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Vegane Ovomaltine!!!!!!

28 Jan

Okay, heute ist es soweit.

Mein Geschenk an die Welt.

Ich habe vegane Ovomaltine erfunden.

Ja, richtig gelesen.

O-V-O-M-A-L-T-I-N-E.

Das einzige industriell gefertigte Produkt, das ich in veganer Ausführung vermisst hab.

Jetzt wird alles gut.

 

Zutaten

2-3 Teile Kokosblütenzucker (gibt es im Bioladen, z.B. von Aman Prana unter dem Namen „Gula Java Brut“)

1 Teil Kakaopulver

 

Zubereitung

Die beiden Zutaten im gewünschten Verhältnis mischen und wie Ovomaltine verwenden, das heißt:

  • mit Sojamilch (oder anderer ungesüßter Pflanzenmilch) warm oder kalt als Kakao genießen,
  • eine Banane oder anderes Obst damit bestreuen (kennt ihr das, wenn man früher eine Banane mit Ovomaltine bestreut hat, dass diese dann so leicht geschmolzen ist? Genau das macht die vegane Ovomaltine auch!),
  • pur essen oder was ihr sonst für Schweinereien mit Ovomaltine gemacht habt….

 

Ovomaltine 1

 

Ovomaltine 2

 

Ovomaltine 3

 

Ovomaltine 4

 

 

Für diejenigen, die sich selbst oder ihre Erziehungsberechtigten erst zum Kauf des doch etwas teuren Kokosblütenzuckers überreden müssen: ebendieser wurde von der FAO (Food & Agriculture Organization der UN) zum nachhaltigsten Zucker der Welt gewählt. Er wird aus dem Blütennektar der Kokospalme hergestellt, die Palmen müssen dafür nicht abgeschnitten werden, da der Nektar in Auffanggefäße tropft und danach eingekocht wird. Der Zucker ist nicht raffiniert, enthält viele Mineralstoffe und Antioxidantien und hat einen sehr niedrigen glykämischen Index (GI 35). Sein malziger Geschmack ist das, was mit Kakaopulver vermischt so sehr an Ovomaltine erinnert.

Ich freue mich über Kommentare, insbesondere wenn ihr die vegane Ovomaltine ausprobiert habt und mir mitteilen wollt, was ihr davon haltet oder ihr euch Ovomaltine-Kindheitserinnerungen und Verwendungsvorschläge von der Seele reden wollt. Schämt euch nicht, es bleibt unter uns (naja fast)!

 

 

 

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Schokolader Chiapudding mit Banane.

27 Jul

Zur Zeit habe ich zwei Lieblingsfrühstücke. Das eine, Smoothie mit Heidelbeeren und Basilikum, hab ich euch gestern vorgestellt. Das andere ist dieser unglaublich gute Chiapudding mit Kakao und Banane – nur gesunde Zutaten und trotzdem ein absolutes comfort food, da er cremig, schokoladig und bananig ist. Ich bin eigentlich überhaupt keine Freundin von gelartigen/schleimigen Speisen, aber lasst euch davon nicht abschrecken, mich erinnert dieses Rezept eher an einen bestimmten Grießpudding aus dem Kühlregal, den ich früher gern gegessen habe.

So sehr wie Chiasamen momentan gehyped werden, muss ich euch wohl nicht mehr allzu viel über deren positive Eigenschaften erzählen. Deshalb nur ganz kurz: die kleinen Samen aus Südamerika können ein Vielfaches ihres Volumens an Flüssigkeit aufnehmen und das ergibt dann eine gelartige Masse, die aufgrund der vielen Ballaststoffe lange satt hält und verdauungsfördernd wirkt. Außerdem sind sie ein guter Lieferant für Omega-3 Fettsäuren (besonders wichtig für Veganer), Proteine, Vitamine (u.a. Vitamin A, Niacin, Tiamin, Riboflavin), Mineralien (u.a. Kalzium, Phosphor, Kalium, Zink) und Antioxidantien.

