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Vegane Erdbeertorte

8 Mai

Nach ca. zwei Jahren melde ich mich zurück mit einem Rezept, das es wirklich wert ist, von mir aufgeschrieben und von euch nachgemacht zu werden.

Diese vegane Erdbeertorte besteht aus einem zitronig-luftigen Biskuitboden, einer herrlichen Erdbeer-Topfen-Sahnecreme und vielen frischen Erdbeeren.

Das Rezept ist eine Kombination aus dem Biskuitboden von Pflanzengourmet und dem Belag von veganpowercooking.

 

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Für den Biskuitboden:

300g helles Dinkelmehl

2 EL Maisstärke

1 Pkg. Backpulver

150g Zucker

1 Biozitrone

100g Maiskeimöl

250g sprudelndes Mineralwasser

 

Backrohr auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Stärke, Backpulver und Zucker vermengen. Die abgeriebene Schale einer Biozitrone, das Öl und das Mineralwasser hinzufügen, kurz zu einem homogenen Teig mixen und in die vorbereitete Springform füllen. Etwa 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Die Form aus dem Ofen nehmen und einige Minuten abkühlen lassen, dann den Rand vorsichtig lösen und den Biskuitboden auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Wenn der Biskuitboden eine Wölbung hat, diese mit einem langen, scharfen Messer begradigen.

 

Für die Topfen-Sahne-Creme:

200ml veganes Schlagobers (z.B. von Schlagfix)

2 Pkg. Sahnesteif

400g veganen Topfen (z.B. von Provamel)

150g Erdbeeren

1/2 TL gemahlene Vanille

100g Zucker

50ml Zitronensaft

50ml Wasser

2 gehäufte TL Agar-Agar (keine Argatine!)

 

Das gut gekühlte Schlagobers kurz schaumig schlagen, dann das Sahnesteif hinzufügen, beides kräftig aufschlagen und beiseite stellen.

Die Erdbeeren entstielen und pürieren, dann mit dem Topfen und der Vanille vermengen.

In einem kleinen Topf Zitronensaft, Wasser, Zucker und Agar-Agar verrühren, aufkochen und anschließend 2 Minuten köcheln lassen, dann zügig und bei laufendem Mixer in die Topfencreme einrühren. Schlagobers vorsichtig unterheben und kühlstellen.

 

Zum Belegen des Bodens:

150g Erdbeermarmelade

500g Erdbeeren

 

Den begradigten Biskuitboden mit Erdbeermarmelade bestreichen. Alle Erdbeeren in etwa auf gleiche Höhe bringen und grad abschneiden, sodass sie gut stehen. Die Erdbeeren mit der Spitze nach oben auf dem Biskuitboden verteilen, den Tortenring anbringen und die Topfen-Sahne-Creme darüber verteilen. Gut klopfen, damit die Creme in alle Zwischenräume kommt. Anschließend kühlstellen.

An dieser Stelle kann man aus den Resten von Biskuit und Creme ein Trifle machen – geschichtet mit etwas Erdbeermarmelade, ein paar Scheiben frischer Erdbeeren und einem Minzblatt sieht das sehr hübsch aus!

 

Zutaten für das Erdbeergelee:

300g Erdbeeren

60g Zucker

1 EL Zitronensaft

1 Pkg. veganer Tortenguss

 

Für das Erdbeergelee die pürierten Erdbeeren in einem kleinen Topf zusammen mit Zucker, Zitronensaft und Tortenguss-Pulver einmal aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen.

Unter gelegentlichem Rühren etwas abkühlen lassen und anschließend auf der Torte verteilen und glattstreichen.

Die Torte am besten über Nacht kühlstellen, vorsichtig aus der Form lösen und nach Wunsch dekorieren – z.B. mit Schlagobers und Mandelblättchen.

(Da wir spätabends Gäste hatten und ich kein schönes Foto von der angeschnittenen Torte habe, müsst ihr sie einfach nachbacken, um das Innere zu sehen. Eine schrittweise Anleitung mit Bildern findet ihr auf der oben verlinkten Seite von veganpowercooking.)

