Matcha Smoothie

20 Mai

Guten Morgen!

Heute gibts mal eine andere Art von Green Smoothie. Und zwar mit Matcha.

Matcha ist zu feinem Pulver vermahlener Grüntee, der ursprünglich in japanischen Teezeremonien verwendet wird/wurde. Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Grüntee ist ganz klar, dass bei Matcha nicht nur die wasserlöslichen Stoffe getrunken werden, sondern das gesamte Teeblatt, wodurch man alle guten Inhaltsstoffe nutzen kann. Die da wären zum Beispiel Mineralien wie Flour und Kalzium, Vitamin C (so viel wie Zitronen), Chlorophyll und eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Darüber weiß die Webseite http://www.matcha-grüntee.de (seit wann gibt es eigentlich Umlaute in einer URL?) mehr zu sagen:

Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert.

Quelle: www.matcha-grüntee.de/inhaltsstoffe/index.html

 

Ich finde, Matcha hat die Bezeichnung „Superfood“ durchaus verdient. Und damit die Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, sollten geöffnete Packungen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

Matcha bekommt man in Asialäden, Teehäusern und Biomärkten. Ich verwende momentan ein Produkt der Marke ARCHE Naturküche und zwar dieses hier. Gibt es in Wien beim Basic Biomarkt (Schönbrunner Straße), eine Dose mit 30 g kostet knappe 16 Euro. Von der Biomarke AIYA gibt es viele verschiedene Sorten von Matcha for Cooking über Ceremonial Matcha bis hin zur Super Premium Luxus-Klasse. Mehr Infos zu den einzelnen Sorten findet ihr hier, erstehen kann man den in Wien bei dem Teehaus Cha No Ma im 4. Bezirk oder – lt. Aiya Webseite – auch bei Tee Gschwendner. Sobald ich wieder so viel Geld habe, dass ich für ein paar Gramm eines bestimmten Pulvers Unmengen an Geld ausgeben kann, werde ich mir mal eine vernünftige Sorte von Aiya gönnen ;-)

So. Jetzt zu meinem Frühstück.

 

Zutaten

2 reife Bananen

1 Handvoll Babyspinat

1 TL Matcha

Hafermilch

Wasser

 

Zubereitung

Die geschälten Bananen, den Spinat und das Matchapulver im Mixer eures Vertrauens platzieren, mit Hafermilch und Wasser aufgießen, mixen, fertig. Wenn man so viel Flüssigkeit nimmt, dass die anderen Zutaten gerade bedeckt sind, ergibt das bei mir einen Liter (eher dünnflüssigen) Frühstückssmoothie.

 

 

 

5 Antworten to “Matcha Smoothie”

  1. Katharina 2. Juni 2012 um 07:27 #

    Die Umlaute werden sie erst seit kurzer Zeit unterstützen, mir ist das auch neu.

    Schmeckt man den Spinat raus ? Kann es sein, dass ich dich (wieder) auf Matcha gebracht habe ;) ?

    Ich frage mich, ob es hinhaut, wenn ich Grüntee in den Mixer werfe.

    • ziemlichschoen 2. Juni 2012 um 07:37 #

      Wie, „wieder“? Ich bin in meinem Leben erst einmal auf Matcha gebracht worden und seitdem nicht wieder davon runtergekommen ;-)

  2. Koumei 23. September 2014 um 15:15 #

    Die Kombination mit dem Spinat kannte ich auch noch nicht. Wir demnächst einmal ausprobiert …
    Schmeckt man in dem Smoothie überhaupt noch was von dem guten Matcha?

    Vielen Dank für die Rezeptidee!

    • ziemlichschoen 23. September 2014 um 22:08 #

      Hallo Koumei, danke für deinen Kommentar :)
      Ja, man schmeckt den Matcha schon noch raus, v.a. die leicht bittere Note. In Smoothies verwende ich Matcha aber eher aufgrund des Koffeingehalts (statt Kaffee am Morgen) bzw. aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe, weniger des Geschmackes wegen. Es reicht hier also auch etwas billigerer „cooking matcha“ :)

  3. MilaOhh 27. Dezember 2014 um 10:22 #

    Matcha kann ich auch jedem nur empfehlen! Seit ich regelmäßig den Tee oder den Smoothie oben trinke, fühle ich mich ungelogen viel vitaler! :D

    Zur Wirkung steht auf der Seite hier übrigens auch noch einiges wissenswertes: http://pagewizz.com/matcha-was-das-grune-pulver-wirklich-kann-31814/

    LG! :)

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