Ich bereite den Pudding immer schon am Abend zu und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Die Banane aber eher so frisch wie möglich hinzufügen.

Der Pudding kann übrigens auch rohköstlich zubereitet werden, in dem man selbstgemachte Mandelmilch und rohes Kakaopulver verwendet.

 

Zutaten

1 Tasse Mandelmilch

1 EL Kakaopulver

4 TL Chiasamen

1 Banane

 

Zubereitung

Milch und Kakaopulver gut verrühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Die Chiasamen unterrühren und ca. 1/2 Stunde quellen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich auch hier keine Klümpchen bilden.

Kurz vor dem Servieren die Banane schälen und in Scheiben schneiden oder klein hacken und unterheben.

 

Chiapudding

 

 

Marillen-Streuselkuchen

21 Jul

Zur Vernissage einer Freundin habe ich fürs (komplett vegane) Buffet diesen Marillen-Streuselkuchen mitgebracht. Ich kenne und verwende das Rezept schon seit Jahren und will es euch nicht vorenthalten. Woher ich es habe, weiß ich nicht mehr.

Ich finde, es gibt fast nichts Schlimmeres als diese Obstkuchen, die aus sehr viel trockenem Teig und sehr wenig Obst bestehen. Ganz anders dieser hier: der Teig ist flaumig und saftig und erinnert von Konsistenz und Geschmack sehr an Topfenteig, belegt mit reichlich Obst und knusprig-zimtigem Streusel hat er bisher noch jeden überzeugt („Was, der ist vegan?“).

 

Zutaten für den Teig

100 g Kristallzucker

150 g Margarine (z.B. Alsan)

1 ausgekratzte Vanilleschote (oder 1 Päckchen Vanillezucker)

Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone

2 gehäufte EL Sojamehl**, zu einer Paste angerührt mit 6 EL Wasser

250 ml Sojamilch

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

 

Obstbelag

1 kg Obst nach Geschmack (z.B. Marillen, Äpfel, Kirschen, Zwetschken…)

 

Zutaten für die Streusel

200 g Kristallzucker

100 g Margarine

100 g gemahlene Mandeln

150 g Mehl

1 Prise Zimt

 

Zubereitung

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Zutaten für die Streusel gut verkneten und beiseite stellen.

Für den Teig Zucker und Margarine schaumig schlagen. Vanille, Zitronenschale, die angerührte Paste (aus Sojamehl und Wasser) und die Sojamilch unterrühren und zuletzt Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen. Das Ganze ergibt einen relativ festen, klebrigen Teig.

Diesen – möglichst gleichmäßig – auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und darauf das entsteinte und in Spalten geschnittene Obst verteilen und leicht flach drücken. Darüber die Streusel verteilen.

Auf mittlerer Schiene etwa 30-40 Minuten backen. Der Kuchen ist durch, wenn die Ränder schön goldbraun sind.

 

 

Das Bild ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber ich konnte den Kuchen natürlich nicht daheim anschneiden… aber ihr könnt es euch sicher vorstellen: unten Teig, in der Mitte Marillen, oben Streusel ;-)

 

** Sojamehl bekommt man beim Merkur (in der Ökoabteilung) und in jedem Biomarkt, es ersetzt in diesem Rezept die Eier.

Erdnuss-Orangen-Frühstückskekse

18 Jul

Diese Kekse sind sicher nicht für jeden.

Sie sind nicht sehr süß und beinhalten keine Schokolade – das sind wohl Ausschlussgründe für die meisten Leute. Ich mag sie gerade deswegen und nenne sie Frühstückskekse, da sie – zusammen mit einem heißen Kakao – ein leckeres und gar nicht mal so ungesundes Frühstück abgeben. Wer es süßer und ungesünder mag, kann natürlich trotzdem gehackte Schokolade unter den Teig mischen ;-)

 

Zutaten

1 reife Banane

2 EL Erdnussmus (100% Erdnüsse – ohne Öl oder Zucker)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

Abrieb einer halben unbehandelten Orange

1 EL Leinsamen

1/2 Tasse Dinkelvollkornmehl

1/4 TL Backsoda (Natron)

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken, dann die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mit einem Kochlöffel verrühren und zum Schluss die Haferflocken richtig gut einkneten, damit sie nicht zu trocken bleiben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig esslöffelweise in kleinen Häufchen auf das Blech setzen, etwas flachdrücken und ca. 14 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen und nicht luftdicht verpacken – es sei denn, man will weiche Kekse haben, dann nur zu.

