibt das bei mir einen Liter (eher dünnflüssigen) Frühstückssmoothie.

 

 

 

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