Tag Archives: Babyspinat

Pasta mit gebratenem Radicchio

1 Mrz

Ich hoffe, ihr habt auch strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, da wo ihr gerade seid, und könnt deswegen auch etwas Bitteres vertragen – und zwar in Form von langsam gebratenem Radicchio, der in einer zitronigen Sahnesauce hervorragend zu Nudeln passt.

 

Zutaten für 2 Portionen

250g Pasta (hier: glutenfreie Spaghetti aus Mais)

1 EL Olivenöl

2 Radicchi di triveso (das sind diese hier)

1 chinesischer Knoblauch (oder mehrere Zehen, je nach Geschmack)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 unbehandelte Zitrone

½ Packung Sojasahne

1 Handvoll Babyspinat (optional, hauptsächlich für’s Auge)

Salz, Pfeffer, Hefeflocken

 

Pasta mit Radicchio 1

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen – ich hab heute zum ersten Mal in meinem Leben glutenfreie Spaghetti gekocht und mein Tipp hierzu ist auf jeden Fall ein großer Topf bzw. viel Kochwasser, da im Vergleich zu anderen Nudeln extrem viel Stärke im Kochwasser landet.

Den Knoblauch fein hacken, den Radicchio vom Stielansatz befreien und die einzelnen länglichen Blätter auseinanderpflücken.

In einer großen beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen und den Radicchio auf mittlerer Hitze (bei mir: Stufe 5 von 9) unter Zugabe von etwas Salz ganz langsam anbraten, sodass sich Röstaromen bilden und er etwas karamellisiert. Gegen Ende den Knoblauch hinzufügen und mitbraten.

Mit Zitronensaft, Sojasahne und etwas Nudelwasser ablöschen, mit Suppenbrühe, Salz, Pfeffer und Hefeflocken würzen. Den Spinat (falls gewünscht) und die Nudeln unterheben und sofort servieren.

 

Pasta mit Radicchio 2

 

 

Schönes Wochenende! <3

 

 

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Gebratene Nudeln mit Sojaschnetzeln und allem, was der Kühlschrank hergibt.

26 Aug

Nachdem ich seit 5 Jahren Vegetarierin und seit ca. 3 Monaten Veganerin bin, hab ich jetzt erst Sojaschnetzel für mich entdeckt. Ich koche zwar alle paar Monate mal Bolognese oder Chili mit Sojagranulat, aber da ich ein großer Fan von Seitan bin und dieser so vielseitig einsetzbar ist, hab ich nie  einen Grund gehabt, mit Sojaschnetzel zu experimentieren. Fragt mich nicht, wie ich jetzt darauf gekommen bin, aber Sojaschnetzel haben doch ein paar sehr große Vorteile…

TVP (engl.: textured vegetable protein) wird unter großem Druck und bei hohen Temperaturen hergestellt und ist ein Nebenprodukt der Sojaölproduktion. Es enthält daher viel Eiweiß und wenig Fett, hat eine fleischähnliche, faserige Struktur und kaum Eigengeschmack, weshalb es wunderbar als Fleischersatz geeignet ist. Zubereitet wird es normalerweise, indem man es in heißem Wasser (oder Brühe oder Marinade) aufquellen lässt und anschließend würzt, anbrät und wie Fleisch verwendet. Weitere Vorteile sind, dass es in getrocknetem Zustand sehr lange haltbar ist (noch dazu ungekühlt) und es im Gegensatz zu Seitan oder anderen fertig gewürzten Fleischersatzprodukten sehr preiswert ist. Eine 300g-Packung der deutschen Marke Vantastic Foods kostet in div. Onlineshops ca. 2,19 Euro (z.B. hier) und ergibt nach dem Einweichen bis zu 900g Sojafleisch. Klar, es ist ein sehr stark verarbeitetes Produkt und es besteht aus Soja – man sollte es also nicht zur Basis seiner Ernährung machen. Aber man isst es ja auch nicht jeden Tag.

Perfekt geeignet ist es also für jene Tage, an denen der Kühlschrank nicht mehr viel hergibt und man gerne aus ein paar Resten noch etwas Leckeres zubereiten möchte… so geschehen letztes Wochenende und das Ergebnis kann ich durchaus weiterempfehlen :-)

 

 

Zutaten

1 Handvoll Sojaschnetzel (z.B. die von Vantastic Foods)

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 TL Sesamöl

100 g gekochte Vollkornnudeln (z.B. Fussili)

1 kleine Handvoll TK-Erbsen

4-5 Cocktailtomaten

Blattspinat

Sojasauce

Reissirup

Limettensaft

 

Zubereitung

Mit dem Wasserkocher ca. 0,5 Liter Wasser kochen, in einer Schüssel mit dem Suppenpulver verrühren, die Sojaschnetzel darin versenken, Deckel drauf und für ca. 10-15 Minuten quellen lassen.

