3 Wochen.

19 Aug

Puh.

Die letzten 3 Wochen waren echt anstrengend.

Ich habe in der Zeit 35 Punkte meiner To-Do-Liste erledigt, meine Wohnung renovieren lassen und die Vorbereitungen dafür bzw. Nacharbeiten inkl. Putzen erledigt, eine Woche davon wieder bei Mama gewohnt (inkl. Aufstehen um 4:30 Uhr und von da in die Arbeit fahren), ich habe Ikea Möbel zusammengebaut und geschraubt, bis ich nicht mal mehr die Zahnbürste halten konnte. An den Tagen, an denen ich nicht zur Baustelle oder in die Arbeit fahren musste, waren wir bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang in einer privaten Schottergrube schwimmen (unbeschreiblich schön!) und sonst habe ich 3 Wochen lang auf Sofas und in fremden Betten geschlafen – und das auch noch viel zu kurz. Somit blieb weder Zeit zu bloggen, noch habe ich Rezepte oder sonstige Themen vorbereitet.

Da ich dieser Seite aber wieder etwas Leben einhauchen will, gibt es jetzt einfach mal einen bunt zusammengewürfelten Post mit ein paar Fotos der letzten Zeit.

 

Die Entdeckung No. 1 dieses Sommers sind für mich Heidelbeeren. Gemocht hab ich sie schon immer, aber aus irgendeinem Grund habe ich ihre Genialität erst jetzt entdeckt.

Es folgt sogleich Entdeckung No. 2: Haselnussmus.
Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit dem Thema „whole foods plant-based diet“, bemühe ich mich, gesunde Fette aus möglichst naturbelassenen, vollwertigen Nahrungsmitteln zu mir zu nehmen. Sprich: Avocados, Nüsse, Samen bzw. Mus aus diesen. Das Highlight ist für mich Haselnussmus, das zu 100% aus Haselnüssen besteht, aber für meine Sinne riecht und schmeckt wie eine Nuss-Nougat-Creme. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich meine… man muss dran gerochen haben, um es zu verstehen.
Das unansehenliche Foto tut mir leid, aber aus oben erwähntem Haselnussmus lässt sich ein fantastisches Eis zubereiten: 2 gefrorene Bananen, 1 EL Haselnussmus und 1 EL Kakaopulver mixen. Yummy!
Von meinem Lieblingsautor Jonathan Safran Foer habe ich zuerst den Roman „Alles ist erleuchtet“ gelesen. Anschließend „Extremely loud and incredibly close“, seinen 2. Roman. Dann das Sachbuch „Eating Animals“ und einige Kurzgeschichten. Jetzt hatte ich das dringende Bedürfnis auch den ersten Roman noch einmal im Original („Everything is illuminated“) zu lesen und natürlich ist er so noch um einiges besser. Ich kann alle seine Bücher von Herzen empfehlen!
Kennt vielleicht jemand die Verfilmung mit Elijah Wood? So ergeht es der Hauptfigur als Vegetarier in der Ukraine:
Ein guter Tag beginnt mit einem Spaziergang im Prater.
…oder endet mit einem Spaziergang im Marchfeld.
Mittagessen in der Arbeit sieht momentan meistens so aus: Grünzeug, Gemüse und Obst kleinschneiden, mit Mais, Hülsenfrüchten oder Getreide wie Quinoa, Hirse, etc. zu einer sättigenden Mahlzeit machen und durch täglich variierende Dressings Abwechslung reinbringen.
A propos Dressing: total gut schmeckt dieses Nektarinen-Salbei Dressing: 2 reife Nektarinen, ein paar Blätter Salbei, 1 kleine Knoblauchzehe, Saft einer Zitrone, 1 TL Tahin oder Öl, 1/2 TL Reissirup mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Passt gut zu Blattsalaten.
In der Baustellenzeit (= heimat- und küchenlos) wurde ich von meiner Schwester mit tollem Essen verwöhnt. Einmal gab es Reisnudeln mit Seitan und Sesam. Lecker!
Als ich wieder eine begehbare Küche, aber noch immer kaum Platz und Zeit hatte, gab es Baustellenessen: Potato Wedges (gewürzt mit Thymian, Paprikapulver, Jamaican Jerk Gewürzmischung, Reissirup, Olivenöl, Salz, Pfeffer), dazu rohes Gemüse, selbstgezogene Alfalfa Sprossen und eine Sauce aus Sojajoghurt, Kräutern, Senf und Zitrone.
Ein weiteres kulinarisches Highlight war eine Frühstücksverabredung, die ungewöhnlich geendet hat: und zwar mit einem rohveganen Frühstück im Stadtpark. Wassermelone, Marillen, Äpfel, Heidelbeeren, Feigen, Himbeeren, Erdbeeren, Mandeln und Cashews. In welchem Lokal hätte man so ein gesundes Frühstück bekommen?!
Einen praktischen Snack für unterwegs gibt es bei dm: Dinkel-Sesam Cracker mit Hokkaido Kürbis-Aufstrich, beides von der Marke Alnatura. Dazu noch etwas seichte Unterhaltung in Form eines gratis Magazins und das Mittagessen ist gerettet. ;-)
Ohne Vitamix ist das Grünzeug eindeutig zu kurz gekommen. Jetzt bemühe ich mich, wieder mit einem grünen Smoothie in den Tag zu starten:
Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Jamie Olivers Kochsendungen bzw. auch von seinem Magazin. Ich finde ihn selbst zwar weniger sympathisch (wobei es schon erheblich hilft, seine Sendungen mit Originalton zu schauen), aber dafür gefällt mir der Stil verdammt gut. Und man findet überraschend viele vegane oder leicht veganisierbare Rezepte:
Für die schöne Wohnung hab ich mir 2 Schneidbrettchen gegönnt, die süßer nicht sein könnten.
1x „Körnerfresser“ und 1x „Vegan Chick„. Das Design ist von pflanzenheld.com und die Brettchen sind hitzebeständig, wasser-, stoß-, abrieb-, säure- und schnittfest und das beste: 100% des Gewinns (nach Steuern) werden an Tierrechtsorganisationen gespendet. Wenn das kein tolles Geschenk ist.
Schön langsam ist wieder Ruhe eingekehrt :-)
Und meine Katzen haben auch etwas bekommen: neue Körbchen. Die ECO Collection von Scruffs bietet (eigentlich Hunde-, aber auch katzentaugliche) Körbchen, die zu 100% aus recyceltem Material bestehen, z.B. aus PET Flaschen. Trotzdem ist das Material flauschig-weich und wie ihr seht, ist Safran sehr zufrieden damit.
Zum Schluss gibt’s noch eine gute Nachricht für alle, die gerne fernsehen, und damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag Abend und bis bald!

