Tag Archives: backen

Bohnen-Bratlinge aus dem Backrohr.

4 Aug

Machen sich gut in einem Burger oder – wie hier – mit Hirse, Joghurtsauce und Salat.

 

Zutaten

1 kleine Dose weiße Bohnen

1/2 Tasse feine Haferflocken

1 EL Leinsamen oder Chiasamen mit 3 EL Wasser

Gewürze nach Geschmack (z.B. mexikanische Gewürzmischung)

1 TL Agavensirup

Salz, Pfeffer

frische Kräuter nach Geschmack (z.B. Koriander)

Semmelbrösel (Paniermehl)

 

Zubereitung

Die Lein- oder Chiasamen mit Wasser vermengen und beiseite stellen, bis sich eine gelartige Masse gebildet hat.

In einer großen Schüssel die abgespülten und abgetropften Bohnen mit einer Gabel zerdrücken, mit Haferflocken, Leinsamen-/Chia-Gel, Gewürzen, Agavensirup und Kräutern zu einer einheitlichen Masse verkneten, eventuell mit mehr Flüssigkeit oder Haferflocken nachjustieren. Unbedingt kosten, die Masse verträgt viel Würze!

Mit nassen Händen Bratlinge formen, diese in Semmelbröseln wenden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C backen, bis sie außen knusprig sind.

 

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Marillen-Streuselkuchen

21 Jul

Zur Vernissage einer Freundin habe ich fürs (komplett vegane) Buffet diesen Marillen-Streuselkuchen mitgebracht. Ich kenne und verwende das Rezept schon seit Jahren und will es euch nicht vorenthalten. Woher ich es habe, weiß ich nicht mehr.

Ich finde, es gibt fast nichts Schlimmeres als diese Obstkuchen, die aus sehr viel trockenem Teig und sehr wenig Obst bestehen. Ganz anders dieser hier: der Teig ist flaumig und saftig und erinnert von Konsistenz und Geschmack sehr an Topfenteig, belegt mit reichlich Obst und knusprig-zimtigem Streusel hat er bisher noch jeden überzeugt („Was, der ist vegan?“).

 

Zutaten für den Teig

100 g Kristallzucker

150 g Margarine (z.B. Alsan)

1 ausgekratzte Vanilleschote (oder 1 Päckchen Vanillezucker)

Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone

2 gehäufte EL Sojamehl**, zu einer Paste angerührt mit 6 EL Wasser

250 ml Sojamilch

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

 

Obstbelag

1 kg Obst nach Geschmack (z.B. Marillen, Äpfel, Kirschen, Zwetschken…)

 

Zutaten für die Streusel

200 g Kristallzucker

100 g Margarine

100 g gemahlene Mandeln

150 g Mehl

1 Prise Zimt

 

Zubereitung

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Zutaten für die Streusel gut verkneten und beiseite stellen.

Für den Teig Zucker und Margarine schaumig schlagen. Vanille, Zitronenschale, die angerührte Paste (aus Sojamehl und Wasser) und die Sojamilch unterrühren und zuletzt Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen. Das Ganze ergibt einen relativ festen, klebrigen Teig.

Diesen – möglichst gleichmäßig – auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und darauf das entsteinte und in Spalten geschnittene Obst verteilen und leicht flach drücken. Darüber die Streusel verteilen.

Auf mittlerer Schiene etwa 30-40 Minuten backen. Der Kuchen ist durch, wenn die Ränder schön goldbraun sind.

 

 

Das Bild ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber ich konnte den Kuchen natürlich nicht daheim anschneiden… aber ihr könnt es euch sicher vorstellen: unten Teig, in der Mitte Marillen, oben Streusel ;-)

 

** Sojamehl bekommt man beim Merkur (in der Ökoabteilung) und in jedem Biomarkt, es ersetzt in diesem Rezept die Eier.

Erdnuss-Orangen-Frühstückskekse

18 Jul

Diese Kekse sind sicher nicht für jeden.