Ergibt bei mir 13 Kekse.

 

 

 

Veganes Frozen Yogurt bei Zanoni&Zanoni!

15 Jul

Liebe Leute,

ich weiß, die erste Hälfte des Sommers ist fast schon vorbei (und ich muss sagen, dass mich das nicht gerade stört), aber obwohl ich seit Monaten von seiner Existenz weiß, hab ich’s erst gestern geschafft, es zu probieren: das vegane Frozen Yogurt von Zanoni&Zanoni in Wien.

Und ich muss euch sagen: ich finde keine Worte dafür, wie gut es ist. Es ist der Hammer. Wirklich. Das Sojaeis ist cremig und aromatisch und ich konnte überhaupt nur beim allerersten Bissen eine leichte Sojanote erkennen, danach hat es so vollmundig und sahnig geschmeckt, dass ich schon fast gedacht hätte, man hätte mir aus Versehen das Milcheis gegeben. Die Auswahl der Toppings lässt (für mich) keine Wünsche offen, vegan sind auf jeden Fall alle Obstsorten, alle Obstsaucen und mindestens eine Krokantsorte. Was will man mehr?

Ich hatte einen kleinen Becher mit 3 Toppings (Himbeersauce, Heidelbeeren und veganes Krokant) um 3,50 Euro. Den Preis finde ich total in Ordnung, zumal das kleine Eis so viel war, dass ich das letzte Drittel nicht mehr essen konnte.

Der einzige Minuspunkt für mich ist, dass es wirklich sehr sehr süß ist. Ich hätte mir gewünscht, dass das Eis selbst vielleicht wenig bis gar nicht gesüßt ist, damit die süßen Toppings als Kontrast dazu besser wirken. Aber erstens ist das Geschmackssache und zweitens könnte man das wohl leicht umgehen, indem man als Topping nur pures Obst nimmt. Auch waren wir etwas verwundert, dass das Frozen Yogurt so gar nicht säuerlich geschmeckt hat – ich muss sagen, ich hab auch davor noch nie ein „normales“, unveganes Frozen Yogurt gegessen, aber sollte das nicht irgendwie joghurtig-säuerlich schmecken?

 

 

Zanoni&Zanoni

1010 Wien, Am Lugeck 7

Tel: 01 – 512 79 79

www.zanoni.co.at

Öffnungszeiten: tgl. 11 – 23 Uhr (gilt für Frozen Yogurt Filiale, die sich gegenüber der Hauptfiliale befindet)

 

Kleiner Tipp: das Frozen Yogurt hat zwar auch bei Regen und 15°C fantastisch geschmeckt, aber am kommenden Donnerstag soll es wieder heiß werden! ;-)

 

 

Polenta mit Nektarinen und Brombeeren

9 Jun

Ein sehr leckeres Frühstück für die kühleren Tage – so wie heute.

 

Zutaten

1 Espressotasse Polenta

4 Espressotassen Hafermilch

1 Nektarine

1 Handvoll Brombeeren

Zimt und Mandelsplitter (optional)

 

Zubereitung

Hafermilch erhitzen, Polenta einrühren und auf schwacher Hitze solange köcheln lassen, bis die Polenta weich und cremig ist. Die Hafermilch, die ich verwende (Alnatura von dm), ist auch ohne Zuckerzusatz sehr süß, deswegen brauche ich kein weiteres Süßungsmittel. Wenn ihr eine andere Milch verwendet oder überhaupt nur Wasser (auch das wird genau so cremig!), dann müsst ihr eventuell mit etwas Reissirup nachhelfen.

