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Vegan Wednesday (1)

22 Aug

 

Auf dem Blog „V“eltenbummler – Vegan Verreisen habe ich eine nettes Projekt entdeckt: Vegan Wednesday.

Ins Leben gerufen wurde es von den Bloggerinnen von Mixxed Greens, think. care. act. und twoodledrum und das ist die Idee dahinter:

 

Was soll das?
Jeden Tag etwas anderes. Burger, Kartoffeln, Salat, Reispfannen, Kuchen, Smoothies, Kekse, Cupcakes, Bananen, Schokolade… Wer behauptet, dass Veganer nur Gemüse essen, könnte nicht falscher liegen. Wie vielfältig und unterschiedlich vegane Ernährung ist, möchten wir mit dieser Initiative zeigen. Dabei lehnen wir uns an “What I Ate Wednesday” an – eine Blogbewegung, die immer mehr Teilnehmer findet. Alles, was mittwochs auf dem Teller gelandet ist, wird in einem Blogpost dokumentiert.

Wie kann ich mitmachen?
Immer abwechselnd rufen wir jeden Mittwoch mit unserem persönlichen “What I Ate Wednesday”-Post zum “Vegan Wednesday” auf. In den Kommentaren könnt ihr dann bis Samstag Abend die Links zu euren eigenen Posts hinterlassen. Zwei Bedingungen: Mindestens die Hauptmahlzeiten sollen fotografiert werden, und alles Gegessene soll vegan sein. Das ein oder andere Rezept könnt ihr natürlich gern gleich mit verraten! Wir sammeln dann die schönsten Bilder (aus jedem Post mindestens eins) auf tumblr/Pinterest ein, sodass ihr euch anschließend durch alle Posts klicken könnt.

Quelle: Mixxed Greens.

 

Da ich das absolut unterstützenswert finde und die Idee hinter meinem eigenen Blog auch die ist, anderen Leuten zu zeigen wie abwechslungsreich ein veganes Leben ist, habe ich beschlossen, mitzumachen. So weit es sich bei mir organisatorisch ausgeht, werde ich also jeden Mittwoch mein Essen fotografisch festhalten. Los gehts!

 

Zum Frühstück hab ich mir in der Arbeit einen Haferbrei gemacht: ca. 6-7 EL Haferflocken mit Sojamilch bedecken, für 3 Minuten in die Mikrowelle, mit 1 Tropfen Stevia und reichlich Zimt würzen und einen rohen, geschnittenen Apfel unterrühren.

 

Zu Mittag hat es wieder (wie immer bei diesem Wetter) Salat gegeben: heute mit 2 Tomaten, 1/3 Gurke, 2/3 gelber Paprika, gemischten Blattsalaten mit gehobelten Karotten und roten Rüben, 1 reifen Nektarine und einem Dressing aus dem Saft einer Zitrone, 2 EL Ume Su (japanischer Essig aus Umeboshi Pflaumen), 1 TL Olivenöl und Pfeffer. Dazu 3-Korn Waffeln (bestehend aus Vollkornreis, Hirse und Buchweizen) mit Kichererbsenaufstrich von Alnatura.

 

Am Nachmittag hab ich mir noch was Süßes geholt: und zwar 0,5 Liter frisch gepressten Orangen-Ananas-Saft vom Merkur und eine sehr gute vegane Schokolade: Himbeer-Granatapfel von Liebhart’s Gesundkost. Noch besser ist allerdings die Sorte Erdbeere-Pfeffer, mhh.

 

Abendessen fällt heute aus. Und somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend :-)

Marillen-Streuselkuchen

21 Jul

Zur Vernissage einer Freundin habe ich fürs (komplett vegane) Buffet diesen Marillen-Streuselkuchen mitgebracht. Ich kenne und verwende das Rezept schon seit Jahren und will es euch nicht vorenthalten. Woher ich es habe, weiß ich nicht mehr.

Ich finde, es gibt fast nichts Schlimmeres als diese Obstkuchen, die aus sehr viel trockenem Teig und sehr wenig Obst bestehen. Ganz anders dieser hier: der Teig ist flaumig und saftig und erinnert von Konsistenz und Geschmack sehr an Topfenteig, belegt mit reichlich Obst und knusprig-zimtigem Streusel hat er bisher noch jeden überzeugt („Was, der ist vegan?“).

 

Zutaten für den Teig

100 g Kristallzucker

150 g Margarine (z.B. Alsan)

1 ausgekratzte Vanilleschote (oder 1 Päckchen Vanillezucker)

Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone

2 gehäufte EL Sojamehl**, zu einer Paste angerührt mit 6 EL Wasser

250 ml Sojamilch

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

 

Obstbelag

1 kg Obst nach Geschmack (z.B. Marillen, Äpfel, Kirschen, Zwetschken…)

 

Zutaten für die Streusel

200 g Kristallzucker

100 g Margarine

100 g gemahlene Mandeln

150 g Mehl

1 Prise Zimt

 

Zubereitung

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Zutaten für die Streusel gut verkneten und beiseite stellen.

Für den Teig Zucker und Margarine schaumig schlagen. Vanille, Zitronenschale, die angerührte Paste (aus Sojamehl und Wasser) und die Sojamilch unterrühren und zuletzt Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen. Das Ganze ergibt einen relativ festen, klebrigen Teig.

Diesen – möglichst gleichmäßig – auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und darauf das entsteinte und in Spalten geschnittene Obst verteilen und leicht flach drücken. Darüber die Streusel verteilen.

Auf mittlerer Schiene etwa 30-40 Minuten backen. Der Kuchen ist durch, wenn die Ränder schön goldbraun sind.

 

 

Das Bild ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber ich konnte den Kuchen natürlich nicht daheim anschneiden… aber ihr könnt es euch sicher vorstellen: unten Teig, in der Mitte Marillen, oben Streusel ;-)

 

** Sojamehl bekommt man beim Merkur (in der Ökoabteilung) und in jedem Biomarkt, es ersetzt in diesem Rezept die Eier.

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