Fabelhafte Brownies (obwohl vollwertig, zuckerfrei und fettarm)

6 Jun

Frage: Was ist besser als Brownies?

Antwort: Vegane, zuckerfreie, vollwertige, fettarme Brownies, denen man ihre gesunden Eigenschaften nicht ansieht oder anschmeckt.

 

Zutaten

2 Bananen

7 Datteln

2 EL Leinsamen

2 EL Reissirup (alternativ: Agavensirup)

1 EL Kokosöl (alternativ: geschmacksneutrales Öl)

1/4 Tasse Wasser

1/2 Tasse Vollkornmehl

1/4 Tasse Kakaopulver

1/2 TL Natron (Speisesoda)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Tasse Haferflocken

 

Zubereitung

Die Bananen mit Datteln, Leinsamen, Reissirup, Kokosöl und Wasser pürieren. (Das funktioniert einwandfrei im Vitamix und sollte auch mit anderen Standmixern, Küchenmaschinen oder Stabmixern zu schaffen sein. Im schlimmsten Fall die Datteln vorher im Wasser einweichen.)

Das Bananenpüree in eine Rührschüssel umfüllen und zuerst mit Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann die Haferflocken einkneten, bis ein klebriger, eher fester Teig entsteht.

An dieser Stelle könnte man noch gehackte Nüsse oder gehackte Schokolade unter den Teig rühren. Zuckerfreie Schokolade (gesüßt mit Xylitol) gibt es zum Beispiel von der britischen Marke Plamil, erhältlich u.a. beim Veganversand Lebensweise.

Die Masse ca. 1,5 cm hoch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Der Teig zerrinnt nicht und geht nicht stark auf, deshalb ist keine Kuchenform notwendig.

Bei 180°C auf mittlerer Schiene 17-20 min backen und danach vollständig abkühlen lassen.

Am ersten Tag schmecken sie wie Kuchen, richtig „chewy“ (wie Brownies sein sollten) sind sie erst am nächsten Tag ;-)

 

 

Nachtrag vom 16.06.2012

Nachdem ich die Brownies jetzt schon mehrmals gemacht hab (unter anderem für die Veganmania in Wien, wo sie innerhalb kürzester Zeit weg waren), kann ich sagen: bei einer Backzeit von 17 Minuten sind die Brownies wunderbar weich und saftig, wer also den „chewy“ Effekt will, sollte sie auf keinen Fall länger backen. Wer mehr auf Sandkuchen steht, kann die Backzeit auf bis zu 20 Minuten erhöhen. Desweiteren lässt sich das Rezept wunderbar vervielfachen, ich hab zB die dreifache Menge gemacht für ein ganzes Backblech.

Die viel wichtigere Neuigkeit ist aber: ich empfehle eine kleingehackte Tafel Schokolade unter den Teig zu mischen. Himmlisch schmeckt es mit der zuckerfreien Kaffeeschokolade Plamil Coffee ohne Zucker. Oh mein Gott!!! Erinnert mich an die Espresso Brownies von Starbucks, die ich früher gern gegessen habe.

 

13 Antworten to “Fabelhafte Brownies (obwohl vollwertig, zuckerfrei und fettarm)”

  1. Homeveganer 6. Juni 2012 um 19:16 #

    Sieht gut aus und die Zutatenliste gefällt mir auch. Ich glaube das kriege ich auch mal hin … eventuell :)

  2. Mama 7. Juni 2012 um 10:44 #

    pfau, die schauen gut aus. ich kann sie riechen

  3. Katharina 12. Juni 2012 um 07:39 #

    Ohmeingottohmeingottohmeingott ! Okay Mira, DIE werde ich versprochen, versprochen, versprochen GENAU so nachmachen ! Promised ! Du bist toll :)

  4. Carina 23. Juli 2012 um 15:06 #

    Uiiii, die MÜSSEN getestet werden :)
    ♥-liche Grüße,
    Carina

  5. Anam 3. März 2013 um 19:56 #

    Hallo,

    ich hab die Brownies heute ausprobiert. Die schmecken wirklich nicht sehr “gesund“ ;-)
    Super Rezept! Nur die Haferflocken empfand mein Mann ein bisschen störend. Kann ich die Brownies auch ohne backen?

    Danke und liebe Grüße

  6. manu 23. April 2013 um 19:27 #

    Ich werde das Rezept gleich mal ausprobieren. Meine Schwester kommt nämlich am WE mit ihren Kindern zu besuch. Ich soll was mit wenig Zucker für die Kinder backen. Aber schmecken soll es ja auch. Also werde ich die Brownies mal ausprobieren. Vielen Dank für das Rezept!

    • ziemlichschoen 23. April 2013 um 19:41 #

      Gutes Gelingen, ich hoffe, es schmeckt!
      Freu mich über ein Feedback! :)

  7. Schokokeks 22. Juli 2013 um 15:27 #

    hey das sieht super aus!! ich würde das am liebsten gleich ausprobieren… braucht man die datteln unbedingt?

    • ziemlichschoen 25. Juli 2013 um 15:55 #

      Hm, was soll ich dazu sagen… probier’s einfach aus :) Oder nimm was anderes stattdessen (Ahornsirup, Agavensirup, Zucker,…). Ich hab’s bis jetzt nur so gemacht, wie es hier beschrieben steht.
      Sag mir dann, wofür du dich entschieden hast und wie’s geworden ist :)

  8. Alisia 25. Februar 2016 um 15:33 #

    Gestern Abend gebacken, jetzt gerade probiert und ich bin begeistert! Sie schmecken total lecker und sind schön ‚chewy‘ ;) Richtig gut! :) Super Rezept, da ich eh nicht so viel Zucker essen möchte und grad auch am Zuckerfasten bin. Werd ich bestimmt wieder machen :)

    • ziemlichschoen 4. März 2016 um 11:10 #

      Liebe Alisia, danke für deinen Kommentar – ich freue mich sehr, dass du das Rezept ausprobiert hast und es dir schmeckt :) Alles Liebe, Mira

Trackbacks/Pingbacks

  1. Fabelhafte, märchenhafte und sagenhafte Brownies | food and blood - 29. Juni 2012

    […] Originalrezept hier. […]

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