Die Polenta mit dem Obst in eine Schüssel schichten und mit Zimt und Mandelsplittern bestreuen.

 

 

 

Fabelhafte Brownies (obwohl vollwertig, zuckerfrei und fettarm)

6 Jun

Frage: Was ist besser als Brownies?

Antwort: Vegane, zuckerfreie, vollwertige, fettarme Brownies, denen man ihre gesunden Eigenschaften nicht ansieht oder anschmeckt.

 

Zutaten

2 Bananen

7 Datteln

2 EL Leinsamen

2 EL Reissirup (alternativ: Agavensirup)

1 EL Kokosöl (alternativ: geschmacksneutrales Öl)

1/4 Tasse Wasser

1/2 Tasse Vollkornmehl

1/4 Tasse Kakaopulver

1/2 TL Natron (Speisesoda)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Die Bananen mit Datteln, Leinsamen, Reissirup, Kokosöl und Wasser pürieren. (Das funktioniert einwandfrei im Vitamix und sollte auch mit anderen Standmixern, Küchenmaschinen oder Stabmixern zu schaffen sein. Im schlimmsten Fall die Datteln vorher im Wasser einweichen.)

Das Bananenpüree in eine Rührschüssel umfüllen und zuerst mit Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann die Haferflocken einkneten, bis ein klebriger, eher fester Teig entsteht.

An dieser Stelle könnte man noch gehackte Nüsse oder gehackte Schokolade unter den Teig rühren. Zuckerfreie Schokolade (gesüßt mit Xylitol) gibt es zum Beispiel von der britischen Marke Plamil, erhältlich u.a. beim Veganversand Lebensweise.

Die Masse ca. 1,5 cm hoch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Der Teig zerrinnt nicht und geht nicht stark auf, deshalb ist keine Kuchenform notwendig.

Bei 180°C auf mittlerer Schiene 17-20 min backen und danach vollständig abkühlen lassen.

Am ersten Tag schmecken sie wie Kuchen, richtig „chewy“ (wie Brownies sein sollten) sind sie erst am nächsten Tag ;-)

 

 

Nachtrag vom 16.06.2012

Nachdem ich die Brownies jetzt schon mehrmals gemacht hab (unter anderem für die Veganmania in Wien, wo sie innerhalb kürzester Zeit weg waren), kann ich sagen: bei einer Backzeit von 17 Minuten sind die Brownies wunderbar weich und saftig, wer also den „chewy“ Effekt will, sollte sie auf keinen Fall länger backen. Wer mehr auf Sandkuchen steht, kann die Backzeit auf bis zu 20 Minuten erhöhen. Desweiteren lässt sich das Rezept wunderbar vervielfachen, ich hab zB die dreifache Menge gemacht für ein ganzes Backblech.

Die viel wichtigere Neuigkeit ist aber: ich empfehle eine kleingehackte Tafel Schokolade unter den Teig zu mischen. Himmlisch schmeckt es mit der zuckerfreien Kaffeeschokolade Plamil Coffee ohne Zucker. Oh mein Gott!!! Erinnert mich an die Espresso Brownies von Starbucks, die ich früher gern gegessen habe.

 

12 Mai

Für die liebe Katharina, die keine Tassen mag:
In einer großen Rührschüssel (260g) Vollkorn-Dinkel-Mehl (108g), Backpulver (5g) und eine Prise Salz (hab keine Drogenwaage, auf der man eine Prise Salz messen könnte) vermengen und anschließend mit einem Schneebesen (100g) die Soja- bzw. im heutigen Fall Hafermilch (208g = 200ml), den Agavensirup (15g) und das Öl (11g) unterrühren. Zwei kleine Bananen (148g ohne Schale) mit einem kleinen Küchenmesser (17g) klein hacken und untermischen. Anschließend die Pancakes so zubereiten, wie es im Originalrezept beschrieben wird und je nach Geschmack mit Apfelmus (50-200g) oder frischem Obst servieren.
Mahlzeit ;-)

ziemlichschoen

Das ist momentan mein liebstes Rezept für Pancakes: es geht superschnell, ist nicht so ungesund wie die meisten anderen und gelingt wirklich immer. Wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet, braucht man nicht mal extra Öl zum backen :)

