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Vegan in Wien Guide: Rezension und Gewinnspiel

13 Mrz

Liebe Leute,

das Wiener Online Magazin stadtbekannt.at hat zusammen mit dem Holzbaum Verlag ein Büchlein herausgebracht, das sich mit dem spannenden Thema „Vegan in Wien“ beschäftigt. Wenn es um vegane Infrastruktur geht, ist Wien im europäischen Vergleich ziemlich weit vorn dabei und obwohl ich in Wien lebe, gibt es immer noch unzählige spots, die darauf warten, von mir besucht zu werden.

Der Holzbaum Verlag hat mir zwei Exemplare kostenlos zur Verfügung gestellt: eins zur Rezension und eins zur Verlosung.

Vegan in Wien 1

Rezension

Der Klappentext verspricht folgendes:

„Vegan in Wien“ ist der praktische Begleiter für all jene, die Wert auf eine gesunde Ernährung, nachhaltiges Einkaufen und eine genussvolle Zukunft legen. Wir haben die besten Restaurants, Cafés und Shops für euch herausgesucht, um das vegane Leben und die Stadt Wien in Einklang zu bringen.

Mit dem Stadtbekannt-Guide „Vegan in Wien“ bleibt nichts Wichtiges im Verborgenen. Entdeckt mit uns gemeinsam die veganen Seiten Wiens!

Das Büchlein ist relativ klein (was ja durchaus praktisch ist für unterwegs) und obwohl ich das Cover ziemlich langweilig und wenig originell finde, bin ich vom Inhalt doch sehr begeistert. Mir gefallen die stimmungsvollen Bilder der einzelnen Kapitel ebenso gut wie das dezente, geradlinige und übersichtliche Design.

Gegliedert wurde in einzelne Kapitel, die so ziemlich alle Bereiche des veganen Lebens abdecken, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf Wien gerichtet ist – nach einem Überblick zu den Themen Warum vegan?, Vegan im Alltag und Vegane Ernährung geht es also schon los mit wienspezifischen Dingen wie…

  • Gemüsekistln und allem anderen, was man zu diesem Themenkreis aus Bauernmärkten, Selbstversorgung und Food-Coops noch wissen muss,
  • Selber kochen – inkl. einer Musterwoche mit Vorschlägen für Frühstück, Mittag- und Abendessen (ist wohl für Vegan-Neulinge gedacht),
  • Tipps für vegane Lieferservices (jaha, man kann als Veganer auch mal faul sein),
  • Essen gehen – wirklich ziemlich vollständig, wobei hier nicht nur rein vegane Lokalitäten, sondern dankenswerterweise auch solche genannt werden, die neben Omni-Küche auch exzellente vegane Gerichte im Angebot haben
  • und einem Shopping-Guide, der in sich nochmal gegliedert ist in: Bioläden, Reformhäuser, Supermärkte, Bäckereien, Mode & Accessoires, Wellness Beauty & Kosmetik und Onlineshops.

Wer sich nicht gerne wegen jeder Kleinigkeit an Google wendet, sondern lieber etwas in den Händen hält, wird mit diesem Guide seine Freude haben. Die Informationen sind sehr übersichtlich, auf ansprechende Art präsentiert und auf dem allerneusten Stand: sogar der hoffentlich-endlich-irgendwie-doch-noch-bald-mal zu eröffnende Veganz Supermarkt wird erwähnt… wenn das mal kein gutes Omen ist!

Vegan in Wien 4

 

Vegan in Wien 2

Vegan in Wien 6

Vegan in Wien 7

Gewinnspiel

Wer Lust hat, dieses Büchlein im Wert von 9,99 Euro sein Eigen zu nennen, der hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Artikel und verrät mir, was ihm/ihr am veganen Wien am besten gefällt…. oder worauf du neugierig bist, falls du noch nie in Wien warst. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 23.03.2014, 20:00 Uhr und der Gewinner/die Gewinnerin wird per random.org gezogen und per Mail verständigt.