Sie sind nicht sehr süß und beinhalten keine Schokolade – das sind wohl Ausschlussgründe für die meisten Leute. Ich mag sie gerade deswegen und nenne sie Frühstückskekse, da sie – zusammen mit einem heißen Kakao – ein leckeres und gar nicht mal so ungesundes Frühstück abgeben. Wer es süßer und ungesünder mag, kann natürlich trotzdem gehackte Schokolade unter den Teig mischen ;-)

 

Zutaten

1 reife Banane

2 EL Erdnussmus (100% Erdnüsse – ohne Öl oder Zucker)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

Abrieb einer halben unbehandelten Orange

1 EL Leinsamen

1/2 Tasse Dinkelvollkornmehl

1/4 TL Backsoda (Natron)

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken, dann die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mit einem Kochlöffel verrühren und zum Schluss die Haferflocken richtig gut einkneten, damit sie nicht zu trocken bleiben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig esslöffelweise in kleinen Häufchen auf das Blech setzen, etwas flachdrücken und ca. 14 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen und nicht luftdicht verpacken – es sei denn, man will weiche Kekse haben, dann nur zu.

Ergibt bei mir 13 Kekse.

 

 

 

Fabelhafte Brownies (obwohl vollwertig, zuckerfrei und fettarm)

6 Jun

Frage: Was ist besser als Brownies?

Antwort: Vegane, zuckerfreie, vollwertige, fettarme Brownies, denen man ihre gesunden Eigenschaften nicht ansieht oder anschmeckt.

 

Zutaten

2 Bananen

7 Datteln

2 EL Leinsamen

2 EL Reissirup (alternativ: Agavensirup)

1 EL Kokosöl (alternativ: geschmacksneutrales Öl)

1/4 Tasse Wasser

1/2 Tasse Vollkornmehl

1/4 Tasse Kakaopulver

1/2 TL Natron (Speisesoda)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Die Bananen mit Datteln, Leinsamen, Reissirup, Kokosöl und Wasser pürieren. (Das funktioniert einwandfrei im Vitamix und sollte auch mit anderen Standmixern, Küchenmaschinen oder Stabmixern zu schaffen sein. Im schlimmsten Fall die Datteln vorher im Wasser einweichen.)

Das Bananenpüree in eine Rührschüssel umfüllen und zuerst mit Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann die Haferflocken einkneten, bis ein klebriger, eher fester Teig entsteht.

An dieser Stelle könnte man noch gehackte Nüsse oder gehackte Schokolade unter den Teig rühren. Zuckerfreie Schokolade (gesüßt mit Xylitol) gibt es zum Beispiel von der britischen Marke Plamil, erhältlich u.a. beim Veganversand Lebensweise.

Die Masse ca. 1,5 cm hoch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Der Teig zerrinnt nicht und geht nicht stark auf, deshalb ist keine Kuchenform notwendig.

Bei 180°C auf mittlerer Schiene 17-20 min backen und danach vollständig abkühlen lassen.

Am ersten Tag schmecken sie wie Kuchen, richtig „chewy“ (wie Brownies sein sollten) sind sie erst am nächsten Tag ;-)

 

 

Nachtrag vom 16.06.2012

Nachdem ich die Brownies jetzt schon mehrmals gemacht hab (unter anderem für die Veganmania in Wien, wo sie innerhalb kürzester Zeit weg waren), kann ich sagen: bei einer Backzeit von 17 Minuten sind die Brownies wunderbar weich und saftig, wer also den „chewy“ Effekt will, sollte sie auf keinen Fall länger backen. Wer mehr auf Sandkuchen steht, kann die Backzeit auf bis zu 20 Minuten erhöhen. Desweiteren lässt sich das Rezept wunderbar vervielfachen, ich hab zB die dreifache Menge gemacht für ein ganzes Backblech.

Die viel wichtigere Neuigkeit ist aber: ich empfehle eine kleingehackte Tafel Schokolade unter den Teig zu mischen. Himmlisch schmeckt es mit der zuckerfreien Kaffeeschokolade Plamil Coffee ohne Zucker. Oh mein Gott!!! Erinnert mich an die Espresso Brownies von Starbucks, die ich früher gern gegessen habe.