Danach gut ausdrücken und in einer beschichteten Pfanne im Sesamöl bei großer Hitze anbraten, bis sich Röstaromen bilden. Die gekochten Nudeln und Erbsen hinzufügen und erwärmen bzw. mitanbraten. Zum Schluss mit Sojasauce, Reissirup und Limettensaft würzen, die geviertelten Tomaten und den Blattspinat kurz durchschwenken und servieren.

Mahlzeit!

Spaghetti mit Champignon-Spinat-Sahnesauce

29 Jun

Normalerweise esse ich Spinat ja nicht, ich trinke ihn. In Form eines grünen Smoothies. Da man aber eine 500g-Packung nicht so schnell aufbrauchen kann, gab es heute ausnahmsweise mal gekochten Spinat. Hab ganz vergessen, wie toll das schmeckt, mhh.

 

Zutaten für zwei Personen

150-200 g Vollkorn Spaghetti

1-2 Knoblauchzehen

1 Handvoll Champignons

300 g Blattspinat (frisch)

1 TL Gemüsenbrühenpulver

1 Schuss Sojasahne

1 kleiner Becher Sojajoghurt (125 g)

Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In einer beschichteten Pfanne den gehackten Knoblauch und die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Champignons in etwas Wasser andünsten. Den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen, mit Gemüsebrühenpulver und Sojasahne etwas köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit Sojajoghurt, Saft und Abrieb einer Zitrone, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce zusammen mit den Nudeln anrichten und – je nach Geschmack – mit Hefeflocken oder Mandelparmesan bestreuen.

 

 

 

Matcha Smoothie

20 Mai

Guten Morgen!

Heute gibts mal eine andere Art von Green Smoothie. Und zwar mit Matcha.

Matcha ist zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, der ursprünglich in japanischen Teezeremonien verwendet wird/wurde. Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Grüntee ist ganz klar, dass bei Matcha nicht nur die wasserlöslichen Stoffe getrunken werden, sondern das gesamte Teeblatt, wodurch man alle guten Inhaltsstoffe nutzen kann. Die da wären zum Beispiel Mineralien wie Flour und Kalzium, Vitamin C (so viel wie Zitronen), Chlorophyll und eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Darüber weiß die Webseite http://www.matcha-grüntee.de (seit wann gibt es eigentlich Umlaute in einer URL?) mehr zu sagen:

Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert.

Quelle: www.matcha-grüntee.de/inhaltsstoffe/index.html

 

Ich finde, Matcha hat die Bezeichnung „Superfood“ durchaus verdient. Und damit die Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, sollten geöffnete Packungen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

Matcha bekommt man in Asialäden, Teehäusern und Biomärkten. Ich verwende momentan ein Produkt der Marke ARCHE Naturküche und zwar dieses hier. Gibt es in Wien beim Basic Biomarkt (Schönbrunner Straße), eine Dose mit 30 g kostet knappe 16 Euro. Von der Biomarke AIYA gibt es viele verschiedene Sorten von Matcha for Cooking über Ceremonial Matcha bis hin zur Super Premium Luxus-Klasse. Mehr Infos zu den einzelnen Sorten findet ihr hier, erstehen kann man den in Wien bei dem Teehaus Cha No Ma im 4. Bezirk oder – lt. Aiya Webseite – auch bei Tee Gschwendner. Sobald ich wieder so viel Geld habe, dass ich für ein paar Gramm eines bestimmten Pulvers Unmengen an Geld ausgeben kann, werde ich mir mal eine vernünftige Sorte von Aiya gönnen ;-)

So. Jetzt zu meinem Frühstück.

 

Zutaten

2 reife Bananen

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha

Hafermilch

Wasser

 

Zubereitung

Die geschälten Bananen, den Spinat und das Matchapulver im Mixer eures Vertrauens platzieren, mit Hafermilch und Wasser aufgießen, mixen, fertig. Wenn man so viel Flüssigkeit nimmt, dass die anderen Zutaten gerade bedeckt sind, ergibt das bei mir einen Liter (eher dünnflüssigen) Frühstückssmoothie.

 

 

 

Green Smoothie mit Grapefruit, Orange und Babyspinat.

3 Mrz

Dieser Smoothie ist ein wahrer Vitamin-C-Booster. Das habe ich auch nötig, denn ich bin heute mit leichten Halsschmerzen aufgewacht.

