Archiv | Vegane Produkte RSS feed for this section

Ecover „Ocean Plastic“ Geschirrspülmittel

6 Jul

Die auf ökologisch, fair & nachhaltig produzierte Produkte spezialisierte PR Agentur sieben&siebzig aus Berlin war so nett, mir eine Flasche Geschirrspülmittel zu schicken – das klingt erstmal komisch, aber es handelt sich dabei nicht um irgendeins, sondern um die limitierte Auflage „Ocean Plastic“ von Ecover.

Wer mich kennt, weiß, dass ich teilweise eine Schwäche für ansprechendes Verpackungsdesign habe und obwohl ich mir der Verkaufstricks bewusst bin, soll es auch schon mal vorgekommen sein, dass ich etwas gekauft habe, nicht weil ich es brauchte, sondern weil die Verpackung meine Sinne angesprochen hat (auch das verbreitete „don’t judge a book by its cover“ ist mir fremd; ich bin bisher sehr gut damit gefahren, mir Bücher nach der Gestaltung des Umschlags auszusuchen, ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es nur ein Buch mit hässlichem, nichtssagendem Cover gibt, das mir wirklich gefallen hat, und zwar „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving, aber das ist eine andere Geschichte).

Abgesehen davon, verwende ich schon seit Jahren fast ausschließlich Wasch- und Reinigungsmittel von Ecover und kann hier wirklich eine persönliche Empfehlung aussprechen, die nicht erst durch die Zusendung eines gratis Musters gebildet wurde ;) Egal ob Fenster-, Bad- oder Kloreiniger, Geschirrspülmittel, Waschmittel oder Weichspüler… ich war bisher mit allem zufrieden und mir würde nicht im Traum einfallen, konventionelle Reinigungsprodukte zu kaufen.

Nun aber mal zu Ecover Ocean Plastic: es handelt sich hierbei um ein Geschirrspülmittel in einer formschönen Verpackung, die zur Gänze aus recyceltem Plastik besteht – und zu 10% aus dem namensgebenden Ocean Plastic. Dass Plastikmüll im Meer ein riesen Problem ist, ist hoffentlich für niemanden neu. Hier ein Auszug aus der Ecover Pressemitteilung:

Laut aktuellen Schätzungen verenden jährlich eine Million Seevögel, 100.000 Haie, Schildkröten, Delfine und Wale, weil sie Plastik wie Nahrung zu sich genommen haben, weitere Tierarten sind ebenfalls betroffen: Die Fische in den mittleren Tiefen des Nordpazifiks nehmen beispielsweise 24.000 Tonnen Plastik pro Jahr auf – das entspricht 480 Millionen 2-Liter-Plastikflaschen oder dem Gewicht von 132 Blauwalen. Weniger Plastikmüll in Meeren würde sich nicht nur positiv auf die Tierwelt der Ozeane auswirken, sondern auch zur Reduktion von Mikroplastik in Nahrungsmitteln und Trinkwasser beitragen. […] Der neu designte Flaschenkörper besteht ausschließlich aus recyceltem Plastik, davon stammen zehn Prozent aus dem Meer. Das Spülmittel erinnert, dank seines natürlichen Duftes von Strandflieder und Eukalyptus, an eine frische Meeresbrise und verfügt über die gewohnt effiziente Reinigungsleistung von Ecover.

Nun ist es so, dass ich einen Geschirrspüler habe und eher selten – und wenn, dann nur einzelne Stücke – mit der Hand wasche. Trotzdem konnte ich das Spülmittel gleich einem gehörigen Test unterziehen, ich hatte nämlich mit einem angebrannten Topf zu kämpfen, der im Geschirrspüler nicht sauber wurde (man sollte sich einen Wecker stellen, wenn man Dolma kocht und die Küche verlässt). Ich musste den also mit der Hand schrubben und das hat auch mit diesem Waschmittel wunderbar funktioniert. Was die frische Meeresbrise betrifft, bzw. den Duft von Strandflieder und Eukalyptus, also ich hätte das jetzt nicht unbedingt erkannt, aber das Spülmittel riecht auf jeden Fall sehr angenehm und frisch.

Fazit: Reinigungsleistung ist wie gewohnt hoch, der Duft ist angenehm und ich bin froh, nicht allzu oft per Hand abzuwaschen, da mir so die wunderschöne Flasche noch länger erhalten bleibt.

Ecover 1

Ecover 2

Ecover 3

 

Wer mehr über das Projekt wissen möchte, schaut mal bei Ecover vorbei oder sieht sich diesen Film an:

 

NOAH – Italian Vegan Shoes

12 Okt

Ich weiß, ich könnte mich regelmäßiger melden, aber ich hab einfach grad zu viel um die Ohren… diesen Tipp kann ich euch allerdings nicht vorenthalten, da ich selbst seit Jahren auf der Suche nach veganen Winterschuhen/-stiefeln bin, nie welche gefunden habe, die ich auch nur annähernd in Erwägung ziehen könnte und deshalb die letzten Winter mehr schlecht als recht mit diversen Stoff- und Plastikschuhen hinter mich gebracht habe (nasse Füße inklusive).

In der überaus praktischen Facebook Gruppe Wien Vegan wurde kürzlich besprochen, wie man dem kommenden Winter „vegan, wasserdicht und lederfrei“ trotzen kann und ich wurde auf das italienische Label Noah aufmerksam:

NOAH shoes are made in Italy, a country that has a special and long tradition in the making of shoes. They have the classic fashion style that is famous in the entire world for its quality and comfort. The high quality Microfiber material that is used has many advantages: it is water repellent and hardwearing but at the same time it is lightweight and lets the feet breathe. It does not contain harmful substances and it is also suitable for allergic people.

