Tag Archives: Ahornsirup

Herbst am Teller.

20 Okt

 

Zweierlei Kürbis im Ofen gebacken mit Piment und Thymian, cremiges Kartoffel-Knoblauch-Püree mit Röstzwiebeln und einem herbstlichen Salat aus Radicchio, Feldsalat, Trauben und einem Balsamico-Leinöl Dressing.

 

Kürbis mit Kartoffelpü

 

Ofenkürbis

2 kleine Kürbisse (zB ein Hokkaido und ein Butternut)

1 TL Piment (und/oder Zimt, Muskat, Kardamom,…)

1 TL Thymian

1 TL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Kartoffelpüree

1kg Kartoffeln

5 Knoblauchzehen

1 EL Gemüsebrühenpulver

1-2 EL Hefeflocken

Muskat, Salz, Pfeffer

Sojasahne und vegane Butter nach Geschmack

 

Röstzwiebel

1 große Zwiebel

1 EL Olivenöl oder vegane Butter

Salz

 

Herbstlicher Salat

1 Handvoll Vogerlsalat (Feldsalat)

1 kleiner Radicchio

ein paar Trauben

2 EL guten Balsamico

1 EL Ahornsirup (oder Agavensirup)

1 TL Leinöl

Salz, Pfeffer

 

Zuerst den Ofen auf 250°C vorheizen und die Minikürbisse halbieren, die Kerne entfernen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit Piment (oder anderen Gewürzen), Thymian, Salz und Pfeffer bestreuten, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backrohr ca. 20-30min backen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden (das reduziert die Garzeit). Die Kartoffeln und die grob gehackten Knoblauchzehen in einem großen Topf mit etwas Wasser und Gemüsebrühenpulver köcheln lassen, bis sie wirklich sehr weich sind und fast zerfallen. Dazwischen immer wieder umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Wenn alles gar ist, mit Hefeflocken, ordentlich frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, mit Sojasahne und/oder veganer Butter verfeinern und mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen.

Okay, jetzt ist Zeitmanagement gefragt: während die Kürbisse im Ofen sind und die Kartoffeln vor sich hin köcheln, kann man schon mal die Zwiebel in feine Ringe schneiden und sie (am besten in einer beschichteten Pfanne) in etwas Olivenöl/veganer Butter unter der Zugabe von ordentlich Salz karamellisieren lassen. Das funktioniert am besten bei mittlerer Hitze und kann etwas dauern… es lohnt sich aber, das langsamer zu machen, sonst verbrennen sie nur.

Zu guter Letzt noch den Salat putzen/waschen, kleinschneiden und beiseite stellen. Die Vinaigrette aus Balsamico Essig, Leinöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer anrühren und noch nicht mit dem Salat vermengen.

Wenn der Kürbis innen weich und das Kartoffelpüree fertig ist, alles auf einem Teller anrichten, zuletzt den Salat mit dem Dressing beträufeln und servieren.

 

 

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Einfacher Erdäpfelsalat

5 Aug

Dieses Rezept ist eine Hommage an meinen 2008 verstorbenen Großvater, der immer den besten Erdäpfelsalat von allen gemacht hat. Nämlich ohne Suppe, sondern nur mit viel roter Zwiebel, Zitronensaft und Olivenöl.

 

Zutaten

0,5 kg gekochte Erdäpfel (Kartoffeln)

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/3 Bund Petersilie

Saft von 1-2 Zitronen (je nach Geschmack, ich mag mindestens 2!)

1 EL Olivenöl

1 EL Ahornsirup

1 EL Hefeflocken

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die gekochten Erdäpfel (am besten noch heiß, geht aber auch mit kalten) schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, den Knoblauch pressen, die Petersilie fein hacken.

Mit den restlichen Zutaten vermengen und einige Zeit durchziehen lassen.

Passt sicher auch gut zum Grillen.

 

Erdäpfelsalat

 

 

Wrap mit Huhn, Mango und Currysauce.