Und da keine Bananen enthalten sind, ist er dünnflüssiger und trinkt sich eher wie ein Saft. Wenn also jemand nichts für cremige, milkshake-like Smoothies übrig hat, könnte diesen mal probieren. Er schmeckt fruchtig, süß, sauer und durch die Grapefruit leicht bitter. Ich finde ihn sehr, sehr lecker! :cool:

 

Zutaten:

1 Grapefruit

1 Orange

1 Handvoll Babyspinat

1 Tasse kaltes Wasser

 

Zubereitung:

Grapefruit und Orange schälen (bei biologischen/unbehandelten Früchten kann man das Mesokarp, die weiße Haut, dranlassen). Jede Frucht halbieren und eventuell vorhandene Kerne entfernen. Dann zusammen mit dem Spinat und dem kalten Wasser in den Vitamix und 20 Sekunden mixen. Fertig ist ein richtig feiner Smoothie. Ergibt bei mir ca 0,6 Liter.

 

 

 

Für mich gibts jetzt noch einen Kamillen-Ingwer-Tee und einen Spaziergang im Prater :-)

 

Green Smoothie aus Bananen, Orangen und Babyspinat

19 Feb

Vor nicht allzu langer Zeit sah mein Frühstück noch so aus: Zimtschnecke und Kakao, gekauft am Weg zur Arbeit, gegessen während der Arbeit. Und um 9 Uhr kam dann schon wieder Hunger auf.

Seit Herbst 2011 sieht mein Frühstück so aus: frisches Obst, zusammen mit grünem Blattgemüse und etwas Wasser zu einem leckeren Smoothie gemixt. Davon trinke ich einen Liter und bin dann bis Mittag satt und glücklich :-)

Nachdem ich Victoria Boutenkos Buch Green for Life geradezu verschlungen (und seitdem vielfach verborgt) habe, wusste ich sofort, dass ich hier auf etwas Essentielles gestoßen bin. Ich hab also mein Konto geplündert und mir gleich mal den Vitamix bestellt – ich mag schließlich keine halben Sachen ;-) und was soll ich sagen – ich krieg gar nicht mehr genug davon.

Mein Plan war ursprünglich, das „Experiment“ nachzuspielen, das auch im Buch vorkommt: jeden Tag 1l grünen Smoothie und sonst weiterhin „amerikanische Standardkost“ – in meinem Fall also mal mehr und mal weniger gesunde vegetarische Kost. So hab ich dann auch begonnen, aber bereits nach kurzer Zeit hat sich mein Verlangen total umgestellt: keine Lust mehr auf Eier und Milchprodukte, generell weniger Hunger, weniger Lust auf Süßes bzw. mag ich Süßigkeiten jetzt eher weniger süß. Am Anfang hab ich meine Smoothies auch noch mit Unmengen von Datteln gesüßt, mittlerweile hab ich nicht mal mehr welche zu Hause, weil mir die Smoothies schon durch das Obst süß genug sind.

Zusammenfassend kann ich also echt behaupten, dass die Green Smoothies mein Leben verändert haben.

Wer mit diesem Thema noch nicht so vertraut ist und sich auch nicht gleich das Buch kaufen oder einfach loslegen will, findet hier  Informationen, Tipps, Tricks, Rezepte und neuerdings sogar ein anschauliches Video:

http://www.gruenesmoothies.de/

Weiters will ich euch noch zwei YouTube Channels ans Herz legen – auch hier wird fleißig gemixt und ich hab mir schon so manche Kombination abgeschaut:

Blend It and Mend It

MKrawpt

Und jetzt mal ein Beispiel für einen simplen, nahrhaften und sehr leckeren grünen Smoothie.

Normalerweise lasse ich bei Orangen das Mesokarp (die weiße Haut) dran, da hier sehr viele wichtige Nährstoffe enthalten sind. Da diese Orangen aber erstens nicht bio sind und zweitens so eine dünne Schale haben, dass sie schwer zu schälen sind, hab ich es diesmal weggeschnitten. Also noch mal ganz kurz: 2 Bananen, 4 kleine Orangen und 1 Packung Babyspinat zusammen mit einem Glas Wasser in den Vitamix und auf höchster Stufe ca. 30 Sekunden mixen. Fertig ist das perfekte Frühstück.

„Anfängern“ kann ich Babyspinat nur ans Herz legen – bei geringeren Mengen nimmt man den Geschmack fast nicht wahr. Um optimal mit Nährstoffen versorgt zu werden, ist es aber wichtig, möglichst viel verschiedenes Blattgrün zu sich zu nehmen. Hier sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt – sehr gut finde ich auch die Mischung Äpfel, Stangensellerie und Zimt. Oder Ananas, Banane und Minze. Oder Orangen und Petersilie. Mhh!

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