Quelle: http://www.noah-shop.com/ladies/boots.html

Ich Glückskind habe dann auch tatsächlich in der Kategorie Damenstiefel welche gefunden, die mir nicht nur optisch zusagten, sondern auch von 174 auf 99 Euro reduziert waren – also hab ich zugeschlagen und war sehr gespannt.

Bezahlen kann man praktischerweise mittels PayPal, nach 6 Tagen war das Paket da.

Die Schuhe sind absolut hochwertig verarbeitet und fühlen sich sehr gut an. Sowohl außen – pflegeleichtes Micronappa (schwarz) kombiniert mit streichelzartem Microsuede (grau), als auch innen (kuschelig-warm gefüttert). Die Sohle ist aus recyceltem Gummi und macht auch einen soliden Eindruck.

Das einzige, was ich zu bemängeln habe: die Schuhe wurden nicht, wie auf den Fotos ersichtlich, mit langen Schuhbändern geliefert, sondern mit kurzen. Es mag zwar gerade sehr modern sein, Stiefel nur halb zu schnüren, aber mir gefällt das überhaupt nicht, also habe ich mir heute in einem Schuhgeschäft noch lange schwarze Schuhbänder um 3,80 Euro dazugekauft – Problem gelöst.

Laut Webshop sind die Stiefel dank Mikrofaser atmungsaktiv, weich, langlebig, schmutz- und wasserabweisend und leicht zu pflegen. Besonders praktisch ist auch, dass die Stiefel seitlich zu zippen sind – d.h. man erspart sich langes auf- und zuschnüren und die Stiefel sitzen trotzdem perfekt.

Es gibt das Modell „Sara“ in schwarz/grau und schwarz.

Ich spreche also hiermit eine absolute Kaufempfehlung aus. Nie wieder kalte Füße! ;)

Screen Shot 2013-10-12 at 9.45.41 PM

Quelle: http://www.noah-shop.com/ladies/boots/sara.html

Ach ja, dies ist übrigens ein ad-free blog, d.h. ich empfehle nur Produkte, die ich selbst gekauft und für gut befunden habe, auch wenn ich genügend Anfragen bekomme, div. Produkte gratis zu testen, wenn ich dann darüber schreibe. Erstens lasse ich mich nur ungern von Firmen als Werbeplattform missbrauchen und zweitens finde ich es ganz einfach langweilig, wenn innerhalb eines Monats auf jedem deutschsprachigen veganen Blog das selbe Produkt vorgestellt wird. Für die Werbeeinschaltungen, die hin und wieder am Ende eines Artikels eingefügt werden, kann ich nichts… das macht WordPress leider.

Der geilste Scheiß: Booja Booja Eis.

19 Jul

Seit gestern gibt es in Wien einen veganen Supermarkt: Maran Vegan. Leider gibt’s dort nicht wirklich was Neues. Das Ganze hat für mich persönlich zwei Vorteile: es gibt eine Auswahl an Vantastic Foods Produkten (hauptsächlich Fleischersatz und ein paar Schakalode-Tafeln) – diese waren, soweit mir bekannt ist, davor in Österreich nur online erhältlich. Und: es gibt Booja Booja Eis und Pralinen. Und das, meine Lieben, ist richtig richtig geiler Scheiß.

Booja Booja Eis ist…

  • vegan
  • ohne raffiniertem Zucker (mit Agave gesüßt)
  • sojafrei
  • glutenfrei
  • biologisch
  • hauptsächlich roh (die Sorte „Keep Smiling Vanilla M’Gorilla“ ist komplett roh, die anderen Sorten „so roh wie möglich“ – die Herstellung im Betrieb erfolgt bei einer Temperatur von höchstens 45°C um alle Nährstoffe zu erhalten)

 

Booja Booja

 

Probiert habe ich die Sorte „Hunky Punky Chocolate“, die aus Wasser, rohem Agavensirup, Cashews und Kakaopulver besteht. Meine Erwartung war ein eher gesunder Geschmack… ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass es das reichhaltigste, cremigste, aromatischste Eis überhaupt sein würde. Smooth ist gar kein Ausdruck. Ein 110 ml Becher kostet bei Maran Vegan 2,85 Euro.

Außer „Hunky Punky Chocolate“ gibt es noch die Sorten „Keep Smiling Vanilla M’Gorilla“, „Coconut Hullabaloo“, „Feisty Winjin Ginger“ und „Pompompous Maple Pecan“. Yum yum.

Übrigens: in Wien gibt es Booja Booja Eis auch bei Brass Monkey, aber die haben gerade Sommerpause.

 

Vegan Wednesday (1)

22 Aug

 

Auf dem Blog „V“eltenbummler – Vegan Verreisen habe ich eine nettes Projekt entdeckt: Vegan Wednesday.

Ins Leben gerufen wurde es von den Bloggerinnen von Mixxed Greens, think. care. act. und twoodledrum und das ist die Idee dahinter:

 

Was soll das?
Jeden Tag etwas anderes. Burger, Kartoffeln, Salat, Reispfannen, Kuchen, Smoothies, Kekse, Cupcakes, Bananen, Schokolade… Wer behauptet, dass Veganer nur Gemüse essen, könnte nicht falscher liegen. Wie vielfältig und unterschiedlich vegane Ernährung ist, möchten wir mit dieser Initiative zeigen. Dabei lehnen wir uns an “What I Ate Wednesday” an – eine Blogbewegung, die immer mehr Teilnehmer findet. Alles, was mittwochs auf dem Teller gelandet ist, wird in einem Blogpost dokumentiert.