Traditionell isst man Pancakes ja mit Margarine und Ahornsirup – eine gesündere und wirklich leckere Alternative ist Apfelmus mit Zimt. Aber natürlich sind einem hier keine Grenzen gesetzt…

 

 

Zutaten

1 Tasse Vollkornmehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Sojamilch

1 EL Öl (ich mag gerne Kokosöl)

1 EL Agavensirup

 

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, dann mit einem Schneebesen die Sojamilch, das Öl und den Agavensirup unterrühren. Das geht wirklich einwandfrei und es gibt (zumindest bei mir) nie Klümpchen, obwohl ich das Mehl nicht siebe und keinen Handmixer verwende.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufstellen (bei mir Stufe 8 von…

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Vollkorn-Pancakes mit Apfelmus und Zimt

7 Mai

Das ist momentan mein liebstes Rezept für Pancakes: es geht superschnell, ist nicht so ungesund wie die meisten anderen und gelingt wirklich immer. Wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet, braucht man nicht mal extra Öl zum backen :)

Traditionell isst man Pancakes ja mit Margarine und Ahornsirup – eine gesündere und wirklich leckere Alternative ist Apfelmus mit Zimt. Aber natürlich sind einem hier keine Grenzen gesetzt…

 

 

Zutaten

1 Tasse Vollkornmehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Sojamilch

1 EL Öl (ich mag gerne Kokosöl)

1 EL Agavensirup

 

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, dann mit einem Schneebesen die Sojamilch, das Öl und den Agavensirup unterrühren. Das geht wirklich einwandfrei und es gibt (zumindest bei mir) nie Klümpchen, obwohl ich das Mehl nicht siebe und keinen Handmixer verwende.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufstellen (bei mir Stufe 8 von 12) und mindestens zwei Minuten lang heiß werden lassen. Dann pro Pancake ca 2 EL Teig – ohne weitere Zugabe von Fett – in die heiße Pfanne gießen und auf keinen Fall schwenken, sonst werden es Palatschinken ;-) Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden und der Rand schon halbwegs trocken ist, kann der Pancake gewendet und auf der anderen Seite fertig gebacken werden.

Wenn man größere Mengen macht, empfiehlt es sich, die fertigen Pancakes auf einem feuerfesten Teller im Backofen zu stapeln (auf niedrigster Stufe), dann bleiben sie schön heiß und flaumig.

Die Pancakes mit Apfelmus und Zimt anrichten und genießen ;)

 

Dieses Basisrezept eignet sich auch für alle möglichen Abwandlungen… zum Beispiel schneide ich gerne eine reife Banane in kleine Würfel und mische sie unter den Teig. Oder ich rühre noch 1-2 EL Kakaopulver darunter. Oder 1 TL Zimt.

Easy Weekend Pancakes

4 Mrz

Ich liebe diese Pancakes. Sie sind schnell und einfach zuzubereiten (und das ohne Ei-Ersatz) und sie sind vegan, luftig und sehr lecker. Genau richtig für Sonntag Morgen. Oder Sonntag Nachmittag ;-)

Das Rezept stammt von meinem Lieblingsblog: VeganYumYum.

Zutaten:

1  1/2 Tassen Sojamilch

2 EL geschmacksneutrales Öl

1  1/3 Tassen Mehl

1 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/4 TL Salz

2 – 4 EL Wasser

Zubereitung:

Sojamilch und Öl in den Mixer geben. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz hinzufügen und solange mixen, bis ein sämiger Teig entstanden ist. Wer keinen Standmixer hat, nimmt hierfür einen Handmixer oder Schneebesen. Je nach Konsistenz noch 2 bis 4 EL Wasser hinzufügen, der Teig sollte relativ dünnflüssig sein.

Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und dann auf mittlere Hitze herunterschalten (bei mir ist es Stufe 8 von 12).