(Gezählt wird 1 Kommentar pro Teilnehmer, vergiss bitte nicht, deine E-Mail Adresse anzugeben und bedenke, dass ich nur innerhalb Österreichs, nach Deutschland und in die Schweiz versende.)

Buchpräsentation

Morgen (Freitag, 14.03.2014) findet eine Buchpräsentation statt! Und zwar im Klub der komischen Künste (Museumsquartier) ab 19 Uhr. Angekündigt wurden bereits veganes Fingerfood, kühle Getränke und Musik, also wer Zeit und Lust hat, erfährt hier weitere Details: Facebook Veranstaltung.

 

Einen schönen Abend einstweilen und ich bin gespannt auf eure Wien-Tipps! :)

 

 

vegan.at Food-Blog Award!

22 Feb

Hey ihr Lieben!

Ich wurde für den vegan.at Food-Blog Award nominiert!

Allein das ist ja schon eine Ehre – ich weiß nicht, wer die Auswahl getroffen hat, aber jedenfalls werden 12 vegane, österreichische Food-Blogs vorgestellt und man kann für einen oder mehrere abstimmen.

Wer sich daran beteiligen will, kann das bis 4. März gerne hier tun: https://de.surveymonkey.com/s/Food-Blog-Award

Schönen Samstag wünsche ich :)

 

PS: Man kann in der WordPress Statistik die Suchbegriffe einsehen, durch die jemand auf den Blog gekommen ist. Heute ist doch tatsächlich jemand hier gelandet, weil er bei Google nach „pfeffer und salz pornos“ gesucht hat. Ich war mir meiner Zielgruppe nicht bewusst, werde versuchen, in Zukunft mehr in die Richtung zu bringen! Danke für euer Interesse ;) :)

Filmtipp: May I Be Frank.

20 Mai

Ich habe schon vor einer Woche auf Claudis Blog über den Film May I Be Frank gelesen. Dieses Wochenende hatte ich endlich Zeit, ihn anzusehen und ich bin begeistert – ich war nicht nur einmal zu Tränen gerührt und kann den Film wirklich jedem empfehlen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

 

Frank Ferrante is a 54 year old Sicilian from Brooklyn living in San Francisco.  A lover of life, great food, beautiful women and a good laugh, Frank is also a drug addict, morbidly obese, pre-diabetic, and fighting Hepatitis C. He’s estranged from his daughter, single, and struggling with depression. Frank knows that life can be better than this, and is looking for a way out.

May I Be Frank documents the transformation of Frank Ferrante’s life. He unknowingly stumbles into a local restaurant in San Francisco, Café Gratitude, a raw, organic and vegan café. As he becomes friends with the staff, he keeps returning to the café where he feels welcomed and free from his collapsing personal life. On one such visit, Frank is asked by Ryland, one of the servers, “What is one thing you want to do before you die?” Frank replies “I want to fall in love one more time, but no one will love me looking the way I do.”

Inspired by the possibility of helping Frank, Ryland invites him to come into the café everyday for the next month. Armed with a camera and a wide open heart, Ryland soon enrolls his brother Cary, and Conor, his best friend, to participate in supporting Frank’s transformation. The final agreement is made that for the next 42 days, Frank will turn his life over to three twenty-something young men committed to his healing and prepared to coach him physically, emotionally and spiritually.  Frank will eat only raw food, practice gratitude, visit local holistic practitioners, and get a weekly colonic.  Ryland, Conor, and Cary get to support and witness Frank’s miraculous transformation.  Frank gets a new body, a clearer mind, and most importantly, a soaring spirit.

Over those 42 days, the four men go on the ride of their lives.  Setting out to help Frank lose weight and get healthy, no one anticipated the profound impact this journey would have on the lives of countless others.  Through Frank’s story of love, redemption, and transformation, the viewers witness the power of change for themselves and the world.  May I Be Frank documents the essence of the human condition and what it truly means to fall in love again.