Wie kann ich mitmachen?
Immer abwechselnd rufen wir jeden Mittwoch mit unserem persönlichen “What I Ate Wednesday”-Post zum “Vegan Wednesday” auf. In den Kommentaren könnt ihr dann bis Samstag Abend die Links zu euren eigenen Posts hinterlassen. Zwei Bedingungen: Mindestens die Hauptmahlzeiten sollen fotografiert werden, und alles Gegessene soll vegan sein. Das ein oder andere Rezept könnt ihr natürlich gern gleich mit verraten! Wir sammeln dann die schönsten Bilder (aus jedem Post mindestens eins) auf tumblr/Pinterest ein, sodass ihr euch anschließend durch alle Posts klicken könnt.

Quelle: Mixxed Greens.

 

Da ich das absolut unterstützenswert finde und die Idee hinter meinem eigenen Blog auch die ist, anderen Leuten zu zeigen wie abwechslungsreich ein veganes Leben ist, habe ich beschlossen, mitzumachen. So weit es sich bei mir organisatorisch ausgeht, werde ich also jeden Mittwoch mein Essen fotografisch festhalten. Los gehts!

 

Zum Frühstück hab ich mir in der Arbeit einen Haferbrei gemacht: ca. 6-7 EL Haferflocken mit Sojamilch bedecken, für 3 Minuten in die Mikrowelle, mit 1 Tropfen Stevia und reichlich Zimt würzen und einen rohen, geschnittenen Apfel unterrühren.

 

Zu Mittag hat es wieder (wie immer bei diesem Wetter) Salat gegeben: heute mit 2 Tomaten, 1/3 Gurke, 2/3 gelber Paprika, gemischten Blattsalaten mit gehobelten Karotten und roten Rüben, 1 reifen Nektarine und einem Dressing aus dem Saft einer Zitrone, 2 EL Ume Su (japanischer Essig aus Umeboshi Pflaumen), 1 TL Olivenöl und Pfeffer. Dazu 3-Korn Waffeln (bestehend aus Vollkornreis, Hirse und Buchweizen) mit Kichererbsenaufstrich von Alnatura.

 

Am Nachmittag hab ich mir noch was Süßes geholt: und zwar 0,5 Liter frisch gepressten Orangen-Ananas-Saft vom Merkur und eine sehr gute vegane Schokolade: Himbeer-Granatapfel von Liebhart’s Gesundkost. Noch besser ist allerdings die Sorte Erdbeere-Pfeffer, mhh.

 

Abendessen fällt heute aus. Und somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend :-)

Veganes Frozen Yogurt bei Zanoni&Zanoni!

15 Jul

Liebe Leute,

ich weiß, die erste Hälfte des Sommers ist fast schon vorbei (und ich muss sagen, dass mich das nicht gerade stört), aber obwohl ich seit Monaten von seiner Existenz weiß, hab ich’s erst gestern geschafft, es zu probieren: das vegane Frozen Yogurt von Zanoni&Zanoni in Wien.

Und ich muss euch sagen: ich finde keine Worte dafür, wie gut es ist. Es ist der Hammer. Wirklich. Das Sojaeis ist cremig und aromatisch und ich konnte überhaupt nur beim allerersten Bissen eine leichte Sojanote erkennen, danach hat es so vollmundig und sahnig geschmeckt, dass ich schon fast gedacht hätte, man hätte mir aus Versehen das Milcheis gegeben. Die Auswahl der Toppings lässt (für mich) keine Wünsche offen, vegan sind auf jeden Fall alle Obstsorten, alle Obstsaucen und mindestens eine Krokantsorte. Was will man mehr?

Ich hatte einen kleinen Becher mit 3 Toppings (Himbeersauce, Heidelbeeren und veganes Krokant) um 3,50 Euro. Den Preis finde ich total in Ordnung, zumal das kleine Eis so viel war, dass ich das letzte Drittel nicht mehr essen konnte.

Der einzige Minuspunkt für mich ist, dass es wirklich sehr sehr süß ist. Ich hätte mir gewünscht, dass das Eis selbst vielleicht wenig bis gar nicht gesüßt ist, damit die süßen Toppings als Kontrast dazu besser wirken. Aber erstens ist das Geschmackssache und zweitens könnte man das wohl leicht umgehen, indem man als Topping nur pures Obst nimmt. Auch waren wir etwas verwundert, dass das Frozen Yogurt so gar nicht säuerlich geschmeckt hat – ich muss sagen, ich hab auch davor noch nie ein „normales“, unveganes Frozen Yogurt gegessen, aber sollte das nicht irgendwie joghurtig-säuerlich schmecken?

 

 

Zanoni&Zanoni

1010 Wien, Am Lugeck 7

Tel: 01 – 512 79 79

www.zanoni.co.at

Öffnungszeiten: tgl. 11 – 23 Uhr (gilt für Frozen Yogurt Filiale, die sich gegenüber der Hauptfiliale befindet)

 

Kleiner Tipp: das Frozen Yogurt hat zwar auch bei Regen und 15°C fantastisch geschmeckt, aber am kommenden Donnerstag soll es wieder heiß werden! ;-)

 

 

Matcha Smoothie

20 Mai

Guten Morgen!

Heute gibts mal eine andere Art von Green Smoothie. Und zwar mit Matcha.