7 Antworten to “3 Wochen.”

  1. lovingvegan 19. August 2012 um 21:42 #

    Puuh, das klingt anstregend, aber ich hoffe du hast die Renovierungsarbeiten bald geschafft?! Und hinterher sieht alles umso schöner aus :)
    Schön, dass du trotz stressiger Zeit einiges in Fotos festhälst! Besonders das Feldbild mit den Sonnenstrahlen ist toll!
    Ich war grad dabei zu überlegen, welchen Film ich mir als nächstes bei meiner Onlinevideothek bestelle, da kam dein Tipp mit Everything is illuminated gerade richtig. Danke dafür! Ich habe letztens schon Extremely loud and incredibly close geschaut. Der war toll!

    • ziemlichschoen 22. August 2012 um 17:27 #

      Ja, jetzt ist es bald geschafft. Fehlen nur mehr Kleinigkeiten :-)

      Hast du „Everything is illuminated“ jetzt schon gesehen?
      Ich wollte mir „Extremely loud and incredibly close“ eigentlich im Kino anschauen, hab mich dann aber doch nicht getraut, weil ich das Buch so genial finde, dass man ja dann vom Film doch immer etwas enttäuscht ist… mal sehen, vielleicht schaffe ich es noch.

      • lovingvegan 22. August 2012 um 23:08 #

        Ne den Film hab ich noch nicht gesehen. Kam noch nicht an, aber steht ganz oben auf meiner Leihliste. Extremely loud and incredibly close fand ich super gut, musste aber ganz schön heulen^^ Hab zwar das Buch seit Jahren auf Englisch hier liegen, aber es bisher nie geschafft zu schauen….

  2. La La 22. August 2012 um 19:50 #

    Hey, was für ein riesiger toller Blogpost! Dein Essen sieht immer toll aus :)
    Und der Filmausschnitt, ich musste so lachen! Jetzt will ich auch den Film sehen!
    Viele Grüße und eine gute Eingewöhnung in die neue Wohnung!

  3. Katharina 2. September 2012 um 23:02 #

    „Körnerfresser“ ? Das heißt „Körndl – L !!! – fresser“ :) Dieses Haselnussmus kann man bestimmt selbst machen, indem man eine Packung gemahlene, geröstete Haselnüsse in den Mixer packt und auf die Vrooom-Taste drückt. An die Sendung ohne Namen kann ich mich dunkel erinnern … Worum ging es da nochmal ?

    • ziemlichschoen 2. September 2012 um 23:26 #

      Du weißt doch wie die Deutschen sind…die sagen halt alles anders!

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