 

Vollkorn-Pancakes mit Apfelmus und Zimt

7 Mai

Das ist momentan mein liebstes Rezept für Pancakes: es geht superschnell, ist nicht so ungesund wie die meisten anderen und gelingt wirklich immer. Wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet, braucht man nicht mal extra Öl zum backen :)

Traditionell isst man Pancakes ja mit Margarine und Ahornsirup – eine gesündere und wirklich leckere Alternative ist Apfelmus mit Zimt. Aber natürlich sind einem hier keine Grenzen gesetzt…

 

 

Zutaten

1 Tasse Vollkornmehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Sojamilch

1 EL Öl (ich mag gerne Kokosöl)

1 EL Agavensirup

 

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, dann mit einem Schneebesen die Sojamilch, das Öl und den Agavensirup unterrühren. Das geht wirklich einwandfrei und es gibt (zumindest bei mir) nie Klümpchen, obwohl ich das Mehl nicht siebe und keinen Handmixer verwende.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufstellen (bei mir Stufe 8 von 12) und mindestens zwei Minuten lang heiß werden lassen. Dann pro Pancake ca 2 EL Teig – ohne weitere Zugabe von Fett – in die heiße Pfanne gießen und auf keinen Fall schwenken, sonst werden es Palatschinken ;-) Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden und der Rand schon halbwegs trocken ist, kann der Pancake gewendet und auf der anderen Seite fertig gebacken werden.

Wenn man größere Mengen macht, empfiehlt es sich, die fertigen Pancakes auf einem feuerfesten Teller im Backofen zu stapeln (auf niedrigster Stufe), dann bleiben sie schön heiß und flaumig.

Die Pancakes mit Apfelmus und Zimt anrichten und genießen ;)

 

Dieses Basisrezept eignet sich auch für alle möglichen Abwandlungen… zum Beispiel schneide ich gerne eine reife Banane in kleine Würfel und mische sie unter den Teig. Oder ich rühre noch 1-2 EL Kakaopulver darunter. Oder 1 TL Zimt.

Veganna – neuer veganer Blog meiner Schwester :-)

21 Mrz

Hey,

bei mir geht es momentan sehr stressig zu und ich werde nach 2 Wochen Pause wohl erst wieder nächste Woche zum schreiben kommen.

Eins kann ich euch aber nicht vorenthalten: den neuen Blog meiner Schwester Anna:

http://vegetariananna.blogspot.com

 

Während ich den Blog so gnadenlos im Stich gelassen habe bzw. immer noch lasse, ist meine Schwester sehr fleißig: kaum gestartet, gibt es auf ihrem Blog schon Rezepte für Pancakes, einen Süßkartoffel-Auflauf und sogar selbstgemachte Seitan-Schnitzel! An dieser Stelle verrate ich euch auch gleich, dass meine liebe kleine Schwester – im Gegensatz zu mir – ein absolutes Genie ist, was das Backen betrifft (nicht nur in diesem Bereich, aber auch ;-)) und wir uns alle auf viele tolle Rezepte freuen können. Juhu :-)

Viel Spaß beim Bloggen, liebe Anna! Wir sehen uns am Sonntag :cool:

 

PS: es wird langsam Frühling in Wien!

 

 

Vollkorn-Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

18 Feb

Nach der Suppe kommt gleich noch ein „geklautes“ Rezept – wunderbare Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

Rezept findet ihr auf diesem Blog. Da der Teig schon sehr fest war, habe ich nur eine Tasse Haferflocken genommen und sie sind genau richtig geworden: chewy, wie ich es mag :-)

Und überhaupt ist es schon sehr besonders, dass die so gut geworden sind, weil im Backen bin ich eigentlich eine totale Niete. Es ist nicht nur einmal passiert, dass das Ergebnis auf direktem Wege in den Mistkübel gewandert ist… aber diesmal, ja diesmal bin ich wirklich zufrieden. Und wir haben was für den Fernsehabend :-)

Mhh, die werde ich morgen gleich nochmal machen, um sie am Montag in die Arbeit mitzunehmen.

Schönen Abend, allerseits!

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