 Quelle: http://mayibefrankmovie.com

 

 

Den Film gibt es auf DVD zu kaufen (auf der Webseite weiter oben) oder man kann ihn sich hier online ausleihen – das kostet $3 (umgerechnet €2,43) und kann bequem mit Kreditkarte oder über PayPal bezahlt werden. Das tolle daran ist: man kann sich den Film innerhalb von 7 Tagen so oft ansehen, wie man will. Und zusätzlich kann man den Film nach dem Prinzip „rent one, gift one free“ an eine Person weiterschenken, die sich den Film dann auch online ansehen kann.

Wenn jemand Interesse hat – ich verschenke meine Weitergabeoption an den ersten, der einen Kommentar mit seiner E-Mail Adresse hinterlässt. Die E-Mail Adresse wird von mir selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Achja, der Film ist auf Englisch, ohne Untertitel, aber leicht verständlich.

 

Schönen Sonntag, allerseits!

Iranians, we love you!

24 Mrz

Wunderschönen guten Morgen (oder Mittag :-)) wünsche ich!

Habt ihr von Ronny Edry gehört?

Er ist 41 Jahre alt, Vater, Lehrer, Grafik Designer. Er ist Israelischer Staatsbürger und er braucht unsere Hilfe.

„An das iranische Volk: An alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern. Um einen Krieg zu kämpfen, müssen wir Angst voreinander haben, müssen wir uns hassen. Ich habe keine Angst vor euch, ich hasse euch nicht. Ich kenne euch nicht mal. Kein Iraner hat mir jemals wehgetan. Ich habe noch nicht mal einen getroffen. Nur einen in einem Museum in Paris. Cooler Typ. Manchmal sehe ich im Fernseher einen Iraner. Er spricht über den Krieg. Ich bin mir sicher, er repräsentiert nicht alle Menschen im Iran. Und seid ihr euch versichert: Wenn ihr einen Israeli im Fernsehen seht, der über Bomben auf Euer Land spricht: auch unser Präsident spricht nicht für uns alle. Wir wollen euch nämlich gar nicht wehtun. Im Gegenteil. Wir wollen euch treffen, Kaffeetrinken und über Sport reden.“

 

Ich habe selten so etwas berührendes und zugleich positives gesehen.

Man kann Ronny und seine Sache finanziell unterstützen: http://www.indiegogo.com/israeliran?a=510932

Wenn ich Geld spende, hadere ich oft mit mir selbst, weil ich mir großzügige Spenden (momentan) nicht leisten kann, aber gerne helfen würde. Und dann muss ich mich jedes Mal wieder selbst daran erinnern, dass auch kleine Beträge helfen, wenn nur genug Leute etwas beitragen. Und deshalb finde ich auch das crowd funding Prinzip so toll: viele Leute leisten jeweils einen kleinen (oder je nach Lust und Laune auch größeren) Beitrag, damit eine Sache, die man unterstützenswert findet, realisiert werden kann. Meistens erhält man sogar noch ein kleines Dankeschön, je nach Aktion und Höhe der Spende. Und mal ehrlich, wem von euch tut es weh, $5 für eine gute Sache zu spenden? Um eine Verbindung zum ursprünglichen Thema dieses Blogs herzustellen: das sind  3,76 Euro – also weniger als 2 Packungen Tofu ;-) Und man kann ganz bequem per Kreditkarte oder PayPal zahlen, muss also nicht mal von der Couch aufstehen dafür ;-) Wenn du trotzdem kein Geld spenden möchtest, teile doch die Botschaft, z.B. auf Facebook.

Schönes Wochenende, allerseits. Seht euch unbedingt das Video an!