Matcha ist zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, der ursprünglich in japanischen Teezeremonien verwendet wird/wurde. Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Grüntee ist ganz klar, dass bei Matcha nicht nur die wasserlöslichen Stoffe getrunken werden, sondern das gesamte Teeblatt, wodurch man alle guten Inhaltsstoffe nutzen kann. Die da wären zum Beispiel Mineralien wie Flour und Kalzium, Vitamin C (so viel wie Zitronen), Chlorophyll und eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Darüber weiß die Webseite http://www.matcha-grüntee.de (seit wann gibt es eigentlich Umlaute in einer URL?) mehr zu sagen:

Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert.

Quelle: www.matcha-grüntee.de/inhaltsstoffe/index.html

 

Ich finde, Matcha hat die Bezeichnung „Superfood“ durchaus verdient. Und damit die Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, sollten geöffnete Packungen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

Matcha bekommt man in Asialäden, Teehäusern und Biomärkten. Ich verwende momentan ein Produkt der Marke ARCHE Naturküche und zwar dieses hier. Gibt es in Wien beim Basic Biomarkt (Schönbrunner Straße), eine Dose mit 30 g kostet knappe 16 Euro. Von der Biomarke AIYA gibt es viele verschiedene Sorten von Matcha for Cooking über Ceremonial Matcha bis hin zur Super Premium Luxus-Klasse. Mehr Infos zu den einzelnen Sorten findet ihr hier, erstehen kann man den in Wien bei dem Teehaus Cha No Ma im 4. Bezirk oder – lt. Aiya Webseite – auch bei Tee Gschwendner. Sobald ich wieder so viel Geld habe, dass ich für ein paar Gramm eines bestimmten Pulvers Unmengen an Geld ausgeben kann, werde ich mir mal eine vernünftige Sorte von Aiya gönnen ;-)

So. Jetzt zu meinem Frühstück.

 

Zutaten

2 reife Bananen

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha

Hafermilch

Wasser

 

Zubereitung

Die geschälten Bananen, den Spinat und das Matchapulver im Mixer eures Vertrauens platzieren, mit Hafermilch und Wasser aufgießen, mixen, fertig. Wenn man so viel Flüssigkeit nimmt, dass die anderen Zutaten gerade bedeckt sind, ergibt das bei mir einen Liter (eher dünnflüssigen) Frühstückssmoothie.

 

 

 

Neu bei Spar: NENI Mezze.

12 Mai

Seit Kurzem gibt es in ausgewählten Spar Filialen in Wien frische take-away Produkte von Haya Molcho. Das Ganze nennt sich „NENI am Tisch“ und spätestens jetzt klingelt es wahrscheinlich bei den Wienern unter euch: ja, Neni, das ist das schicke Lokal am Naschmarkt. Haya Molcho betreibt es zusammen mit ihren vier Söhnen, später folgten der Tel Aviv Beach am Donaukanal, das Lokal „Neni im Zweiten“ und ein Kochbuch, das übrigens sehr gut ist und das Rezept zu einer meiner Lieblingsspeisen enthält: Karamellisierte Auberginen mit Reis. Aber zurück zum Thema..

Mezze sind diese typischen Vorspeisen der arabischen Küche. Meistens vegetarisch und kalt serviert, bestehen sie z.B. aus frischem Gemüse, Hülsenfrüchten, Joghurt, Olivenöl, Kräutern und Gewürzen, dazu isst man Fladenbrot. Der bekannteste Bestandteil so einer Mezze Tafel ist wohl Hummus. Da ich diese Küche liebe und auch das Essen im Neni sehr gut ist, musste ich diese Produkte natürlich probieren und da ich heute zufällig am Gourmet Spar in der Babenbergerstraße vorbeigekommen bin, hab ich drei davon gekauft und mir meine eigene kleine Mezze Tafel zusammengestellt ;-)

 

(Das Brotkörbchen ist zufällig auch aus dem Neni, das gibt es aber nicht zu kaufen, sondern war ein Geburtstagsgeschenk)

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Freundin des schönen Designs bin. Ich würde am liebsten jedes Produkt kaufen, das in einer schönen Verpackung steckt und tue das auch manchmal. Anders herum hasse ich es, gute Produkte in hässlichen Verpackungen zu kaufen (ich sag nur Spar Veggie – wem ist dieses Giftgrün nur eingefallen?!), obwohl ich ja weiß, dass man daraus nicht automatisch auf den Inhalt schließen kann…

Leider trifft das auf die hier vorgestellten Mezze teilweise auch zu: das Design finde ich wirklich sehr sehr schön, ein bisschen enttäuschend war dann der Inhalt, zumindest von einem Produkt. Zwar nicht schlecht, aber ich hätte mir einfach mehr erwartet. Ich habe mich für zwei Aufstriche und ein Pesto entschieden, da das auf den ersten Blick die einzigen veganen Produkte waren: Grüne Tahina, Baba Ganusch und Zhug. Von „Neni am Tisch“ gibt es außerdem noch Humus mit Olivenöl und Pinienkernen (vermutlich auch vegan, hab es aber nicht gesehen, wie ich dort war), dann noch zwei Sorten Labane (ein Frischkäseaufstrich: einmal mit Kalamata Oliven, einmal mit wildem Thymian; beide nicht vegan) und Falafel mit Kräutern (vermutlich auch vegan, aber auch nicht gefunden).

 

Grüne Tahina: Sesam Paste mit Petersilie

Die Grüne Tahina hat mir von allen dreien am besten geschmeckt. Sie besteht aus Tahina (Sesammus), Petersilie, Wasser, Salz, Zitronensalz, Zitrone und Knoblauch. Die zartgrüne Farbe und wunderbar cremige Konsistenz sind einfach perfekt, dazu der Knoblauch und der etwas herb-bittere Sesamgeschmack…. Diesen Aufstrich halte ich für wirklich gelungen.