Vegan in Wien Guide: Rezension und Gewinnspiel

13 Mrz

Liebe Leute,

das Wiener Online Magazin stadtbekannt.at hat zusammen mit dem Holzbaum Verlag ein Büchlein herausgebracht, das sich mit dem spannenden Thema „Vegan in Wien“ beschäftigt. Wenn es um vegane Infrastruktur geht, ist Wien im europäischen Vergleich ziemlich weit vorn dabei und obwohl ich in Wien lebe, gibt es immer noch unzählige spots, die darauf warten, von mir besucht zu werden.

Der Holzbaum Verlag hat mir zwei Exemplare kostenlos zur Verfügung gestellt: eins zur Rezension und eins zur Verlosung.

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Rezension

Der Klappentext verspricht folgendes:

„Vegan in Wien“ ist der praktische Begleiter für all jene, die Wert auf eine gesunde Ernährung, nachhaltiges Einkaufen und eine genussvolle Zukunft legen. Wir haben die besten Restaurants, Cafés und Shops für euch herausgesucht, um das vegane Leben und die Stadt Wien in Einklang zu bringen.

Mit dem Stadtbekannt-Guide „Vegan in Wien“ bleibt nichts Wichtiges im Verborgenen. Entdeckt mit uns gemeinsam die veganen Seiten Wiens!

Das Büchlein ist relativ klein (was ja durchaus praktisch ist für unterwegs) und obwohl ich das Cover ziemlich langweilig und wenig originell finde, bin ich vom Inhalt doch sehr begeistert. Mir gefallen die stimmungsvollen Bilder der einzelnen Kapitel ebenso gut wie das dezente, geradlinige und übersichtliche Design.

Gegliedert wurde in einzelne Kapitel, die so ziemlich alle Bereiche des veganen Lebens abdecken, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf Wien gerichtet ist – nach einem Überblick zu den Themen Warum vegan?, Vegan im Alltag und Vegane Ernährung geht es also schon los mit wienspezifischen Dingen wie…

  • Gemüsekistln und allem anderen, was man zu diesem Themenkreis aus Bauernmärkten, Selbstversorgung und Food-Coops noch wissen muss,
  • Selber kochen – inkl. einer Musterwoche mit Vorschlägen für Frühstück, Mittag- und Abendessen (ist wohl für Vegan-Neulinge gedacht),
  • Tipps für vegane Lieferservices (jaha, man kann als Veganer auch mal faul sein),
  • Essen gehen – wirklich ziemlich vollständig, wobei hier nicht nur rein vegane Lokalitäten, sondern dankenswerterweise auch solche genannt werden, die neben Omni-Küche auch exzellente vegane Gerichte im Angebot haben
  • und einem Shopping-Guide, der in sich nochmal gegliedert ist in: Bioläden, Reformhäuser, Supermärkte, Bäckereien, Mode & Accessoires, Wellness Beauty & Kosmetik und Onlineshops.

Wer sich nicht gerne wegen jeder Kleinigkeit an Google wendet, sondern lieber etwas in den Händen hält, wird mit diesem Guide seine Freude haben. Die Informationen sind sehr übersichtlich, auf ansprechende Art präsentiert und auf dem allerneusten Stand: sogar der hoffentlich-endlich-irgendwie-doch-noch-bald-mal zu eröffnende Veganz Supermarkt wird erwähnt… wenn das mal kein gutes Omen ist!

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Gewinnspiel

Wer Lust hat, dieses Büchlein im Wert von 9,99 Euro sein Eigen zu nennen, der hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Artikel und verrät mir, was ihm/ihr am veganen Wien am besten gefällt…. oder worauf du neugierig bist, falls du noch nie in Wien warst. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 23.03.2014, 20:00 Uhr und der Gewinner/die Gewinnerin wird per random.org gezogen und per Mail verständigt.

(Gezählt wird 1 Kommentar pro Teilnehmer, vergiss bitte nicht, deine E-Mail Adresse anzugeben und bedenke, dass ich nur innerhalb Österreichs, nach Deutschland und in die Schweiz versende.)