Bildergalerie: http://www.indiegogo.com/israeliran?c=gallery&a=510932

https://www.facebook.com/israellovesiran

https://www.facebook.com/IraniansWeLoveYou

https://www.facebook.com/pages/Iran-Loves-Israel/326301454094205

Veganna – neuer veganer Blog meiner Schwester :-)

21 Mrz

Hey,

bei mir geht es momentan sehr stressig zu und ich werde nach 2 Wochen Pause wohl erst wieder nächste Woche zum schreiben kommen.

Eins kann ich euch aber nicht vorenthalten: den neuen Blog meiner Schwester Anna:

http://vegetariananna.blogspot.com

 

Während ich den Blog so gnadenlos im Stich gelassen habe bzw. immer noch lasse, ist meine Schwester sehr fleißig: kaum gestartet, gibt es auf ihrem Blog schon Rezepte für Pancakes, einen Süßkartoffel-Auflauf und sogar selbstgemachte Seitan-Schnitzel! An dieser Stelle verrate ich euch auch gleich, dass meine liebe kleine Schwester – im Gegensatz zu mir – ein absolutes Genie ist, was das Backen betrifft (nicht nur in diesem Bereich, aber auch ;-)) und wir uns alle auf viele tolle Rezepte freuen können. Juhu :-)

Viel Spaß beim Bloggen, liebe Anna! Wir sehen uns am Sonntag :cool:

 

PS: es wird langsam Frühling in Wien!

 

 

Neues von der Firma Nestlé…

7 Mrz

Manager des Schweizer Multis Nestlé sollen für die Ermordung eines kolumbianischen Gewerkschafters zur Rechenschaft gezogen werden. Luciano Romero hatte in einer Milchfabrik gearbeitet. Paramilitärs hatten ihn getötet.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/mord-in-kolumbien-strafanzeige-gegen-nestle-topmanagement/6294832.html

Weitere angebliche Schmankerl aus dem Hause Nestlé:

  • Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten
  • Ausbeutung
  • Kindersklaverei
  • Bespitzelung von NGOs
  • Regenwaldrodung, u.a. bei der Palmölproduktion
  • vehementes Festhalten an Tierversuchen
  • usw….

Und habt ihr schon davon gehört?

In den 1970er und 1980er Jahren wurden Nestlé und andere Unternehmen für ihre Vermarktung von Säuglingsnahrung in Entwicklungsländern heftig kritisiert. Ihnen wurde vorgeworfen, aggressive Verkaufsmethoden anzuwenden, etwa Verkaufspersonal als Krankenschwestern zu verkleiden und Gratismuster zu verteilen, deren Verwendung bei damit einhergehender Einstellung des Stillens zum Versiegen der Muttermilch führt. Damit würden Mütter dauerhaft von den teuren Produkten abhängig gemacht, die aber gerade in Entwicklungsländern für Teile der Bevölkerung unerschwinglich sind, zudem würden gesundheitliche Schäden und Tod von Säuglingen durch Zubereitung mit verschmutztem Wasser in Kauf genommen. Als die Arbeitsgruppe 3. Welt Bern 1974 die Studie Nestlé tötet Babies zum Thema herausgab, klagte Nestlé gegen sie wegen Ehrverletzung.

Quelle: Wikipedia
2007 wurden Aktionäre und verantwortliche Manager des Nestlé-Konzerns von der Stiftung Ethik & Ökonomie (ethecon) mit dem Internationalen Black Planet Award für „herausragende Verantwortung bei Zerstörung und Ruin unseres Blauen Planeten hin zu einem Schwarzen Planeten“ ausgezeichnet.

Zu Nestlé gehören übrigens auch Nesquick, Nestea, Nescafé, Nespresso, Maggi, Buitoni, Perrier, Sanpellegrino, Purina PetCare, Schöller (Eis), Wagner (Tiefkühlprodukte), KitKat, L’Oreal, Alete, Vittel, Mövenpick, Smarties, Lion, Nuts, After Eight und viele, viele andere.

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