 

Baba Ganusch: Melanzani vom Holzofen mit Sesam Paste

Ich liebe Auberginen über alles und mache Baba Ganoush auch von Zeit zu Zeit selbst – vielleicht ist das der Grund, warum ich von diesem hier enttäuscht war. Hier stimmt für mich einfach zu viel nicht. Es ist bitter, aber nicht auf die dezente, angenehme Art wie die grüne Tahina. Es ist ziemlich bitter und dazu noch auf komische Art und Weise sauer. Wenn ich nicht wüsste, dass ich es heute frisch gekauft habe und das Ablaufdatum noch bis Ende Mai reicht, würde ich annehmen, es wäre verdorben. Dazu kommt noch, dass die Zutaten alles andere als klar formuliert sind: auf der Papierlasche stehen nämlich die Zutaten (Melanzani, Tahina, Olivenöl, Knoblauch, Minze, Salz) und erst zu Hause habe ich bemerkt, dass etwas weiter oben steht: „gegrillte Melanzani vom Holzofen mit Sesam Paste und Joghurt“, weiter unten wird der Aufstrich dann wieder als vegetarisch und laktosefrei bezeichnet. Was das betrifft, werde ich ihnen auf jeden Fall noch ein E-Mail schreiben. Vielleicht ist das Joghurt ja die Erklärung dafür, warum es so säuerlich schmeckt.

 

Zhug: Chili-Kräuter Pesto

Dann gibt es noch das Pesto bestehend aus Koriander, Chili, Salz, Knoblauch und Kreuzkümmel. Die kräftige grüne Farbe und der Geruch sind ganz toll, pur kann ich es aber nicht essen, da es mir dann doch zu scharf und zu intensiv nach Koriander schmeckt. Ich hab mich erst vor einem Jahr mit dem aromatischen Koriandergrün angefreundet – wir wollen es langsam angehen. Aber Pestos sollen ja auch würzig sein und wer Koriander mag, wird damit sicher seine Freude haben. Ich kann es mir gut vorstellen in allen möglichen Salaten (eventuell mit Nudeln oder Couscous drin), oder gestreckt mit Sojajoghurt als Dip zu Gemüse oder Ofenkartoffeln. Das einzig negative am Zhug: auch hier wurde die Zutatenliste schlampig verfasst. Es ist ganz sicher Öl enthalten, das erkennt man an der Oberfläche des Pestos und ist ja auch gut so. Nur würde ich mir wünschen, dass auf der Zutatenliste wirklich alle Zutaten angeführt sind, die auch tatsächlich enthalten sind.

 

Fazit: auf jeden Fall eine Bereicherung für diejenigen, die sich in der Mittagspause gerne mal was gönnen und eine der wenigen ausgewählten Sparfilialen in ihrer unmittelbaren Umgebung haben. Das mit der Zutatenliste werde ich hoffentlich noch klären können und Baba Ganoush mache ich wohl weiterhin selbst ;-)

Mehr Infos zu Neni am Tisch, Auflistung der Produkte und Filialen, in denen diese erhältlich sind, findet ihr hier:

http://neni.at/hp/neni-am-tisch/

 

Nachsatz vom 13.05.2012: Haya Molcho hat mir sehr nett geantwortet – die Fehler beim Etikettieren werden alsbald behoben, das Baba Ganusch enthält kein Joghurt und ist somit vegan. Die Bitterstoffe kommen vom Räuchern der Melanzani im Holzofen, so wie es traditionell im Orient gemacht wird.

 

Vitamin B12: oft besprochen und doch nicht oft genug.

11 Mai

Nachdem ich mich zum überwiegenden Teil vegan ernähre, wurde es schön langsam Zeit, mir mal über Vitamin B12 Gedanken zu machen. Ich nehme an, die meisten, die hier drüberstolpern, sind mit dem Thema vertraut, deshalb an dieser Stelle nur ein paar kurze Worte:

Vitamin B12 wird für die Zellteilung, die Blutbildung, sowie für die Funktion des Nervensystems benötigt. Der tägliche Bedarf ist gering und ein Mangel entwickelt sich oft erst nach Monaten oder Jahren, da das Vitamin über lange Zeit im Körper gespeichert werden kann. Trotzdem ist das Thema wichtig, denn erstens kann ein Mangel zu irreparablen Schäden des Nervensystems führen und zweitens kommt Vitamin B12 in pflanzlicher Nahrung nicht vor. Es wird ausschließlich von Mikroorganismen hergestellt und könnte von reinen „Pflanzenfressern“ also auf natürlichem Wege nur in Form von ungewaschenem Biogemüse aufgenommen werden. Aber mal ehrlich – erstens ist das meiste Gemüse, das man als Stadtmensch zu Gesicht bekommt, sowieso gewaschen und auf Hochglanz poliert und zweitens erscheint mir das doch als eine sehr unsichere Quelle. Ganz zu schweigen davon, dass ich persönlich nicht so auf Sand, Erde und die Ausscheidungen von Mikroorganismen in meiner Nahrung stehe. Zumindest nicht in größeren Mengen ;-)

Veganer sollten ihren Bedarf also mithilfe von Supplementen decken. Es gibt einerseits angereicherte Lebensmittel (z.B. Cornflakes und andere Cerealien, Sojaprodukte, etc.) und andererseits die Möglichkeit, ein Vitaminpräparat einzunehmen. Es wird zwar immer wieder gerne behauptet, dass Vitamin B12 auch in Algen und fermentierten pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist, allerdings hat die Natur die Sache hier – meiner Meinung nach unnötig – kompliziert gemacht: es existieren nämlich auch sogenannte B12 Analoga. Das sind also solche, die „so tun“, als wären sie aktives Vitamin B12, in Wahrheit sind sie aber inaktiv und erfüllen ihre Aufgaben nicht. Gemein, oder? Also: Algen und Sauerkraut = keine sicheren B12-Quellen.