Buchpräsentation

Morgen (Freitag, 14.03.2014) findet eine Buchpräsentation statt! Und zwar im Klub der komischen Künste (Museumsquartier) ab 19 Uhr. Angekündigt wurden bereits veganes Fingerfood, kühle Getränke und Musik, also wer Zeit und Lust hat, erfährt hier weitere Details: Facebook Veranstaltung.

 

Einen schönen Abend einstweilen und ich bin gespannt auf eure Wien-Tipps! :)

 

 

Lesterschweinische Fragen.

7 Mrz

Kati und Hanna, die kreativen Schreiberlinge von lesterschweine.wordpress.com, haben mich nominiert, an einer Art virtuellem Kettenbrief teilzunehmen. Es sind 11 Fragen zu beantworten und dann wiederum 11 neue Fragen an 11 weitere Blogger zu stellen. Ich Spielverderberin werde nur die Fragen beantworten, danke trotzdem für die Ehre!

 
1. was ist gerade in deinem kühlschrank?
 Ich bin gerade nicht zu Hause, aber in meinem Kühlschrank befinden sich normalerweise Misopaste, Champagner (meine Familie hat Verbindungen), Leinöl, Erdnussbutter, Haselnussmus, Tahin, Matcha, Zitronen, Tofu, Weißwein, Karotten und Senf. Abgesehen davon fallen mir gerade ein welker Radicchio, Cocktailtomaten und Babyspinat ein. Und zwei Aufstriche von Spar Veggie.
 
2. was kochst (oder isst) du heute?
 Mein Frühstück ist ein green smoothie bestehend aus 1 gefrorenen Banane, 1 Handvoll Himbeeren und ganz viel Babyspinat.
Zu Mittag werde ich Reste von gestern essen (Nudeln und Gemüse in Erdnuss-Kokos-Sauce) und am Abend bin ich unterwegs, da lass ich mich überraschen.
 
3. worauf kannst du in der küche auf keinen fall verzichten?
 Ich bin im November übersiedelt und hab zum ersten Mal in meinem Leben eine neue Küche – noch dazu ganz nach meinen Wünschen. Winzig und Ikea-Einheitsbrei, aber halt doch schon „meins“ und ich liebe sie. Aber gut, abgesehen davon, dass ich auf die Küche als Ganzes nicht mehr verzichten möchte, ist wohl ein gutes Messer wirklich hilfreich.
 
4. was war dein lieblingsgericht als kind?
 Das hätte ich jetzt auf Anhieb gar nicht so sagen können, aber nach telefonischer Rücksprache mit meiner Mutter würde ich sagen Schinkenfleckerl (hier eine vegane und überaus leckere Abwandlung) und Rahmfisolen mit Erdäpfeln (auch schon veganisiert).
Ich stelle grad amüsiert fest, dass das doch sehr bodenständige, österreichische Gerichte sind… liegt wahrscheinlich daran, dass es bei meiner Mama hauptsächlich zusammenhanglose vegetarische Einzelteile, Salate oder indische Eintöpfe gegeben hat und ich sie nicht nur einmal gebeten habe, doch mal ein „echtes Gericht“ zu kochen. Heute gibt es bei mir auch hauptsächlich zusammenhanglose vegane Einzelteile und ich liebe es.
 
5. was ist dein dein lieblingsgericht heute?
 Süßkartoffelpommes mit Guacamole und Salat. Gerne jeden Tag.
 
6. welches lied gehört für dich zu diesem gericht?
 Hm…. also inhaltlich auf jeden Fall das hier :)
 
7. woher beziehst du deine lebensmittel?
 Seit ich übersiedelt bin, kaufe ich Obst und Gemüse hauptsächlich bei Hofer, weil frisch und ziemlich günstig (vorher hatte ich leider keinen in meiner Nähe). Veganen Kram bei Merkur und denn’s und Gewürze, Essige, Öle nur bei denn’s.
Für ein Biokistl bin ich leider nicht reich genug, für CSA nicht hip genug (und immer zu spät dran für ne Anmeldung, verdammt!) und sogar für’s Dumpstern fehlt mir die Zeit. Ach herrje.
 