Den Teig direkt aus dem Mixer und ohne weitere Zugabe von Öl in die heiße Pfanne gießen und nach einigen Minuten, wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, die Pancakes wenden und fertig backen.

Die fertigen Pancakes kann man bei Bedarf im Backofen warmhalten: dafür den Backofen auf 100°C vorheizen und die Pancakes auf einem Teller stapeln.

Meine Pancakes sind im Durchmesser ca. 7-10 cm groß und der Teig reicht für 20-25 Stück bzw. als Frühstück für zwei Personen.

Traditionell isst man Pancakes mit Margarine und Ahornsirup – da dieser bei mir gerade aus ist, gab es sie heute mit Obst und Chocoreale Haselnusscreme.

Man kann dem Teig auch mit Mandelaroma, Vanille oder frisch geriebener Orangenschale eine persönliche Note verleihen. Oder man ersetzt das geschmacksneutrale Pflanzenöl durch Kokosöl, yummy!

Ein Eiscreme Rezept am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

26 Feb

Nein, ich hab dieses Eis nicht am Sonntag Morgen gegessen, sondern irgendwann unter der Woche als Dessert.

Aber eigentlich enthält es nur gesunde Zutaten, also wenn es zum Frühstück mal Eiscreme sein soll, dann doch bitte diese hier!

 

Bananen-Schoko-Erdnussbutter-Eis

Man nehme:

2 tiefgefrorene Bananen (reife Bananen schälen und mindestens über Nacht einfrieren)

1 EL ungesüßtes Kakaopulver

1 EL Erdnussbutter

2 Datteln

 

Alle Zutaten in den Vitamix und 1 Minute auf „high“ mixen, bis eine homogene, cremige Masse entstanden ist. Achtung: nicht zu lange mixen, sonst schmilzt es. Ergibt zwei kleine oder eine große Portion.

Ich bin eigentlich nicht so ein Fan von Eis, aber dieses hier ist so cremig und lecker, dass ich es wirklich jedem empfehlen kann..

Etwas abgewandelte Form von diesem Rezept: Carob & Peanut Butter Ice Cream.

Vollkorn-Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

18 Feb

Nach der Suppe kommt gleich noch ein „geklautes“ Rezept – wunderbare Banane-Schoko-Hafer-Kekse.

Rezept findet ihr auf diesem Blog. Da der Teig schon sehr fest war, habe ich nur eine Tasse Haferflocken genommen und sie sind genau richtig geworden: chewy, wie ich es mag :-)

Und überhaupt ist es schon sehr besonders, dass die so gut geworden sind, weil im Backen bin ich eigentlich eine totale Niete. Es ist nicht nur einmal passiert, dass das Ergebnis auf direktem Wege in den Mistkübel gewandert ist… aber diesmal, ja diesmal bin ich wirklich zufrieden. Und wir haben was für den Fernsehabend :-)

Mhh, die werde ich morgen gleich nochmal machen, um sie am Montag in die Arbeit mitzunehmen.

Schönen Abend, allerseits!

Frühstückspolenta mit Banane, Kokos und Schokoladencreme

18 Feb

Mit welchem Rezept beginnt man einen guten Blog? Meine persönliche Meinung ist, dass ein Rezept, das für einen guten Samstag Morgen geeignet ist, wohl auch für einen Blog nicht ganz verkehrt sein kann.

Wie ich bereits verraten habe, gibt es bei mir ja meistens 1l grünen Smoothie zum Frühstück, aber am Wochenende darf es ruhig mal was anderes sein ;-)

1 Espressotasse Polenta

3 Espressotassen Wasser oder Soja-/Reis-/Mandelmilch

1 Banane

1 EL Kokosflocken

1 TL vegane Schokoladencreme

Polenta mit Wasser oder Pflanzenmilch zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis ein sämiger Brei entsteht. Mit Banane, Kokosflocken und Schokocreme anrichten und ev. mit geriebener Orangenschale garnieren. Die passt übrigens auch geschmacklich sehr gut dazu.

Wünsche hiermit mal einen gemütlichen Samstagmorgen!

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