Da ich Cornflakes so gut wie nie und angereicherte Sojaprodukte nicht regelmäßig in ausreichender Menge konsumiere, wollte ich mir also ein Vitaminpräparat kaufen. Es sollte nur Vitamin B12 enthalten sein und das am besten in Form von Kapseln, da ich mit Kautabletten nicht gut klarkomme. Wer nichts gegen Kautabletten mit künstlichem Beerengeschmack einzuwenden hat, der interessiert sich vielleicht für das Multivitaminpräparat VEG1, das extra auf die Bedürfnisse von Veganern zugeschnitten wurde und neben Vitamin B12 auch noch Folsäure, Jod, Vitamin D, Selen, sowie Vitamin B2 und B6 enthält.

Erwähnenswert wäre an dieser Stelle vielleicht auch noch, dass in fast allen Präparaten Vitamin B12 in Form von Cyanocobalamin enthalten ist. Dieses enthält jedoch, wie der Name schon sagt, Cyanide (toxisch) und muss außerdem vom Körper erst in Methylcobalamin umgewandelt werden, da das die wirksame Form von B12 ist. Deswegen hab ich mich auf die Suche nach einem Präparat gemacht, das Methylcobalamin enthält. Nach langem Hin und Her (der Apotheker meinte zuerst, dass in Österreich kein Methylcobalamin erhältlich ist; nachdem ich ein Produkt im Internet gefunden habe, konnte er es mir dann plötzlich doch bestellen) hab ich also gefunden, wonach ich suchte.

Über die Wirkung kann ich noch nichts sagen, da ich erst nach einer Blutuntersuchung anfangen werde, B12 zu supplementieren (um nach einem weiteren Test in ein paar Monaten vergleichen zu können). Aber ich kann immerhin schon so viel sagen: Methylcobalamin E von pure encapsulations ist laut Produktanfrage vegan und ist ganz klar ein Nahrungsergänzungsmittel. Der gescheite Apotheker wollte mir nämlich hinterher noch einreden, dass es sich dabei um ein Medikament handelt. Da ich weiß, dass immer mehr Leute Methylcobalamin bevorzugen und mitunter auch so ihre Probleme mit dem Kauf haben, hier eine gekürzte Antwort einer überaus netten Dame (und ehemaligen Veganerin) von pure encapsulations:

Sehr geehrte Frau xxx,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Da ich selbst mal vegan gelebt habe weiß ich wie schwierig es ist sich wirklich daran halten zu können und gute Produkte zu finden. Vegetarier tun sich da schon etwas leichter! Ich habe Ihnen eine Übersicht beigefügt, welche Produkte Rohstoffe tierischer Herkunft enthalten. Die meisten Produkte von pure encapsulations® sind tatsächlich für Veganer geeignet [so auch Methylcobalamin E], da als Kapselhülle fast immer eine Cellulose-Kapsel verwendet wird. Nur Öle können leider nicht mit einer Cellulose-Kapsel hergestellt werden, da sonst die Haltbarkeit nicht gegeben wäre, weil die Cellulose-Kapsel nicht so dicht ist und Öle leicht „ranzig“ werden. […]

Was Ihre Frage betrifft, ob das Produkt von pure encapsulations® ein Arzneimittel ist, kann ich Ihnen klar sagen, dass es sich beim Produkt um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt. Wir haben extra unseren Hersteller damit beauftragt ein Produkt herzustellen, dass auch Nahrungsergänzung ist und nicht zur Therapie verwendet wird, sondern ganz klar als Nahrungsergänzung für Gesunde, z.B. eben Vegetarier, die über die Nahrung zu wenig B12 aufnehmen. B12 kann auch nicht überdosiert werden und es ist nachgewiesen, dass der Körper aus den Kapseln leider nur einen Teil aufnehmen kann, weshalb die Kapseln auch etwas „überdosiert“ werden müssen. Aus Injektionen ist B12 natürlich besser verfügbar, aber wenn man nicht „spritzen“ möchte, dann ist das „Methylcobalamin E“ von pure encapsulations® eine echt gute Lösung.

Wenn Sie das Produkt in der Apotheke kaufen, dann müssen Sie darauf achten, dass es sich um das „Methylcobalamin E“ von pure encapsulations® handelt und nicht um das „Methylcobalamin“, weil das „Methylcobalamin“ (ohne dem E hinten dran) ist wirklich Arzneimittel, weil es höher dosiert ist. Sie erkennen das richtige Präparat daran, dass es deutschsprachig etikettiert ist und nicht in englischer Sprache beschriftet, außerdem ist das „pure encapsulations“ Logo abgerundet und nicht ganz eckig.