8. was war für dich im letzten jahr die größte kulinarische entdeckung?
Die schier unglaubliche vegane Produktpalette bei Whole Foods (NYC Reise mit meiner Schwester im April 2013).
Das Harvest Bistrot als Ganzes, egal ob Wochenendbrunch, Wochentagsfrühstück, Mittagsbuffet oder Desserts (das Tiramisu!!). Das gemütliche Lokal am Karmeliterplatz gehört zu meinen absoluten Lieblingen in Wien.
Meine eher zufällige Entdeckung, dass Kokosblütenzucker vermischt mit Kakaopulver wie Ovomaltine schmeckt.
 
9. was bringt dich zum lachen?
 In den letzten Wochen haben mich diese zwei Sammlungen wahrer oder zumindest gut erfundener Anekdoten bestens unterhalten und ich musste mir nicht nur einmal auf die Lippen beißen, um in der Arbeit nicht laut loszuprusten. (Nicht nur die Artikel, sondern vor allem die tausenden Kommentare lesen!)
 
10. was findest du spannend?
 Spannend finde ich Menschen, v.a. Beziehungen zwischen Menschen, komische Menschen, menschliche Krisen.
 
11. welche frage würdest du noch gern beantworten?
 Die Frage „Willst du mit mir durchbrennen?“, aber nicht zwangsläufig von euch gefragt ;)
 
 
Danke für die netten Fragen und schönes Wochenende!
 

vegan.at Food-Blog Award!

22 Feb

Hey ihr Lieben!

Ich wurde für den vegan.at Food-Blog Award nominiert!

Allein das ist ja schon eine Ehre – ich weiß nicht, wer die Auswahl getroffen hat, aber jedenfalls werden 12 vegane, österreichische Food-Blogs vorgestellt und man kann für einen oder mehrere abstimmen.

Wer sich daran beteiligen will, kann das bis 4. März gerne hier tun: https://de.surveymonkey.com/s/Food-Blog-Award

Schönen Samstag wünsche ich :)

 

PS: Man kann in der WordPress Statistik die Suchbegriffe einsehen, durch die jemand auf den Blog gekommen ist. Heute ist doch tatsächlich jemand hier gelandet, weil er bei Google nach „pfeffer und salz pornos“ gesucht hat. Ich war mir meiner Zielgruppe nicht bewusst, werde versuchen, in Zukunft mehr in die Richtung zu bringen! Danke für euer Interesse ;) :)

Bohnen-Bratlinge aus dem Backrohr.

4 Aug

Machen sich gut in einem Burger oder – wie hier – mit Hirse, Joghurtsauce und Salat.

 

Zutaten

1 kleine Dose weiße Bohnen

1/2 Tasse feine Haferflocken

1 EL Leinsamen oder Chiasamen mit 3 EL Wasser

Gewürze nach Geschmack (z.B. mexikanische Gewürzmischung)

1 TL Agavensirup

Salz, Pfeffer

frische Kräuter nach Geschmack (z.B. Koriander)

Semmelbrösel (Paniermehl)

 

Zubereitung

Die Lein- oder Chiasamen mit Wasser vermengen und beiseite stellen, bis sich eine gelartige Masse gebildet hat.

In einer großen Schüssel die abgespülten und abgetropften Bohnen mit einer Gabel zerdrücken, mit Haferflocken, Leinsamen-/Chia-Gel, Gewürzen, Agavensirup und Kräutern zu einer einheitlichen Masse verkneten, eventuell mit mehr Flüssigkeit oder Haferflocken nachjustieren. Unbedingt kosten, die Masse verträgt viel Würze!

Mit nassen Händen Bratlinge formen, diese in Semmelbröseln wenden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C backen, bis sie außen knusprig sind.

 

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3 Wochen.

19 Aug

Puh.

Die letzten 3 Wochen waren echt anstrengend.