20 Jul

Ich liebe Obst in pikanten Gerichten. Vor allem die Mango ist da sehr vielseitig einsetzbar, was sie schon letztes Jahr bewiesen hat, als ich euch Soba Nudeln mit Aubergine und Mango ans Herz gelegt habe.

Wirklich gute Mangos kaufe ich gerne beim Hofer – sie sind reif, saftig, süß und nicht faserig. Diese Woche hab ich mir eine solche gegönnt und folgendes daraus gemacht…

 

Zutaten für 3 Wraps

3 Tortilla Fladen

1 TL Öl

1/2 Packung Hähnchenfilet in Stücken von Vantastic Foods **

1/2 Mango

1 Avocado

2 Tomaten

6 EL Sojajoghurt

1 gehäufter TL Currypulver

1 EL Ahornsirup

1 Zitrone

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup, Zitronensaft, Salz und Pfeffer eine Sauce zusammenrühren und beiseite stellen.

Das vegane Hähnchenfilet in etwas Öl knusprig braten.

Die Tortillas in einer trockenen Pfanne erhitzen, bis sie weich und biegsam werden.

Das Obst und Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Füllen, rollen, genießen.

 

photo 1

 

Als Nachspeise gibt’s die andere Hälfte der Mango.

photo 2

 

** Dieses und andere Produkte von Vantastic Foods gibt es jetzt auch bei Maran Vegan in Wien. Nicht, dass ich so begeistert von dem Laden wäre, aber alle in Wien lebenden Menschen, die Lust haben, das nachzukochen, müssen nicht darauf warten, dass das Paket des Onlineshops ankommt, sondern müssen sich nur Schuhe anziehen und sich auf den Weg in die Stumpergasse machen.

 

Easy Weekend Pancakes

4 Mrz

Ich liebe diese Pancakes. Sie sind schnell und einfach zuzubereiten (und das ohne Ei-Ersatz) und sie sind vegan, luftig und sehr lecker. Genau richtig für Sonntag Morgen. Oder Sonntag Nachmittag ;-)

Das Rezept stammt von meinem Lieblingsblog: VeganYumYum.

Zutaten:

1  1/2 Tassen Sojamilch

2 EL geschmacksneutrales Öl

1  1/3 Tassen Mehl

1 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/4 TL Salz

2 – 4 EL Wasser

Zubereitung:

Sojamilch und Öl in den Mixer geben. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz hinzufügen und solange mixen, bis ein sämiger Teig entstanden ist. Wer keinen Standmixer hat, nimmt hierfür einen Handmixer oder Schneebesen. Je nach Konsistenz noch 2 bis 4 EL Wasser hinzufügen, der Teig sollte relativ dünnflüssig sein.

Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und dann auf mittlere Hitze herunterschalten (bei mir ist es Stufe 8 von 12).

Den Teig direkt aus dem Mixer und ohne weitere Zugabe von Öl in die heiße Pfanne gießen und nach einigen Minuten, wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, die Pancakes wenden und fertig backen.

Die fertigen Pancakes kann man bei Bedarf im Backofen warmhalten: dafür den Backofen auf 100°C vorheizen und die Pancakes auf einem Teller stapeln.

Meine Pancakes sind im Durchmesser ca. 7-10 cm groß und der Teig reicht für 20-25 Stück bzw. als Frühstück für zwei Personen.

Traditionell isst man Pancakes mit Margarine und Ahornsirup – da dieser bei mir gerade aus ist, gab es sie heute mit Obst und Chocoreale Haselnusscreme.

Man kann dem Teig auch mit Mandelaroma, Vanille oder frisch geriebener Orangenschale eine persönliche Note verleihen. Oder man ersetzt das geschmacksneutrale Pflanzenöl durch Kokosöl, yummy!

Was ist vielseitig, schnell, lecker und gesund? Wraps!

27 Feb

Wenn ich keine Lust zu Kochen habe oder es aus anderen Gründen mal schnell gehen muss, mache ich gerne Wraps.

Besonders praktisch finde ich dabei auch, dass man als Fixbestandteil eigentlich nur die Tortilla Fladen braucht. Eine 4-er Packung Wholewheat Tortilla Wraps gibt es zum Beispiel bei Zielpunkt um (ich glaube) 2 Euro, die Packung ist verschlossen sehr lange haltbar und so habe ich immer welche daheim. Alles andere variiert nach Geschmack, Laune und Kühlschrankinhalt ;-)

Als Sauce mag ich gerne Hummus, diverse Linsen- und Bohnenaufstriche, Aufstriche auf Tofubasis, veganen Streichkäse, Joghurtsaucen und alles, was mir sonst noch einfällt. Wem das immer noch zu lange dauert, dem kann ich auch eine dünne (wirklich sehr dünne) Schicht Erdnussbutter empfehlen.

Auch das Gemüse variiert sehr stark, von der Ich-war-gerade-einkaufen-Luxusklasse (gemischte Blattsalate, Tomaten, Avocado, Gurken, gebratene Champignons) bis zur Außer-Karotten-und-Artischocken-aus-dem-Glas-ist-nichts-daheim-Variante (geriebene Karotten und Artischocken aus dem Glas, wie gesagt) war hier schon alles dabei.

Als besonderes Extra mag ich gerne gebratenen Tofu, Seitan, vegane Ente oder Lemon Chicken (erhältlich im Veganversand oder in Wien bei Formosa Food) und gegrilltes Gemüse wie Spargel, Pilze oder marinierte Zucchini.

Hier mal eine besonders leckere Variante von letzter Woche:

Champignons und Zucchini habe ich kurz angebraten, das restliche Gemüse nur in mundgerechte Stücke geschnitten bzw. die Karotten gerieben. Das Zusammenfalten kann ich euch leider nicht zeigen, da diese Torilla Fladen zu klein sind (die aus der Tex-Mex Abteilung beim Billa), die vom Zielpunkt sind größer und da klappt das einwandfrei. Wer noch nie Wraps gefaltet hat, findet eine Anleitung auf fast jeder Packung oder auch über die Suchmaschine seines Vertrauens.

Die Joghurtsauce geht auch sehr schnell und besteht nur aus Sojajoghurt, Currypulver, Ahornsirup und Salz.

Die rötlich-braune Sauce obendrüber ist übrigens Granatapfelsirup – eine köstliche, süß-saure Würzsauce, die man in türkischen Supermärkten findet. Ich hab allerdings in Österreich noch keinen Granatapfelsirup ohne Zucker bzw. E-Nummern entdeckt, deswegen hab ich mir 3 Flaschen aus der Türkei mitgenommen – da ist wirklich nur Granatapfelkonzentrat drin.

Auch Hummus ist schnell gemacht:

1 Dose Kichererbsen, 1 gehäufter EL Tahin, 1 EL Olivenöl (kann mit heißem Wasser ersetzt werden), Knoblauch und Zitronensaft nach Geschmack, Cumin, Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver.

Alle Zutaten in den Standmixer (im Bild der Alleskönner Vitamix)…

… und fertig ist der selbstgemachte Hummus.

Mit Olivenöl und Paprikapulver garnieren. Sollte im Kühlschrank einige Tage haltbar sein.

Wer keine Lust auf Selbermachen hat, wird in Wien am Naschmarkt fündig: bei Dr. Falafel gibt es ausgezeichneten Hummus in vielen verschiedenen Sorten, z.B. mit roten Rüben in knallpink. Sowohl Falafel, als auch Hummus sind lt. Produktanfrage vegan.

Auch bei Merkur oder Spar gibt es mittlerweile Hummus zu kaufen, jeweils in der vegetarisch/veganen Ecke. Der von Merkur ist gut, schmeckt aber sehr stark nach Knoblauch, der von Spar ist sehr gut (danke, Kim!), aber auch sehr ölig.

Mahlzeit! :-)

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