 

Wenn man sich vegan ernährt, ist es empfehlenswert, den Vitamin B12 Wert regelmäßig testen zu lassen. Mit einem normalen Blutbild ist es leider nicht getan, da hier nicht zwischen aktivem B12 und B12 Analoga unterschieden werden kann. Die Vegane Gesellschaft Österreich empfiehlt daher eine Kombination aus großem Blutbild, Vitamin B12 Blutserumtest und Homocystein. Ich werde wieder berichten, wenn ich meine Testergebnisse habe. Ach übrigens: wie ich mir meine Laborüberweisung vom Hausarzt abholen wollte (Krankenkasse zahlt alles außer Homocystein Test – der kostet knappe 20 Euro), meinte die Sprechstundenhilfe doch glatt, ich soll mir keine Gedanken machen, in Linsen ist alles drin, was man braucht. Daraufhin habe ich erwidert, dass Vitamin B12 in pflanzlicher Nahrung nicht vorkommt und sie meinte noch einmal, dass Linsen in Kombination mit „irgendwas anderem“ sich im Körper so umwandeln, dass man alles kriegt, was man braucht(!?). Zusammenfassend kann ich also nur sagen: hätte ich auf die Arzthelferin gehört, würde ich gar kein B12 nehmen. Und würde ich es doch nehmen, hätte aber auf den Apotheker gehört, dann würde ich immer noch glauben, in Österreich gäbe es nur das minderwertige Cyanocobalamin. Was lernen wir daraus? Möglichst viele Meinungen einholen und sich gründlich informieren.

 

Okay, so kurz sind die Worte doch nicht geworden :-D

Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Wie supplementiert ihr?

 

Vitamin B12 Praxisanleitung für Veganer: http://www.vegan.at/b12praxis/

Infos zum Blutbild: http://www.vegan.at/blutbild/

Zusammenfassung ernährungswissenschaftlicher Literatur: http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/vitamin_b12.html

 

Es sollte zwar klar sein, aber zur Sicherheit: dieser Eintrag beruht, so wie jeder andere Eintrag auf diesem Blog, auf meinem persönlichen Wissen bzw. den Informationen, die ich für meinen Eigenbedarf zusammengetragen habe. Ich übernehme daher klarerweise auch keine Verantwortung für Handlungen oder Unterlassungen Dritter, die auf diesen (möglicherweise unrichtigen oder unvollständigen) Informationen beruhen. 

 

Die beste Schokolade der Welt? Dunkle Nougat von Vivani.

2 Apr

Viele Worte? Fehl am Platz.

Die beste vegane Schokolade der Welt: Dunkle Nougat von Vivani.

Gibts um EUR 1,89 bei denn’s und anderen Biomärkten.

Warum das einen eigenen Artikel wert ist? Weil so gut wie alle gefüllten oder sonst wie besonderen Schokoladen Butterreinfett enthalten – diese aber nicht. Und es wäre doch schade, wenn jemand – desillusioniert von all dem Butterreinfett – aufhören würde, nach einer veganen Nougatschokolade zu suchen.

Hier bitteschön:

Einkauf im Lily Markt.

3 Mrz

Ich habe wieder zugeschlagen.

Diesmal nicht im Veganversand, sondern in einem asiatischen Supermarkt, was sich sehr positiv auf meine Finanzen ausgewirkt hat ;-)

Der Lily Markt befindet sich auf der Rechten Wienzeile im 4. Bezirk und bietet alles, was das exotisch-veranlagte Herz begehrt. Und das auch noch deutlich billiger als der angrenzende Naschmarkt.

Eigentlich hat alles damit angefangen, dass ich in der Mittagspause gerne Maki esse, diese aber in der Regel sehr teuer sind und da hab ich mir überlegt, man könnte das doch auch selber machen. Dazu kommt noch, dass meine 10 Jahre jüngere Schwester zwar noch nicht strafmündig, aber dafür in der Küche schon ein absoluter Vollprofi ist und dass sie perfektes Sushi zubereiten kann, während ich es noch nicht mal versucht habe….. nein, das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Also Zutaten kaufen und mal probieren.

Sushi Grundzutaten: Bambus Matte, Sushi Seasoning mit Reisessig, Sushi Reis und Nori

Dazu (mein abenteuerlichster Einkauf!) Enoki Pilze, auch Samtfußrübling genannt. Hat laut Wikipedia in der japanischen Küche eine besondere Bedeutung, wo er nach dem Shiitake der meistangebaute Speisepilz ist und vor allem in der kalten Jahreszeit auftritt. Ich weiß zwar noch nicht, was ich damit machen werde, aber ich bin auf jeden Fall gespannt.

Green Curry Paste und Sesamöl haben mir in meinem Haushalt schon einige Zeit gefehlt, ebenso Mock Duck aus der Dose, diese tolle vegetarische Ente passt zu jedem asiatischen Gericht.

Könnt ihr glauben, dass diese Packung Sojasprossen (400g) nur 80 Cent gekostet hat? Und das Stück Ingwer 30 Cent.

Für ein schnelles Mittagessen in der Arbeit habe ich noch diese leckere Instantsuppe mit Gemüse und Reisnudeln mitgenommen und das Mango Pulp wird zu einem Mango Lassi verarbeitet, wenn es mal was Scharfes gibt.

Bleiben noch die schöne Holzschüssel und der Seidentofu. Ich wollte schon immer mal ein Schokomousse mit Seidentofu machen und werde natürlich darüber berichten, wenn es soweit ist.

Ich kann den Lily Markt wirklich nur empfehlen – vor allem die Kühlabteilung hat’s mir angetan: viele verschiedene Sorten Tofu (von „silken“ bis „extra firm“, pro Packung ca 1,20 Euro), frischer Pok Choi, Limetten, Zitronengras, verschiedenste Pilze, Ingwer, Algen(salat), usw… auch die meterlangen Regale mit Instantsuppen sind beeindruckend, dazu kommen chinesische Süßigkeiten, Nudeln (Soba!) und Reis, Gewürze und Saucen, Porzellan und Reiskocher. A propos Reiskocher: es gibt dort nicht nur die riesigen Großküchen-Dinger, sondern auch welche für kleinere Haushalte. Sie haben sogar „meinen“ Tristar Reiskocher, den ich nach monatelangem Gebrauch wirklich zu schätzen gelernt habe und mittlerweile so sehr liebe, dass ich ihm wohl mal einen eigenen Blogeintrag widmen muss.