Ich habe in der Zeit 35 Punkte meiner To-Do-Liste erledigt, meine Wohnung renovieren lassen und die Vorbereitungen dafür bzw. Nacharbeiten inkl. Putzen erledigt, eine Woche davon wieder bei Mama gewohnt (inkl. Aufstehen um 4:30 Uhr und von da in die Arbeit fahren), ich habe Ikea Möbel zusammengebaut und geschraubt, bis ich nicht mal mehr die Zahnbürste halten konnte. An den Tagen, an denen ich nicht zur Baustelle oder in die Arbeit fahren musste, waren wir bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang in einer privaten Schottergrube schwimmen (unbeschreiblich schön!) und sonst habe ich 3 Wochen lang auf Sofas und in fremden Betten geschlafen – und das auch noch viel zu kurz. Somit blieb weder Zeit zu bloggen, noch habe ich Rezepte oder sonstige Themen vorbereitet.

Da ich dieser Seite aber wieder etwas Leben einhauchen will, gibt es jetzt einfach mal einen bunt zusammengewürfelten Post mit ein paar Fotos der letzten Zeit.

 

Die Entdeckung No. 1 dieses Sommers sind für mich Heidelbeeren. Gemocht hab ich sie schon immer, aber aus irgendeinem Grund habe ich ihre Genialität erst jetzt entdeckt.

Es folgt sogleich Entdeckung No. 2: Haselnussmus.
Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit dem Thema „whole foods plant-based diet“, bemühe ich mich, gesunde Fette aus möglichst naturbelassenen, vollwertigen Nahrungsmitteln zu mir zu nehmen. Sprich: Avocados, Nüsse, Samen bzw. Mus aus diesen. Das Highlight ist für mich Haselnussmus, das zu 100% aus Haselnüssen besteht, aber für meine Sinne riecht und schmeckt wie eine Nuss-Nougat-Creme. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich meine… man muss dran gerochen haben, um es zu verstehen.
Das unansehenliche Foto tut mir leid, aber aus oben erwähntem Haselnussmus lässt sich ein fantastisches Eis zubereiten: 2 gefrorene Bananen, 1 EL Haselnussmus und 1 EL Kakaopulver mixen. Yummy!
Von meinem Lieblingsautor Jonathan Safran Foer habe ich zuerst den Roman „Alles ist erleuchtet“ gelesen. Anschließend „Extremely loud and incredibly close“, seinen 2. Roman. Dann das Sachbuch „Eating Animals“ und einige Kurzgeschichten. Jetzt hatte ich das dringende Bedürfnis auch den ersten Roman noch einmal im Original („Everything is illuminated“) zu lesen und natürlich ist er so noch um einiges besser. Ich kann alle seine Bücher von Herzen empfehlen!
Kennt vielleicht jemand die Verfilmung mit Elijah Wood? So ergeht es der Hauptfigur als Vegetarier in der Ukraine:
Ein guter Tag beginnt mit einem Spaziergang im Prater.
…oder endet mit einem Spaziergang im Marchfeld.
Mittagessen in der Arbeit sieht momentan meistens so aus: Grünzeug, Gemüse und Obst kleinschneiden, mit Mais, Hülsenfrüchten oder Getreide wie Quinoa, Hirse, etc. zu einer sättigenden Mahlzeit machen und durch täglich variierende Dressings Abwechslung reinbringen.
A propos Dressing: total gut schmeckt dieses Nektarinen-Salbei Dressing: 2 reife Nektarinen, ein paar Blätter Salbei, 1 kleine Knoblauchzehe, Saft einer Zitrone, 1 TL Tahin oder Öl, 1/2 TL Reissirup mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Passt gut zu Blattsalaten.
In der Baustellenzeit (= heimat- und küchenlos) wurde ich von meiner Schwester mit tollem Essen verwöhnt. Einmal gab es Reisnudeln mit Seitan und Sesam. Lecker!
Als ich wieder eine begehbare Küche, aber noch immer kaum Platz und Zeit hatte, gab es Baustellenessen: Potato Wedges (gewürzt mit Thymian, Paprikapulver, Jamaican Jerk Gewürzmischung, Reissirup, Olivenöl, Salz, Pfeffer), dazu rohes Gemüse, selbstgezogene Alfalfa Sprossen und eine Sauce aus Sojajoghurt, Kräutern, Senf und Zitrone.
Ein weiteres kulinarisches Highlight war eine Frühstücksverabredung, die ungewöhnlich geendet hat: und zwar mit einem rohveganen Frühstück im Stadtpark. Wassermelone, Marillen, Äpfel, Heidelbeeren, Feigen, Himbeeren, Erdbeeren, Mandeln und Cashews. In welchem Lokal hätte man so ein gesundes Frühstück bekommen?!
Einen praktischen Snack für unterwegs gibt es bei dm: Dinkel-Sesam Cracker mit Hokkaido Kürbis-Aufstrich, beides von der Marke Alnatura. Dazu noch etwas seichte Unterhaltung in Form eines gratis Magazins und das Mittagessen ist gerettet. ;-)
Ohne Vitamix ist das Grünzeug eindeutig zu kurz gekommen. Jetzt bemühe ich mich, wieder mit einem grünen Smoothie in den Tag zu starten:
Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Jamie Olivers Kochsendungen bzw. auch von seinem Magazin. Ich finde ihn selbst zwar weniger sympathisch (wobei es schon erheblich hilft, seine Sendungen mit Originalton zu schauen), aber dafür gefällt mir der Stil verdammt gut. Und man findet überraschend viele vegane oder leicht veganisierbare Rezepte:
Für die schöne Wohnung hab ich mir 2 Schneidbrettchen gegönnt, die süßer nicht sein könnten.
1x „Körnerfresser“ und 1x „Vegan Chick„. Das Design ist von pflanzenheld.com und die Brettchen sind hitzebeständig, wasser-, stoß-, abrieb-, säure- und schnittfest und das beste: 100% des Gewinns (nach Steuern) werden an Tierrechtsorganisationen gespendet. Wenn das kein tolles Geschenk ist.
Schön langsam ist wieder Ruhe eingekehrt :-)
Und meine Katzen haben auch etwas bekommen: neue Körbchen. Die ECO Collection von Scruffs bietet (eigentlich Hunde-, aber auch katzentaugliche) Körbchen, die zu 100% aus recyceltem Material bestehen, z.B. aus PET Flaschen. Trotzdem ist das Material flauschig-weich und wie ihr seht, ist Safran sehr zufrieden damit.
Zum Schluss gibt’s noch eine gute Nachricht für alle, die gerne fernsehen, und damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag Abend und bis bald!

And the winner is…

29 Jul

Die 30-minütige Verspätung tut mir leid, ich hatte zwar eine Erinnerung im Handy gespeichert, war dann aber ohne Handy im Prater spazieren :oops:

Aber das Ergebnis ist unverfälscht, es wurden alle E-Mails bis heute 10 Uhr gezählt und ich freue mich sehr über die 29 Personen, die teilgenommen haben. Danke!

Ich werde sowas garantiert wieder machen, also besucht fleißig meinen Blog, damit wir bald bei 100.000 Views sind ;-)

Jetzt aber zum wichtigsten Teil. Gewonnen hat…

Lena

von lovingvegan.wordpress.com

WOHOOOO! :-)

Liebe Lena, ich freue mich ganz besonders und werde das Paket morgen gleich zur Post bringen.

Wer Lust hatte, konnte ja (ohne Einfluss auf die zufällige Auslosung) einen Satz in sein Mail schreiben, was vegan für ihn oder sie bedeutet. Lena hat mir folgendes geschickt, was ich auch besonders schön finde:

Vegan bedeutet ist für mich eine ganzhaltige Lebenseinstellung und Lebensweise, die so viel (Tier)Leid wie möglich vermeidet.Für mich war die Entscheidung vegan zu werden, die Beste meines Lebens!

Danke nochmal fürs Mitmachen und bis bald! ♡

„Liebster Blog“ Award

28 Jul

Die liebe Crysanthes vom veganen Blog Gemüsli – Liebe in meinem Kühlschrank hat mir diesen Blog Award verliehen:

 

 

Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.
Wenn du den Award erhalten hast:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.

 

Vielen vielen Dank, ich fühl mich geehrt!

Zu Punkt 1: Ich konnte den Award erst heute auf meinem Blog posten, da sie leider vergessen hat, mich zu informieren und ich erst gestern zufällig davon erfahren habe ;-)

Zu Punkt 2: Hier nochmal ganz ausdrücklich: http://gemuesli.wordpress.com/

Zu Punkt 3: Da ich nicht weiß, wie man herausfindet, ob jemand mehr oder weniger als 200 regelmäßige Leser hat, hab ich einfach Blogs gewählt, die ich persönlich schätze und gerne lese. Die Reihenfolge ist zufällig.

 

Mein Blog Award geht an…

Oh, glorious food. – ein veganer Foodblog mit Schwerpunkt auf Wien und die hier erhältlichen Produkte bzw. hier ansässigen veganen Lokalitäten. Sehr hilfreich, viele neue Inputs. Dass der letzte Eintrag 8 Monate her ist, ist hoffentlich nur Zufall. Ihr macht doch noch weiter, oder?

Leckerlutionaer – minimalistisches Design, sehr schöne Fotos und tolle Rezepte. Das sind meine Kriterien an einen guten Foodblog und Leckerlutionaer trifft dabei genau meinen Geschmack.

Vegans do it better! – Sherry aus Mainz berichtet von ihrem veganen Leben. Ein sehr lebendiger Blog mit interessanten Rezepten und erst kürzlich einem Reisebericht aus Schweden.

„V“eltenbummler – bleiben wir doch gleich beim Thema Reisen. Auf dem sympathischen Blog „V“eltenbummler geht es nämlich nur darum und das ist fantastisch (außer man sitzt bei 30°C im Büro, dann ist es eher depremierend ;-)). Besonders angetan haben es mir die Berichte aus Kroatien und Jamaica.

Lisa Goes Veggie! – und last but not least ein bemerkenswerter Blog der 15-jährigen Veganerin Lisa. Hut ab!

 

Also, schaut auf den Blogs vorbei und habt noch ein schönes Wochenende!

Und nicht vergessen: bis morgen, Sonntag, 10 Uhr MEZ, habt ihr noch die Möglichkeit, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen!

 

10.000 Views, 1 Gewinnspiel.

23 Jul

5 Monate, knapp 50 Artikel, gut 250 Kommentare und insgesamt 10.000 Views – wow! :-)

Das will gefeiert werden – und zwar mit einem Gewinnspiel: verlost wird eine bunte Mischung an veganen Dingen, die das Leben schöner machen. :-)

 

Der Gewinn

Angefangen mit einem Exemplar von Björn Moschinskis Kochbuch „Vegan kochen für alle“ – darin enthalten ist das Rezept für die Tomaten-Kokos-Suppe, die ich hier schon mal gekocht hab, und natürlich viele andere mehr. Eines der wenigen deutschsprachigen Kochbücher, die ich wirklich gerne mag: sehr gute Fotos, kreative Rezepte, locker geschrieben.

Dann gibts eines meiner liebsten Getränke: „Bergkräuter Tee“ von Alnatura. Minzig-frisch mit Schafgarbenkraut, Apfelminze, Brombeerblatt, Spitzwegerich und anderen tollen Kräutern.

Die weltbeste vegane Schokolade (ihr erinnert euch?): Dunkle Nougat von Vivani. Eine Tafel von mir für dich.

Und ein himmlisch duftendes Duschgel von Lavera: Bio-Lavendel & Bio-Aloe Vera. Es verspricht weiche Haut und sanfte Reinigung – und das glaube ich ihm aufs Wort, da ich selbst hauptsächlich Duschgels von Lavera verwende :-)

 

 

Ablauf

Wenn du an der Verlosung teilnehmen willst, schick mir doch bis 29.07.2012, 10:00 Uhr, ein E-Mail an die Adresse   ziemlichschoen [at ] gmx . at   und vergiss nicht, deinen Namen und – falls vorhanden – deinen Blog dazuzuschreiben. Wenn du Lust hast, erkläre in 1-2 Sätzen, was das Wort VEGAN für dich bedeutet :-)

Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 29.07.2012 um 11:00 Uhr per Zufallsgenerator durch www.random.org ermittelt und sowohl hier bekanntgegeben, als auch per Mail verständigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso eine Barablöse. Freunde und Familie können leider nicht mitspielen.

Der Versand erfolgt nur innerhalb von Österreich, nach Deutschland und in die Schweiz.

 

Viel Glück! ;-)

 

Gettin‘ it right – right from the start!

17 Feb

Dieser Blog ist gleich vom ersten Tag an CO2-neutral.

Diese fantastische Initiative pflanzt für jeden Blog einen Baum. Ein durchschnittlicher Blog verbraucht im Jahr 3,6 kg CO2, während ein durchschnittlicher Baum 5 kg CO2 einspart.

Was muss man dafür tun? Ganz einfach:

  1. Bericht über die Aktion posten + Button einfügen
  2. E-Mail an CO2-neutral@kaufda.de
  3. Sie pflanzen für Deinen Blog einen Baum!
Genaue Infos gibts hier.
Und ich, ich schick jetzt noch schnell das Mail raus und bedanke mich für diese tolle Möglichkeit. :-)


kaufDA.de

Na dann versuch ichs halt auch mal..

17 Feb

Als leidenschaftliche Blog-Leserin versuche ich mich jetzt auch mal auf der anderen Seite der Macht. Mir ist zwar klar, dass Food- und Lifestyle-Blogs nur so aus dem Boden schießen und die Welt vermutlich nicht gerade auf meinen gewartet hat, aber in erster Linie bin ich neugierig und mache das nur aus Spaß an der Sache :-)

Auch der Name ist mit Absicht relativ neutral gewählt, da ich ja noch nicht weiß, wohin das Ganze führt… Ich schreibe und fotografiere gerne (und betone an dieser Stelle ausdrücklich den Unterschied zwischen „gerne machen“ und „können“ ;-)) und ich stelle mir das jetzt einfach mal so vor: ein Blog über die ziemlich schönen Dinge des Lebens.

Eigentlich ist es nicht mein Wunsch, mich im Internet großartig zu präsentieren – deswegen wird an dieser Stelle nur das Grundlegendste verraten: ich bin 23, wohne und arbeite in Wien.

Ich bin seit 4,5 Jahren Vegetarierin, war dazwischen mal ein Jahr komplett vegan, was aber dann irgendwie nicht gehalten hat…
Im Herbst vergangenen Jahres bin ich durch Zufall auf das Thema „Green Smoothies“ gestoßen und habe, noch bevor ich überhaupt jemals einen getrunken hätte, irgendwie instinktiv gemerkt, dass ich hier auf etwas Essentielles gestoßen bin. Daraufhin hab ich mir gleich mal den Vitamix bestellt und was soll ich sagen – es war eine Offenbarung! ;-) Das Buch „Green for Life“ von Victoria Boutenko folgte und wird seitdem rege verborgt. Und so wird auch in meinem Umfeld schon fleißig gemixt :-)
Seit Herbst also trinke ich jeden Tag 1l grünen Smoothie zum Frühstück und habe durch diese vollkommene Form von Nahrung irgendwie jede Lust auf tierische Lebensmittel verloren und sozusagen „auf den richtigen Weg“ zurückgefunden. Ich würde mich jetzt nicht als Veganerin bezeichnen; erstens weil ich es albern finde, so mit Labels herumzuschmeißen (vor allem, wo es das letzte Mal nur ein Jahr gehalten hat – es wäre mir schlicht und einfach peinlich, jetzt ein zweites Mal großartig zu verkünden, dass ich den Schritt wage). Und zweitens, weil ich die vegane Ernährung zwar für wichtig und einzig richtig halte, aber ich mich hier – wie auch in anderen Bereichen – nicht krampfhaft bemühen will, einem Ideal zu entsprechen und bei „Versagen“ dann drauf zu pfeifen. Sondern lieber mit Freude und Leichtigkeit zu 98% vegan lebe und es mir verzeihen kann, wenn ich mal danebenhaue.

Auf ne ziemlich schöne Zeit hier! :-)

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