Achja, für den Einkauf oben habe ich 26 Euro bezahlt. Finde ich okay.

Kennt jemand von euch den PROSI Exotic Supermarket in Wien? Von dem habe ich auch nur Gutes gehört und muss unbedingt mal hinfahren.

Veganversand Lieferung // Vitamin D

27 Feb

Yay! Heute war es endlich so weit und die lang ersehnte Lieferung vom Veganversand ist angekommen.

Und zwar von links hinten bis rechts vorne:

  • Provamel Sojamilch, gleich ein Vorrat für mehrere Wochen – bestellt ganz einfach deshalb, weil ich nicht gerne schwer trage :-D
  • Paradiso-Konfekt, bestehend aus Kokos, Kokosbutter und Agavensirup: kenne ich noch nicht und bin schon sehr gespannt darauf.
  • Deo von lavera: Bio-Vanille & Bio-Kokos. Ich liebe das Duschgel dieser Produktlinie und überhaupt alles mit Kokosduft oder -geschmack, deswegen musste ich das ausprobieren.
  • Kokosöl von Aman Prana, duftet himmlisch und findet sowohl in der Küche (hoch erhitzbar), als auch im Badezimmer (feuchtigkeitsspendend und somit gut für die Haut) Anwendung.
  • Chocoreale Haselnusscreme – endlich ein veganer Schokoaufstrich, der nicht nur nach Fett und Zucker schmeckt. Wirklich sehr aromatisch und mit einer deutlichen Haselnussnote.
  • Milde Shoyu Sojasauce von lima: für Freunde der asiatischen Küche wohl die günstigste Bio-Sojasauce, zumindest wenn man gleich die Literflasche nimmt. Wird heute Abend gleich ausprobiert.
  • Veggie Hühnchen von Vantastic Foods: für mich der ultimative Fleischersatz! Festes „Huhn“ in einer süß-sauer-würzigen Marinade, macht sich in jedem asiatischen Gericht gut. Oder wie wärs mit Wraps? Wie man sieht, überzeugt dieses Produkt auch echte Carnivoren: meine Katze Devi findet den Geruch offenbar sehr ansprechend!
  • Dunkle Nougat Schokolade von Vivani: endlich eine vegane Nougatschokolade! Noch nie gehabt, bin schon sehr gespannt drauf.
  • 3 Rohkostriegel für die Arbeit oder für unterwegs: lifebar Cherry, lifebar Chocolate und Raw-Bite Spicy Lime. Die ersten zwei kenn ich schon, die sind sehr lecker. Und da ich alles mit Zitrusfrüchten mag, wird Spicy Lime wohl auch gut sein :-)
  • ganz rechts außen haben wir noch ein Täfelchen „No Added Sugar Mint Chocolate“ von Plamil – als Süßstoff wird hier Xylitol (Birkensüß) eingesetzt. Auch noch nie probiert – ich werde berichten.

Bleiben noch zwei über:

Booja Booja Fresh Raspberry Truffles – eine Offenbarung! Die besten Trüffel, die ich je gegessen habe!

Die sind übrigens roh, biologisch, zuckerfrei, glutenfrei, sojafrei, vegan und handgemacht. Eine Packung mit 2 Stück kostet 2,09 Euro – finde ich absolut okay für ein Produkt dieser Qualität.

Und das zweite, worauf ich näher eingehen will, ist:

Vitashine Vitamin D3 Spray

Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D wurden erst im Jänner von 5 µg auf 20 µg pro Tag erhöht. Zwar kann es der Körper mithilfe von UVB-Strahlung selbst bilden, allerdings reicht die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden von Oktober bis April nicht aus. Lebensmittel scheiden als Vitamin D Quelle auch aus, da es hier hauptsächlich in fettem Seefisch enthalten ist. Und da Fische Freunde sind und kein Futter, teste ich jetzt mal diesen Vitamin D3 Spray von Vitashine, der von der Vegan Society als veganes Supplement registriert ist und von dem ich bisher nur gutes gehört habe, obwohl ich sonst eigentlich kein Freund von Nahrungsergänzungsmitteln bin, aber zumindest im Winter leuchtet es ein.

Ein Sprühstoß enthält 5 µg Vitamin D, empfohlen wird 1-5 x Sprühen pro Tag. Entweder direkt auf die Zunge oder auf das fertige Essen. Ich habe den Spray schon getestet und er ist ziemlich geschmacksneutral, glaube also nicht, dass es schwer wird, die empfohlene Menge einzuhalten.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Zwei Artikel zum Thema:

Vitamin D, warum das sowohl kein Thema für Veganer ist, als auch besonders für Veganer

Der Veganversand meines Vertrauens ist übrigens Veganversand Lebensweise. Der liebe Herr Singer liefert in Wien frei Haus und das nach vorheriger Terminvereinbarung. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will weder schwere Pakete von der Post abholen, noch mich mit einem privaten Zustelldienst herumärgern müssen… und schon gar nicht will ich, dass die bereits bezahlten Produkte vor meiner Tür im Stiegenhaus auf mich warten. Somit ist das für mich die ideale Lösung.

%d Bloggern gefällt das: